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Südstadt

Streifzug über die Grenzen, mit einem praktischen Mitbringsel

Dienstag, 4. Mai 2010 | Text: Sonja Alexa Schmitz | Bild: Handwerkerinnenhaus

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Ich muss etwas gestehen: Ich bin untreu gewesen. Südstadt-untreu. Ich habe mich über die Grenzen gewagt, und bin sogar bis nach Nippes gereist. Ich hatte aber einen guten Grund dazu. Und ich traue mich auch nur deshalb, euch davon zu erzählen, weil ihr von meinen dortigen Erfahrungen profitieren könnt. Wenn ich „euch“ sage, dann meine ich damit nur die Frauen. Tut mir leid, Männer, aber ihr werdet gleich verstehen und ausrufen: „Ha, hab ich eh nicht nötig!“

 

Worum geht’s? Ich habe einen Kurs belegt, von dem ich mir erhoffte, meinen natürlichen Respekt vor der Bohrmaschine zu verlieren, zur Rohrzange greifen zu können, wenn der Wasserhahn tropft, oder mal ganz dreist eine Steckdose (die, wo STROM fließt) zu erneuern.

Wenn ihr ähnliche Hemmungen vor handwerklichen Tätigkeiten und dazugehörigem Werkzeug habt, dann kann ich euch diesen Kurs empfehlen. Er nennt sich „Reparaturen im Haushalt“ und findet statt im Handwerkerinnenhaus.
Hauptsächlich geht es den Frauen im Handwerkerinnenhaus darum, Mädchen verstärkt in handwerkliche Berufe zu bringen. Sie kümmern sich auch um „schulmüde“ gewordene Mädchen und bieten schulergänzende Maßnahmen. Ein durchaus sympathischer Ort also.

Wenn man als Frau das Pech hatte, einen Vater zu haben, der entweder selber zwei linke Handwerkerhände hatte, oder einen, der die Meinung vertritt, das sei nichts für Mädchen, dann kann man es halt nicht. Aber man (frau) will es doch. Das hat nichts mit Emanzipation zu tun, sondern sind ganz natürliche Bedürfnisse in unserer heutigen Zeit. Männer können heute kochen und Babys Windeln wechseln, da ist es doch nahe liegend, dass Frauen auch mal eine Lampe aufhängen oder ihr Fahrrad reparieren wollen.

Wenn ihr nicht nur euren Haushalt reparieren wollt, sondern ihn auch mal renovieren oder einen neuen Fussboden hinein legen wollt, dann könnt ihr das im Handwerkerinnenhaus ebenfalls lernen. Wenn ihr euch zu feinerer Arbeit berufen fühlt, dann belegt doch den Goldschmiedekurs. Oder wenn es eher das Gegenteil sein soll, dann gefällt euch vielleicht der Kurs „Schrott-Skulpturen schweißen“.

Und unter uns: Nippes ist ja auch gar nicht mal so schlecht. Da gibt es auch nette Plätze, zu denen man mal einen Ausflug machen kann. Mein Lieblingsort ist und bleibt ja die „Alte Feuerwache“. Vor allem an den Flohmarkttagen (der nächste ist am 30. Mai). Eine Reise wert ist auch der Schillplatz. Ja, ich weiss, bei uns gibt es doch auch so viele schöne Orte. Aber so einen richtigen Platz, wo mehrere Kneipencafés ihre Terrassenstühle aneinanderschmiegen, den haben wir nicht. Im Winter, das sehe ich ein, muss man nicht über die Grenzen. Urlaub macht man ja auch eher im Sommer. Und der kommt ja nun bald. Also Koffer packen (Stadtplan, Sprudelflasche, ’ne Jacke für den kühlen Abend), und dann ’nen Sitzplatz bei der KVB gebucht.
Und das Schönste am Verreisen ist doch immer wieder das Heimkommen…

 

 

Handwerkerinnenhaus e.V.
Kempener Str. 135
50733 Köln
Telefon  (0221) 73 90 555

Text: Sonja Alexa Schmitz

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