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Kultur

Zukunftsmusik

Mittwoch, 26. Juni 2024 | Text: Evelyn Maria Denda | Bild: Christian Faustus

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Aus der Südstadt kommt „Zukunftsmusik“ für Kinder – und alle die, die sich ihr Kindsein bewahrt haben. Ein Gespräch mit dem Kinderliedermacher Johannes Stankowski.

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„Wenn ich bei einem Spaziergang von der Südbrücke und den Poller Wiesen auf die Südstadt schaue, weiß ich gleich wieder, was man für ein Glück hat, hier leben zu dürfen“, verrät uns der Kinderliedermacher Johannes Stankowski, der in der Südstadt zu Hause ist. Wir haben ihn wiedergetroffen und mit ihm über das nächste Kinderfestival, sein neues Album, seinen Sommer in der Südstadt und Kinder als Musik-Zielgruppe gesprochen.

Releasekonzert in der Stadthalle

Meine Südstadt: Du bist zum zweiten Mal beim Kölner Kinder Festival vom 23. – 25.08. in der Kölner Stadthalle dabei. Was macht die Veranstaltung für Dich besonders?
Johannes Stankowski: Die Stadthalle ist momentan einfach in sehr guten Händen. Das ganze Drumherum hinsichtlich Künstlerbetreuung und Kommunikation ist einfach sehr angenehm. Dazu ist das Kölner Kinderfestival natürlich als neues Format für mich als Kölner Kindermusiker eine wunderbare Bühne und die Auftritte machen einfach Riesenspaß!

Du stellst dort Dein neues Album vor. Verrätst Du uns schon, was uns erwartet?
Genau, mein Album „Zukunftsmusik“ kommt am 16.8. raus und das Konzert in der Stadthalle ist unser Releasekonzert. Dementsprechend werden einige neue Titel vorgestellt, aber auch unsere bisherigen Livefavoriten wie „Badewanne“, „Kleiner Floh“ oder „Die beste Therapie“ werden natürlich Teil der Show sein.

Eine Besonderheit ist, dass wir bei diesem Auftritt wieder von der wunderbaren Aline Ackers begleitet werden, die alle Lieder auf der Bühne live in Gebärdensprache übersetzt. Außerdem kommen für einen Gastauftritt die Jecken Öhrcher und die Singfinger auf die Bühne, eine bunte Gruppe gehörloser Kinder, die sich extra für den Auftritt eine gemeinsame Gebärdenshow ausgedacht haben, da freue ich mich sehr drauf!

Johannes on stage (Foto: Evelyn Denda)

Wann immer wir uns in den Medien umschauen, sehen wir Berichte über Klimakatastrophen, Kriegsgeschehen und Gewalt. Wie gehst Du mit diesen Themen um, um sie auch Kindern zugänglich zu machen?
Ich bemühe mich weitgehend, keinen pädagogisierenden Anstrich auf meine Kinderlieder anzulegen. Natürlich habe ich aber sicherlich gewisse ethische Leitgedanken und Motive, die immer wieder auftauchen. Aber dann tauchen die Aspekte eher „en passent“ im Liedgut auf, sodass es einen einladenden Charakter behält und nicht zu moralistisch daherkommt.

Lieder als Einladung

Wie kann es Musik für junge Menschen schaffen, ihnen die Angst vor der Zukunft zu nehmen und sie dazu zu bewegen, sich auch selbst einzubringen?
In erster Linie finde ich es mal erstrebenswert, keine Horrorszenarien zu illustrieren. Das Kind soll ja nicht in Angst leben. Die planetare und humanistische Verantwortung liegt in erster Linie bei den erwachsenen Menschen und es ist für jeden von uns eine große Herausforderung, dieser Verantwortung zumindest partiell im Alltag und gegebenenfalls durch Aktivismus gerecht zu werden.

Allerdings halte ich nichts davon, den Kindern in Liedern diese Drohkulissen aufzuzeigen, sondern sie, wie gesagt, einladend und mit leichtem Herzen an die relevanten gesellschaftlichen, sozialen und ökologischen Themen heranzuführen. In erster Linie liegt aber das größte Potential meiner Meinung nach abseits der Musik, nämlich beim kongruenten eigenen Verhalten in Bezug auf Themen wie Gastfreundschaft oder ökologischer Konsumismus – sofern es so etwas überhaupt gibt – bis hin zum Einbringen in sozialen Projekten.

Johannes und seine bunte Liederwelt (Foto: Christian Faustus)

Hast Du ein Lieblingslied für den Sommer?
Mein Lieblingslied ist momentan das Lied „Rimmel“ von Francesco de Gregori – ein wunderbarer Song!

Wie sehen Deine Sommerpläne aus?
Ich fahre für zwei Wochen mit Fahrrad und Zelt von Köln nach Südfrankreich, dort treffen wir dann Freunde und Familie und machen noch ein bisschen Strandurlaub. Ansonsten spiele ich aber auch ein paar Konzerte hier und da, wie z.B. in der Stadthalle oder am 30.6. in der Stadtbibliothek. Auf das Konzert in der Stadtbibliothek freue ich mich auch sehr. Dort habe ich als Kind viele Stunden verbracht und nun dort vor dem großen Umzug der letzte Liveact sein zu dürfen, hat mich sehr gefreut.

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Und zum Schluss: Verrat uns bitte Deinen Geheimtipp für einen besonderen Sommertag in der Südstadt für Groß und Klein.
Der beginnt mit einem Spaziergang über die Südbrücke und die Poller Wiesen. Von dort wird man mit einem schönen Blick auf die Südstadt belohnt und weiß gleich wieder, was man für ein Glück hat, hier leben zu dürfen. Danach Freunde treffen im Römerpark, eine Runde Frisbee oder Tischtennis spielen und im Anschluss auf dem Eierplätzchen eine Runde Bücher stöbern und noch 1-2 Zufallsbegegnungen mit netten Nachbarn oder alten Bekannten. Abends dann vielleicht einen Falafel ohne Joghurt – aber mit Mangosoße – im Hayati auf der Severinstraße und ein schöner Film im Odeon.

Text: Evelyn Maria Denda

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