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Kolumne

Stögers Serie

Montag, 25. November 2013 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Als FC-Trainer Stöger nach dem Bochum Spiel davon sprach, dass mein FC nun eine neue Serie starten würde, ahnte ich nichts Böses. Nach der Heimniederlage am Samstag gegen den FC Ingolstadt wurde mir allerdings schon etwas Angst und Bange.

Wir starten doch jetzt keine Negativserie, Herr Stöger – oder? Während der große FC Bayern einen Maulwurf in den eigenen Reihen sucht, haben wir am Rhein ganz andere Probleme. Samstagmittag in Müngersdorf. Was soll ich sagen? Die Anstoßzeiten in der zweiten Liga machen einfach keine Freude. So machte ich mich, wie die anderen fast 47.000 FC-Fans, mitten in der Nacht auf, um ins Stadion zu fahren. Aus der Audi-Stadt waren immerhin auch fast 200 Zuschauer angereist. Mein FC war von Beginn an die aktivere Mannschaft auf dem Platz, während die Ingolstädter mittels „Chelsea-Taktik“ hinten sehr tief und kompakt standen und damit immer wieder die Kölner Offensive lahmlegten. Zudem war auch noch Pech im Spiel: Viele Pässe im Mittelfeld fanden nicht zu den Geißböcken, sondern wurden vorher geklärt. Bei den Flanken zum Tor ebenso, sie trafen nicht annäherungsweise die Richtung oder Laufwege von Stürmer Ujah. Und als es dann doch mal eine Gelegenheit gab, köpfte Ujah (15.) lieber am Tor vorbei. Keine zwanzig Minuten waren gespielt, da gab es hinter mir schon erste Diskussionen über den Pulli von FC-Trainer Stöger. Gibt es den wohl im Fanshop? Herrjeh, war das Spiel so langweilig? Ja, meine Geißböcke waren in der Offensive grottenschlecht. Spielideen konnten meine Augen auch nicht erblicken. Die Länderspielpause hatte meinem FC echt geschadet.

Als FC-Trainer Stöger nach dem Bochum Spiel davon sprach, dass mein FC nun eine neue Serie starten würde, ahnte ich nichts Böses. Nach der Heimniederlage am Samstag gegen den FC Ingolstadt wurde mir allerdings schon etwas Angst und Bange.

Wir starten doch jetzt keine Negativserie, Herr Stöger – oder? Während der große FC Bayern einen Maulwurf in den eigenen Reihen sucht, haben wir am Rhein ganz andere Probleme. Samstagmittag in Müngersdorf. Was soll ich sagen? Die Anstoßzeiten in der zweiten Liga machen einfach keine Freude. So machte ich mich, wie die anderen fast 47.000 FC-Fans, mitten in der Nacht auf, um ins Stadion zu fahren. Aus der Audi-Stadt waren immerhin auch fast 200 Zuschauer angereist. Mein FC war von Beginn an die aktivere Mannschaft auf dem Platz, während die Ingolstädter mittels „Chelsea-Taktik“ hinten sehr tief und kompakt standen und damit immer wieder die Kölner Offensive lahmlegten. Zudem war auch noch Pech im Spiel: Viele Pässe im Mittelfeld fanden nicht zu den Geißböcken, sondern wurden vorher geklärt. Bei den Flanken zum Tor ebenso, sie trafen nicht annäherungsweise die Richtung oder Laufwege von Stürmer Ujah. Und als es dann doch mal eine Gelegenheit gab, köpfte Ujah (15.) lieber am Tor vorbei. Keine zwanzig Minuten waren gespielt, da gab es hinter mir schon erste Diskussionen über den Pulli von FC-Trainer Stöger. Gibt es den wohl im Fanshop? Herrjeh, war das Spiel so langweilig? Ja, meine Geißböcke waren in der Offensive grottenschlecht. Spielideen konnten meine Augen auch nicht erblicken. Die Länderspielpause hatte meinem FC echt geschadet.

Standards, wie der Freistoß Halfar (27.) zeigten: da ist noch viel Luft nach oben.  
Zur Halbzeitpause stand es 0:0 und Stöger sah keinen Grund zu wechseln. Am Rand machten sich Pritsche, Golobart, Bröker, Helmes und Jajalo (ja, ihn gibt es noch!) warm. Stöger hatte wohl die Qual der Wahl. Da Peszko und Ujah kaum harmonierten, hoffte ich schon zu einer Auswechslung während der Pause. Vergebens. Während ich noch über den nicht erfolgten Wechsel nachdachte, war es da, das Gegentor: Ingolstadt machte das 1:0 (48.). Nach einer Parade von FC-Keeper Horn gegen den Ingolstädter Eigler, konnte Lehmann den Ball nicht richtig klären und der Ex-Kölner Hartmann traf ins linke Eck. Was für eine bittere Pille. Stöger reagierte und schickte Helmes für Peszko (54.) auf den Rasen. Doch auch Helmes und Ujah fanden nicht zusammen. Dabei hatte mein FC im Spiel viel mehr Ballbesitz. Doch weder Ecken, noch Freistöße ergab nur ansatzweise eine Gefahr für den Gegner. Welche Wette Maroh wohl laufen hatte, angesichts seines neuen Oberlippenschnäuzers, will ich gar nicht erst wissen. Dagegen bewies der Ingolstädter Morales unglaubliches Schauspieltalent. Die Melodramatik im „Untergang der Titanic“ war dagegen ein Witz. Mir fehlte dagegen so langsame der Humor. Und meinen Geißböcken? Vielleicht fehlte ihnen am Ende etwa nur das Karnevalstrikot?? Nein, was fehlte, war die Konstanz in der Offensive. Immer wieder diese unnötigen Ballverluste, Halfar mit diversen Abspielfehlern. Ujah als Anspielstation ein Wackelkandidat. Stöger brachte später noch Bröker für Gerhardt (75.), der etwas Schwung in das Kölner Spiel gab. Vielleicht war das alles einfach zu spät. Helmes hatte in der Schlussphase noch die Möglichkeit zum Ausgleich, doch traf er an die Latte (85.). Es blieb beim 1:0 für Ingolstadt. Meine Laune lag das ganze Wochenende im Keller und konnte sich auch nicht bessern, nach dem Düsseldorf in Aue verloren hatte. Es war wie in Bochum: eine Torchance reichte dem Gegner zum Sieg. Unglücklich, unverdient, unnötig – aber leider nicht unrealistisch!

 

Mein FC hat durch die zweite Niederlage in Folge erstmals seit sieben Wochen die Tabellenführung an Kaiserslautern abgeben. Greuter Fürth hat zudem am Montag bei 1860 München die Chance auf Platz eins und damit meinen FC auf den dritten Platz zu schieben. Am kommenden Freitag spielen wir am Millerntor gegen St. Pauli. Zu einer anderen Uhrzeit. Wenigstens etwas …

Rotkäppchen

Die Ergebnisse des 15. Spieltages
Arminia Bielefeld – VfL Bochum 0:2 (0:1)      
Energie Cottbus – FSV Frankfurt 1:4 (0:1)      
SV Sandhausen  – SC Paderborn 3:2 (1:1)      
FC Kaiserslautern – Union Berlin 3:0 (0:0)      
Erzgebirge Aue  – Fortuna Düsseldorf 3:0 (2:0)      
Karlsruher SC – Dynamo Dresden 3:0 (2:0)      
VfR Aalen –  St. Pauli 0:1 (0:1)      
1860 München  – Greuther Fürth – : –

Die Tabelle nach dem 15. Spieltag
1. FC Kaiserslautern – 28:14 Tore – 28 Punkte
2. FC Köln – 21:7 Tore – 27 Punkte
3. SpVgg Greuther Fürth – 29:16 Tore – 26 Punkte
4. FC St. Pauli – 22:18 Tore – 25 Punkte
5. Union Berlin – 21:19 Tore – 25 Punkte
6. Karlsruher SC – 19:14 Tore 23 Punkte
7. VfL Bochum – 17:14 Tore – 21 Punkte
8. SV Sandhausen – 13:14 Tore – 20 Punkte
9. FSV Frankfurt – 21:20 Tore – 19 Punkte
10. VfR Aalen – 13:15 Tore – 19 Punkte
11. SC Paderborn – 25:29 Tore – 19 Punkte
12. Erzgebirge Aue – 20:26 Tore – 19 Punkte
13. Fortuna Düsseldorf – 15:23 Tore – 19 Punkte
14. 1860 München – 11:15 Tore – 18 Punkte
15. FC Ingolstadt 04 – 15:21 Tore – 17 Punkte
16. Dynamo Dresden – 15:23 Tore – 16 Punkte
17. Arminia Bielefeld – 18:29 Tore – 14 Punkte
18. Energie Cottbus – 19:25 Tore – 13 Punkte

 

Text: Gastbeitrag

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