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Lunch Time

Zwischen Musik & Theater – Die Wochenend-Freuden 13. – 15. September 2013

Donnerstag, 12. September 2013 | Text: Aslı Güleryüz

Geschätzte Lesezeit: 7 Minuten

„Colorist“ in der Trinitatis Kirche, Kölner Musik Nacht 2013.

„Colorist“ in der Trinitatis Kirche, Kölner Musik Nacht 2013.

Ich bin immer wieder aufs Neue überwältigt, wie vielseitig unsere Südstadt ist. Wer muss da in die Innenstadt? Oder gar nach Berlin oder Hamburg? Hier ist der Nabel der Welt! Hier pulsiert es, dass es einem schwindelig wird! Meine lieben Wochenend-Falter, an diesem Weekend heißt es: Raus aus dem Ferien-Modus & rein in den Freizeitstress. Ein tolles Angebot erwartet Euch.
Am Samstag werdet Ihr überall in der Südstadt Karawanen von Musikfans begegnen, die sich auf der südlichen Route der 9. Kölner Musiknacht bewegen. Unter dem Thema „Eine Stadt: Paradies & Hölle“ könnt Ihr einen abwechslungsreichen & faszinierenden Bogen der Kölner Musikszene hören. Drei Routen werden vorgeschlagen, wobei die bei uns im Veedel „Klänge der Südstadt“ die interessanteste Route zu sein verspricht. Um 18 Uhr geht’s los im Institut Francais. Es funktioniert ganz einfach: An den Vorverkaufsstellen könnt Ihr Euch ein Ticket für 18 Euro kaufen. Für eine Veranstaltung gibt es einen festen Sitzplatz. Dann könnt Ihr durch die ganze Stadt tingeln & allen Konzerten beiwohnen. Das Ticket ist auch gleichzeitig Fahrkarte im Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Das ist doch ein Angebot.
Und was gibt’s auf die Ohren? Zum Beispiel Nel Dolce im Institut Francais, Ensemble Pentapino & das Duo Genc/Mattner bei Klaviere Then, Evelina Rajca & Therese Schuleit, Fleur Earth & Band, Jamaika Jupp in der Lutherkirche, Kleiner Chor Köln in der Kartäuserkirche, Kent Coda, Freya Hattenberger & Peter Simon im Alten Pfandhaus, das Sunnun Trio, Martin Tchiba in der Tenri Kulturwerkstatt und und und!! Mehr Infos zur 9. Kölner Musiknacht am Samstag gibt’s hier.

Stärkung – Grundlage schaffen
Wer noch nicht genug bekommen hat in seinen Ferien von „Frankreichs Süden“, der hat Glück! Denn am Sonntag laden Judith & Martin Kraeber in die Brasserie Capricorn i Aries zu  einem ihrer populären Kochkurse mit diesem Titel ein. Provence, Languedoc, Roussillon, Sonne in der Küche – um nur einige Stichworte zu nennen. Um 11 Uhr geht es gemütlichen mit einer Tasse Kaffee & köstlichen Croissants los. Nach der kleinen Stärkung heißt es: ab in die Küche & ein 4 Gänge-Menü wird gezaubert. Menü, Wein & Getränke inklusive kosten pro Person 85 Euro. Um eine Reservierung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Greift zum Hörer & wählt 2975710.

Pänz, Pänz, Pänz
Im Freien Werkstatt Theater wurde gerade ein Internationales Kindertheaterfestival „Neues Europa“ (Foto oben: FWT) eröffnet, das erstmals in Köln die Länder des Osten Europas in den Fokus rückt. Beeindruckende Stücke aus Russland, der Ukraine, Slowenien & Deutschland werden noch bis Sonntag einschließlich aufgeführt.
Das Stück „Der große Saal“ richtet sich an ein Publikum ab 14 Jahren und beschäftigt sich mit dem Phänomen des Älterwerdens, dem Clash der Generationen & der Einsamkeit im Alter. Das Mini-Art Theater ist aus Bedburg-Hau zu Gast und ist unter anderem Preisträger des Theaterfestivals „Westwind“ 2011. Nach der Aufführung bieten die Künstler einen Workshop für interessierte Zuschauer an. Im Workshop entwickeln, schreiben & führen die Jugendlichen ihre eigenen Szenencollagen zum Stück auf. Theater wird zum sinnlichen Medium der Reflexion, Auseinandersetzung & Darstellung. Jugendliche werden gefördert in ihrem Selbstwertgefühl, Verantwortungsbewusstsein, Sozialverhalten & ihrer Integrationsbereitschaft. Eine Voranmeldung ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ratsam. Das Stück & der Workshop dauern jeweils ca. 60 Minuten. Freitag, 14 Uhr im FWT. Anmelden könnt Ihr Euch telefonisch 327817. Mehr Infos zum Festival „Neues Europa“ findet Ihr auch in dem Artikel „Europa – kinderleicht gemacht“. Und das Festival-Programm gibt es hier.
Im Rahmen des Festivals findet am Sonntag zwischen 12 und 17 Uhr auch ein Straßenfest am Zugweg statt. Das FWT hat eine Hüpfburg organisiert, bietet Bastelstationen, Zirkus- und Theaterworkshops an.
 
Theater und mehr
Auch die Großen dürfen sich auf spannendes Theater an diesem Wochenende freuen. Im Theater der Keller gibt es eine doppelte Premiere: Premiere für den neuen Intendanten Heinz Simon Keller & Premiere für das Stück „Eine Stille für Frau Schirakesch“ am Freitag. Auf dem Marktplatz von Tschundakar soll Frau Schirakesch gesteinigt werden. Parallel dazu sendet das deutsche Fernsehen eine Talkshow, die diesem Drama aus der Ferne mit einer Stille gedenken will. Auf dem Gästesofa sitzen eine Soldatin, ihr Vater, plus zwei Schönheitsköniginnen, die in Tschundakar mit einer Bikiniparade schon für Aufregung gesorgt hatten. Doch Stille wird es nicht geben, da die Gäste streiten in der Diskussion um Aufklärung & Menschenrechte. Freitag, 20 Uhr im Theater der Keller. Auch Samstag, 20 Uhr. Tickets für 12 bzw. 17 Euro können unter 318059 vorreserviert werden.
Das FWT möchte mit dem Festival „Neues Europa“ nicht nur Kinder ansprechen, sondern auch Erwachsene. Ihr seid herzlich zur Podiumsdiskussion „Das Neue Europa – Ein Traum? – In welchem Europa wollen wir leben?“ eingeladen. Spannende Frage! Um 18 Uhr geht es los, der Eintritt ist frei und auf dem Podium sitzt unter anderem Petra Kammerevert, Mitglied des Europäischen Parlaments und zuständig für den Ausschuss für Kultur & Bildung CULT. Mehr Infos gibt’s hier oder telefonisch unter 327817.
Die zweite Premiere in unserem Veedel findet auch am Freitag statt. Mareike & Franziska Marx präsentieren ihre Theatercollage „young and beautiful“. Sie thematisieren unsere schnelllebige Gesellschaft. Was ist hip? Was ist in? Wir sind so beschäftigt, dass wir uns selbst nicht sehen. Und auch nicht, wohin das gehen soll. Im metropol Theater am Freitag um 20 Uhr. Karten für 12 bzw. 16 Euro können telefonisch reserviert werden unter 321 792. Mehr Infos gibt’s hier.
Einen Theater-Tipp habe ich noch für die Theaterfans. In der Comedia ist das A.Tonal.Theater mit dem Stück „Me, myself & I“ zu Gast. Angelehnt ist das Stück an die Tragikomödie „Amphitryon“ von Heinrich von Kleist. Das A.Tonal.Theater beschäftigt sich mit der Frage nach dem Ich, das bleibt, wenn man alles andere verloren hat. Wo steht das Ich im Zeitalter des mobilen Webs mit Social-Media-Überangeboten und Cyber-Mobbing? Nicht der Gott Jupiter nimmt die Gestalt des Ich an, sondern das eigene Cyber-Ich aus dem Internet. Hochaktuell und spannend. Freitag, 20:30 Uhr in der Comedia. Tickets für 13 bzw. 18 Euro können telefonisch unter 88877222 reserviert werden.

„yunas ape and Keegan“ am Freitag im Tsunami Club.

Maestro, Musik!
Außergewöhnliche Konzerte bietet Euch die Kölner Musiknacht. Aber auch sonst gibt es immer gute Konzerte bei uns im Veedel. Zum Beispiel am Freitag in der Lutherkirche. Denn „Familie Bejarano trifft Microphone Mafia“. Hier begegnet der Orient dem Okzident, eine Jüdin dem Moslem, eine Atheistin den Christen, der Süden dem Norden, jung alt, Frau Mann, Tradition der Moderne, Folklore dem Rap, Hamburg Köln, das Herz den Verstand, Stimme der Musik – eben Familie Bejarano der Microphone Mafia. Alle sind gleichberechtigt bei diesem Musikprojekt und bringen sich ein. Esther Bejarano hat das furchtbare Auschwitz überlebt, ihre Kinder Edna & Joram haben den Antisemitismus hier bei uns erlebt. Und nun singen sie seit vielen Jahren „Lider far’s Leben“ zum Teil in jiddischer Sprache und die zum Teil in den Ghettos der KZs entstanden sind. Gemeinsam wenden sie sich gegen Ausgrenzung, Rassismus, Gewalt & Krieg. Am Freitag um 20 Uhr in der Lutherkirche. Mehr Infos findet Ihr auch hier. Eintritt 7 bzw. 10 Euro.
Im Tsunami Club finden immer mal wieder live Konzerte statt. So auch am Freitag um 21 Uhr. „yunas ape and Keegan“ nehmen die Bühne ein und bewegen Euch mit Indie, Rock & Elekropunk. „yunas ape“ besteht aus den Damen Jules & Jihni, die sich nicht gerne festlegen lassen. Ihre Lieder komponieren sich spontan, die Texte sind Selbstthearpie. Das klinkt sympathisch. Sie sind schon über kleine & große Bühnen in Deutschland & der Schweiz gerockt. Die Ladies aus dem Ruhrpott machen sich gerne zu neuen Abenteuern auf und haben ihre Musik im Gepäck dabei. Fürs optische gibt es nicht nur die Ladies, sondern auch eine audiovisuelle Leinwandprojektion. Begleitet werden sie von KEEGAN. Einen Vorgeschmack gibt’s hier. Freitag, 21 Uhr im Tsunami. Eintritt 8 Euro. Weitere Infos telefonisch unter 8016334.

Die schönen Künste
„Kunst ist Lebensmittel“ steht auf der Seite des Metropol Theaters. In diesem Sinne hier ein paar Lebensmittel-Tipps: Die Offenen Ateliers 2013 laden Euch zum 22. Mal ein, bei Künstlerinnen & Künstlern reinzuschauen, in ihre ganz privaten Ateliers. Von Freitag bis Sonntag sind Türen & Tore von vielen Ateliers in der Südstadt geöffnet. Die beiden Künstlerinnen Tanja Schmiechen & Claudia Jünger präsentieren ihre Arbeiten unter der Überschrift „Rehflux und Bobs Frau“. Die Strukturen von Tanja Schmiechen treffen auf die farbvollen Kontraste von Claudia Jünger. Beide arbeiten gerne & oft mit Motiven aus der Natur. Am Freitag laden sie zur Vernissage zwischen 19 und 21 Uhr in ihr Atelier in der Rosenstraße 1 ein. Auch Samstag von 11 bis 18 Uhr geöffnet und Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Das komplette Programm, Karten & Wegbeschreibungen findet Ihr hier.
Seit letzter Woche sind großformatige Arbeiten des Fotografen Trevor Paglen in der Galerie Thomas Zander auf der Schönhauserstraße zu sehen. Paglen ist promovierter Geograf und beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit der Natur. Wunderschöne Aufnahmen des Himmels, von Sternen und aus dem All sind zu sehen. Gleichzeitig provoziert er mit Aufnahmen von militärischen Überwachungsdronen. Die Arbeiten sind noch bis zum 2. November ausgestellt. Öffnungszeiten Samstag 12 bis 18 Uhr, Dienstag bis Freitag 11 bis 18 Uhr. Weitere Infos gibt’s auf Klick.
In der Galerie Tam Uekermann stellt derzeit Gabriele Klages ihre Arbeiten (Foto) unter dem Titel „Endfremdung“ aus. Noch so kleine „entsorgte oder unnütze“ Gegenstände des Alltags verwandelt sie in künstlerische und ästhetische Objekte. Was oft am Straßenrand abgestellt wird, ist interessant für sie und strahlt eine gewisse Energie aus. In ihren Arbeiten macht die Künstlerin deutlich, dass ‚aus jedem Ende ein neuer Anfang erwächst, der Ursprung bleibt, Formen und Gestalten ändern sich’. Noch bis zum 26.10. zu sehen. Öffnungszeiten Samstag 11 bis 14 Uhr, Mittwoch bis Freitag 14 bis 18:30 Uhr. Mehr Infos findet Ihr hier.

Ihr lieben Wochenend-Falter, was für ein Wochenende! Es ist brutal viel los. Lasst Euch von diesen Zeilen inspirieren und genießt drei wundervolle Tage mit magischen Momenten. Wir hören uns nächstes Wochenende. Erholt Euch bis dahin, Eure Aslı

PS: Noch viel mehr Termine des Wochenendes findet Ihr übrigens in unserem Terminkalender

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Text: Aslı Güleryüz

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