Raum für Workshops & Ausstellungen in der kölner Südstadt anmieten

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Bildung & Erziehung Gesellschaft

Eine Fachhochschule frei und offen wie die Kölner Mentalität

Freitag, 20. Mai 2011 | Text: Gastbeitrag | Bild: KISD

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Die Designschmiede im Kölner Süden wird 20! 1991 hat alles mit dem Diplomstudiengang Design an der Fachhochschule im Kölner Süden angefangen. Seit nun 11 Jahren nennt sich der Fachbereich: KISD – Köln International School of Design. Die KISD hat ihren Sitz am Ubierring 40 und ist ein Institut der Fachhochschule Köln. Sie ist immer einen Besuch wert, aber dieses Wochenende ganz besonders: Es gibt nicht nur etwas zu sehen, auch Mitmachen ist gefordert.

Die KISD will sich mit ihrem Konzept auf dem Konkurrenzmarkt der mittlerweile an die 50 Schulen in Deutschland des Fachbereichs Designs abheben. So entstanden bei der Planung des Konzepts einer neuen internationalen Design-Schule, drei inhaltliche Schwerpunkte als Leitsatz: interdisziplinäres Design, projektorientiertes Studieren und das Verständnis von Design als Prozess. Der KISD und ihren Studierenden geht es nicht um die Vermarktung und Zurschaustellung von designten Produkten, sondern um den Prozess um die Entstehung und den Bedarf eines Produktes. Gerrit Terstige, einer der bekanntesten Absolventen der KISD und heutiger Chefredakteur der Fachzeitschrift Form, verdeutlicht dieses Konzept mit einer passenden Methapher: „Es gilt nicht, sinnlos das Redesign eines neuen Staubsaugers zu machen, sondern über das Staubsaugen als Handlung nachzudenken.“

Dieses Wochenende ziehrt das KISD-Gebäude am Ubierring eine rote Schleife, und gestern (19.05.2011) lud die KISD dann eine Reihe von Gästen ein, um 20 Jahre Designgeschichte zu feiern, die einige Festreden hielten. Auch internationaler Besuch ist angereist. So begrüßt die KISD und mit ihr die Südstadt an diesem Wochenende Designexperten aus aller Welt wie z.B. Tim Marshall, den Vizepräsidenten der der New School University aus New York, Jürgen Häusler aus Zürich und Chantal Prod`Hom Director der MUDAC aus Lausanne. Gestern wurde in der KISD ausgiebig resümiert und gefeiert. Im Hof hat sich eine bunte Mischung aus Studierenden, Alumnis, Dozenten und Experten zusammengefunden, die sich bei Würstchen und Kölsch über die vergangene Gestaltungsgeschichte und zukünftige Pläne und Projekte ausgetauscht haben.

Heute und morgen (21.05.2011) wird weiter gefeiert – allerdings unter einem anderen Mantel. „Dann ist es erst mal vorbei mit den letzten 20 Jahren“ sagt Peter Zehetbauer, ein Masterstudent der KISD, der den Festakt mit geplant und ausgerichtet hat. Der Österreicher kam an die KISD, um hier in einem für ihn zuvor unbekannten offenen und freien Rahmen Design zu studieren.

Heute morgen standen die Menschen Schlange – der Tag beginnt heute in der KISD mit einer Konferenz mit dem Titel: „Utopia and Dystopia“. Nach einem kurzen Willkommen durch die Direktion werden sechs verschiedene Workshops zu unterschiedlichen Themengebieten angeboten. Für diese konnte man sich in den vergangenen Wochen online bewerben. Für Studierende ist die Teilnahme kostenfrei. Die Themen der Workshops sind vielseitig: People- Nature-Money, Design is Dead oder Mobmobility. Das Ganzen wird abschließend in einem gemütlichen Zusammensein beendet, so Peter Zehetbauer.

Am Samstag werden dann in einer Plenumsrunde im großen Kreis die Ergebnisse der Workshops präsentiert und hinterher darüber diskutiert. Mit diesen gemeinsam erarbeiteten Ergebnissen der Workshops will die KISD zeigen, was wir in den nächsten 20 Jahren erwarten dürfen: Ein modernes Institut, das sich mit internationalen Trends und Facetten des Designs beschäftigt und das vor allem ihre Studierenden durch offene und freie Arbeit motiviert, innovatives und internationales Design zu schaffen.

Aber auch in Zukunft lohnt es sich in der KISD einfach mal vorbeizuschauen. Jeden Freitag werden drei Projekte von Studierenden der KISD präsentiert. Dienstags stellen externe Designer Produkte und Projekte zur Schau. In der KISD gibt es eigentlich immer etwas zu sehen und wenn es nur das rege Treiben auf dem Campus ist, das man gemütlich von den grünen Plastikstühlen aus betrachten kann.

Weitere Artikel über die KISD und ihre Arbeit bei „Meine Südstadt“:

 

„My desk is my castle“

von Kathrin Rindfleisch

 
Barcelona hochgestapelt

von Doro Hohengarten

Text: Gastbeitrag

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