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Kolumne

Schwarzer Peter

Montag, 11. November 2013 | Text: Antje Kosubek

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Von wegen Katerstimmung zum Karnevalsauftakt! Auch wenn mein FC die erste Niederlage am Sonntag gegen den MSV Duisburg hinnehmen mussten, hält das keinen echten Geißbock davon ab, Karneval zu feiern. Ujah als „Pope“, Risse und Helmes als „Minions“. Selten habe ich so am Montagmorgen so lauthals gelacht!

Am Sonntag spielte mein FC vor fast 28000 Zuschauern in Bochum. Ich verfolgte das Spiel in einer Berliner Fußballeckkneipe, in der das Bier nicht schmeckte, man dafür aber rauchen durfte. Am frühen Sonntagmorgen war ich schon bei der Verleihung der „sauren Gurke“ dabei, dem Preis für den frauenfeindlichsten Beitrag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Gewonnen hat übrigens der neue MDR-Tatort „Kalter Engel“. Die Begründung der Jury: „Wir treffen auf Frauenrollen, die wir in 40 Jahren Tatort kennen und lieben gelernt haben: die Heilige, die Hure, die herrische Vorgesetzte und ein Mordopfer, das selbst schuld ist. Auch ein ‚junger‘ Tatort kann ziemlich gestrig sein!“. Dass meine saure Gurken am Mittag beginnen sollte, davon wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts.

Von wegen Katerstimmung zum Karnevalsauftakt! Auch wenn mein FC die erste Niederlage am Sonntag gegen den MSV Duisburg hinnehmen mussten, hält das keinen echten Geißbock davon ab, Karneval zu feiern. Ujah als „Pope“, Risse und Helmes als „Minions“. Selten habe ich so am Montagmorgen so lauthals gelacht!

Am Sonntag spielte mein FC vor fast 28000 Zuschauern in Bochum. Ich verfolgte das Spiel in einer Berliner Fußballeckkneipe, in der das Bier nicht schmeckte, man dafür aber rauchen durfte. Am frühen Sonntagmorgen war ich schon bei der Verleihung der „sauren Gurke“ dabei, dem Preis für den frauenfeindlichsten Beitrag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Gewonnen hat übrigens der neue MDR-Tatort „Kalter Engel“. Die Begründung der Jury: „Wir treffen auf Frauenrollen, die wir in 40 Jahren Tatort kennen und lieben gelernt haben: die Heilige, die Hure, die herrische Vorgesetzte und ein Mordopfer, das selbst schuld ist. Auch ein ‚junger‘ Tatort kann ziemlich gestrig sein!“. Dass meine saure Gurken am Mittag beginnen sollte, davon wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts.

 

In Bochum war die Stimmung super, die über 8000 Kölner Fans hörte man im Stadion lauthals singen, als wäre es ein Heimspiel. Die Bochumer waren davon unbeeindruckt, sie hatten den besseren Start ins Spiel und erspielten sich durch Fabian (7.) und Ilsö (15./41.) schon früh gute Chancen. Die Geißböcke bauten viel zu wenig Druck auf. Erst nach über zwanzig Minuten hatte der FC Offensivsituationen, es gab zwei Ecken hintereinander, aber die brachten rein gar nichts ein. Danach vergab Helmes (24./26.) auch noch zwei gute Chancen. Auffällig war, dass meine Geißböcke öfters mal ins Abseits liefen, so wie Peszko nach einem Pass von Halfar.

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhten wir zwar den Druck und drängten die Bochumer immer weiter hinter die Mittellinie. Doch mehr war es dann auch nicht. Es fehlten die Tore! Stöger wechselte und schickte Ujah als zweiten Stürmer neben Helmes auf den Rasen. Peszko verließ für ihn das Feld (60.). Doch die Bochumer waren einfach konzentrierter, Torhüter Luthe parierte super gegen Helmes (61.) und später gegen Ujah (84.). Letzterer traf kurz vor Schluss trotz leerem Tor (87.) nur den Pfosten. Gute Nacht! Die Gastgeber hatten einfach den besseren Abschluss. Direkt beim ersten Angriff der Bochumer in der zweiten Halbzeit traf Sukuta-Pasu den Ball zur überraschenden Führung (65.). 1:0 für Bochum. Stöger reagierte dann vielleicht zu langsam: über 10 Minuten später nahm er Brecko (78.) raus und schickte mit Pritsche einen weiteren Stürmer aufs Feld.

 

 

Doch irgendwie war das Spiel der Geißböcke viel zu Ideenlos – eigens erspielte Torchancen fast gar nicht. Und so sehr mein FC noch auf einen Ausgleich drängte – es blieb beim 1:0 für Bochum. Im Duell Peter N. gegen Peter S. haben wir nun den schwarzen Peter erwischt. Nach den gestrigen grauenvollen Flanken und Pässen ist nun jedem FC-Fan klar: der Aufstieg ist kein Selbstläufer.

 

Dafür, dass wir als souveräner Tabellenführer (mit einem 4:0 gegen den Tabellenzweiten im Nacken) zum Tabellendreizehnten gefahren sind, hatten die Kölner spielerisch viel zu wenig abgeliefert. Stöger wird das erkennen, und mit der Mannschaft daran arbeiten. Ich bin froh, dass wir uns jetzt wieder auf den eigentlichen Fußball konzentrieren und nicht mehr über irgendwelche Serien lamentieren. In der Tabelle bleibt mein FC über die Länderspielpause trotzdem weiterhin Tabellenführer.

 

Rotkäppchen

 

Ergebnisse vom 14. Spieltag

VfL Bochum – 1. FC Köln 1:0 (0:0)

Fortuna Düsseldorf – SV Sandhausen 1:0 (0:0)

Dynamo Dresden – Erzgebirge Aue 1:1 (0:0)

1. FC Union – Karlsruher SC 0:0 (0:0)

Arminia Bielefeld – 1860 München 0:1 (0:0)

Greuther Fürth – SC Paderborn 3:0 (2:0)

FSV Frankfurt – Kaiserslautern 0:4 (0:3)

FC Ingolstadt – VfR Aalen 2:0 (1:0)

St. Pauli – Energie Cottbus -:- (-:-)

 

Tabelle nach dem 14. Spieltag

1. 1. FC Köln 21:6 Tore 27 Punkte

2. SpVgg Greuther Fürth 29:16 Tore 26 Punkte

3. 1. FC Kaiserslautern 25:14 Tore 25 Punkte

4. 1. FC Union Berlin 21:16 Tore 25 Punkte

5. Karlsruher SC 16:14 Tore 20 Punkte

6. FC St. Pauli 18:18 Tore 19 Punkte

7. VfR Aalen 13:14 Tore 19 Punkte

8. SC Paderborn 07 23:26 Tore 19 Punkte

9. Fortuna Düsseldorf 15:20 Tore 19 Punkte

10. VfL Bochum 15:14 Tore 18 Punkte

11. 1860 München 11:15 Tore 18 Punkte

12. SV Sandhausen 10:12 Tore 17 Punkte

13. FSV Frankfurt 17:19 Tore 16 Punkte

14. Dynamo Dresden 15:20 Tore 16 Punkte

15. Erzgebirge Aue 17:26 Tore 16 Punkte

16. FC Ingolstadt 04 14:21 Tore 14 Punkte

17. Arminia Bielefeld 18:27 Tore 14 Punkte

18. Energie Cottbus 18:18 Tore 13 Punkte

 

Text: Antje Kosubek

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