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Politik

Theater rund um Stadtentwicklung

Dienstag, 10. Mai 2016 | Text: Judith Levold | Bild: Meyer Originals

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Mit Beginn des Sommerblut-Festivals ist auch die Kunst in das Stadtentwicklungsgebiet Kölns gekommen: in die zukünftige Parkstadt Süd rund um den Großmarkt. SOFT-CORE heißt das „Liebesfilmtheater“, in dem das Ensemble aus behinderten und nichtbehinderten Darstellern laut Regisseur André Erlen die Liebesszenen aus bekannten Kinohits verarbeitet.  Die Schauspieler spielen und erzählen die Szenen nach, filmen sich dabei und projizieren dies zeitgleich an verschiedene Stellen im Zuschauerraum. In der alten Versteigerungshalle -einer Partylocation südlich neben der Großmarkthalle- sitzen die Zuschauer auf einer kleinen Tribüne, das Bühnenbild ist in ständigem Umbau aus Alltagsmobiliar und den großen dreidimensionalen Buchstaben SOFT CORE – die letzte der sechs Vorstellungen ist am 10. Mai um 20h zu sehen.

Doch mit der letzten Vorstellung fällt keineswegs auch der Vorhang für Kultur im neu entstehenden Stadtteil: Das Theaterstück ist nur eins von mehreren Modulen zur kulturellen Zwischennutzung von Flächen und Räumen innerhalb der Parkstadt Süd. Ziel der Zwischennutzung ist die Etablierung eines inklusiven Kulturzentrums im neuen Stadtteil. „Dieses Gebiet, noch auf Jahre in der Transformation, ist ein ideales Spielfeld, um die Entwicklung hin zu einer inklusiven Gesellschaft zu fördern und zugleich kulturelle Impulse zu geben.“ so Jutta Pöstges, künstlerische Leiterin vom Kunsthaus Kat18 und Mitglied im Kollektiv X-Süd, das die Zwischennutzungsmodule für die nächsten zwei Jahre konzipiert hat.

 

Mit ihren Kollegen vom Verein Kunst und Begegnung in der Stadt (KuBiSt e.V.) und dem Sommerblutfestival steht sie vor einem Stapel Europaletten in einem zugigen Durchgang zwischen Obsthandel und Lagerhallen mit Blick auf die mächtige Großmarkthalle von 1936 und stellt ihre Visionen vor. Mit dabei auch Barbara Förster, Leiterin des städtischen Kulturamtes. „Aus unserer Sicht wollen wir die Inklusion in der Kultur unterstützen und begleiten diesen Prozess, das Kat18 als Kultur-Ort auszuweiten.“ sagt sie. Wie genau die Unterstützung aussieht, das wisse man noch nicht genau, man habe noch keine Lösungen, werde das aber begleiten. Auch Hans-Martin Wolff aus dem Stadtplanungsamt ist dabei und fasst vor der anwesenden Presse nochmals zusammen, wie aus seiner Sicht die Bürgerbeteiligung zur Entwicklung der Parkstadt Süd, das so genannte kooperative Verfahren, gelaufen ist. „Das war in der intensiven Form schon ein ziemlich neues Beteiligungsformat.“ so Wolff, und „Zwischennutzung ist Teilhabe und darauf zielt die Beteiligungskultur der Stadt ab. Wir begrüßen also ausdrücklich solche Aktivitäten auch in den kommenden Jahren, weil damit das Gebiet bespielt wird.“ fährt er fort. Planern sei so etwas willkommen, denn es zeige, was wie wo sein und sich entwickeln könne.

Soviel ist klar: Zwischennutzungen sind vorläufige, zeitweise und provisorische Ingebrauchnahme und bringen Leben auch an dem Untergang geweihte Orte – wie die Gegend rund um den Großmarkt. Denn dass der Großmarkt fällt, abwandert und fast alles außer der imposanten und denkmalgeschützten Markthalle abgerissen und für Neues vorbereitet werden wird, das ist sicher. Nur wann, darüber herrscht noch Ungewissheit. Und bis dahin: einfach machen!
 

Text: Judith Levold

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