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Sport

Wiener Schmäh – Köln fliegt aus dem DFB Pokal

Mittwoch, 4. März 2015 | Text: Gastbeitrag | Bild: Ernesto Solis

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Der österreichische Kabarettist und Schauspieler Josef Hader sagte einmal: „Wenn jemand charmant ist, dann wäre das ja fast langweilig, wenn da nicht ein bisserl eine Schlitzohrigkeit auch dabei wäre.“ Anlehnend an das Wiener Schmäh hatte FC-Trainer Stöger im DFB-Pokalachtelfinale gegen den SC Freiburg wohl auch einen Plan: Tausche Pokalviertelfinale gegen Klassenerhalt. Schließlich sind die Breisgauer ein Mitkonkurrent im Abstiegskampf. Und der Plan schien aufzugehen: Mit einem Doppelschlag binnen zwei Minuten wurde dem SC Freiburg der Weg ins Viertelfinale des DFB-Pokals geebnet. Erst traf Geißbock-Stürmer Ujah per Kopf (17./Eigentor) und darauf folgend Darida (19.) für die Gastgeber.

Mein FC nutzte nicht, wie der zuvor öffentlich geäußerte Plan, die Schwächen der anderen – sondern öffnete durch die eigene Kraft- und Ideenlosigkeit Lücken wie Schweizer Käse in der Hintermannschaft. Selten hatte ich so viel Angst vor dem Beginn der zweiten Halbzeit.  Von der Hereinnahme des brasilianischen Stürmers Deyverson versprach sich dann nicht nur Kölns Trainer Stöger mehr Offensivkraft – doch die großen Chancen zum Anschlusstreffer wurden stümperhaft  vergeben.  Erst von Voigt in aussichtsreicher Position vor Torhüter Bürki (51.), wenig später traf Ujah (68.) ebenso wenig. Da nutzte es auch nichts, dass Keeper Horn noch einer der besten Kölner auf dem Platz war:  Der Freiburger „Elfmeterexperte“ Darida scheiterte mit einem Foulelfmeter an ihm (65.). Ein Aufbäumen der drittbesten Auswärtsmannschaft war kaum zu erkennen, allenfalls ab der 80. Minute.

Doch wie so oft, tickte die Uhr gegen uns. Der Anschlusstreffer von Deyverson kam viel zu spät (89.). Meine Geißböcke verloren mit 1:2 und scheiden somit aus dem DFB-Pokal aus. Fußballfrei dagegen hat Youngster Gerhardt, der an Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt ist. Er wird lange ausfallen und liest zum Zeitvertreib die Autobiographie von Alex Ferguson, die ihm Mannschaftskollegen ans Krankenbett brachten. Liebäugelt er eventuell mit einem Wechsel auf die Insel? Laut Presseberichten zeigen Tottenham Hotspurs Interesse an den Geißböcken Horn und Wimmer.  Ich frage mich, wie der FC mit diesem offensichtlichen Leistungsabfall seiner Geißböcke die kommenden Spieltage bestehen will. Sorgenfalten bereitet mir nicht, dass wir im Pokal ausscheiden, sondern wie schwach mein FC gestern gewesen war. Verunsichert fragen mich die Fans: Wurde schon ein Psychologe am Geißbockheim gesichtet? Am kommenden Sonntag empfangen wir Eintracht Frankfurt im Stadion – und hoffen, dann den lang ersehnten Heimsieg zu feiern.

Servus! Euer Rotkäppchen
 

Text: Gastbeitrag

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