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Lunch Time

15.01.2018 – Camping an der Bar

Montag, 15. Januar 2018 | Text: Judith Levold

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Noch ist das Jahr ziemlich jung, und doch ist es schon wieder so weit: Ich bin reif für Camping. Mit Bar in Laufweite, idealerweise. Und Hängematte und Meer…

Stattdessen habe ich an einem Barcamp teilgenommen. Die „Essbare Stadt“ fest im Blick, arbeiteten am Samstag etwa hundert Menschen jeden Alters im Friedrich Wilhelm Gymnasium an der Wahrwerdung der Vision von einem Köln mit vielen Gärten. Mit grünen Straßenschluchten, überall zugänglichem Obst und Gemüse alter Sorten aus samenfestem Saatgut, und einfach flächendeckend vernünftig klimagerecht gebauter Stadt. Bezahlbar natürlich, wobei das ja relativ ist. Wie stets bei derlei gestaltungsmächtigen Arbeitsveranstaltungen sind es die vielen Begegnungen am Rande bzw. in der Mitte des Gewühls, einen Teller dünnflüssiger Suppe balancierend, Garderobe samt schwerer Tasche überm Ärmel, die die vielen spannenden Infos hergeben. Ein Aktionsplan ist am Entstehen, am Ende dieses von großer Beteiligung geprägten Prozesses, ein Plan, wie die BürgerInnen Kölns ihre Stadt zu einer essbar(er)en, grünen, nachhaltigen und klimafreundlicheren Stadt machen wollen, weil: alternativlos. Initiiert von Ernährungsrat und der Agora Köln – beide die ersten ihrer Art –, in Kooperation mit dem Grünflächenamt der Stadt und gefördert vom Bundesumweltministerium. Und auf dem besten Weg, Köln das Prestigeprojekt 2018 zu schenken: eine breite Bewegung aus der Mitte der Stadtgesellschaft, die wegweisende Impulse liefert – Dingdong, Verwaltung, bitte nicht verhindern!

Action wünscht man sich wirklich sehnlichst bei der Stadtverwaltung, statt Possen wie die um den (vom Liegenschaftsausschuss beschlossenen) Pachtvertrag mit dem Stadtwinzer. Der soll ja auf dem Hang an der Severinstorburg Wein anbauen, vor Überdüngung geschützt durch einen Zaun. Der Pachtvertrag bleibt leider zäh aus: Das Gemäuer sei zu gefährlich, könne herabstürzen, dort könnte überdies kein Zaun befestigt werden. Wussten die Flitzpiepen im Liegenschaftsausschuss das nicht, oder warum haben die das mit dem Pachtvertrag positiv beschieden? Oder will es da jemand ganz genau wissen in den bröckeligen Katakomben des Verwaltungsdickichts? Man wird es nicht herauskriegen, was aber auf der Hand liegt, ist, dass es schon jetzt zu spät für diese Saison ist, den Wein noch zu setzen. Nicht aber zu spät für die Session, die zu Weiberfastnacht einen erneuten Sturm des Hügels darzubieten droht. Pissekackearsch, mit Ansage!

Jetzt muss ich aber die Kurve kriegen mit den bösen Wörtern, denn schließlich wollen wir zum Essen kommen, und wenn´s nach mir ginge, folgendermaßen zusammengefasst: ist alles nicht nur essbar, sondern richtig lecker, hier und da im Veedel. Bis nächste Woche, Eure Judith.

Bongour: Das Start up Bongour ist kein typischer Lieferdienst für Essen. Dahinter steckt die Idee, dass talentierte Köche, die noch nicht über die finanziellen Mittel für ein eigenes Restaurant verfügen, in einem professionellen Küchenumfeld ihre Gerichte vorstellen können. Heute gibt es unter anderem eine Caribbean Bowl, eine in spezieller Jerkey Sauce marinierte saftige Hähnchenbrust auf exotischem Kokosnuss-Limetten Reis. Serviert mit Mango Salsa und Avocado für 9,50 €. Oder ihr entscheidet euch für die Fettuccine Rosse Alla Barbabietola, also Rote Bete Fettuccine mit Rote Bete-Würfeln und einer cremigen Spinatpestosauce, Baby-Spinat und gerösteten Nüssen für 8,80 €. Weitere Gerichte unter www.bongour.com

Brasserie Aller Kolör: Im Aller Kolör gibt’s heute Mittag französische Leckereien. Heute gibt´s Steak vom Schweinerücken mit gebratenem Spitzkohlgemüse und Kartoffelstampf, für 8 €, kann klasse schmecken. Wem das nicht behagt, der kann auch bunten winterlichen Salat mit gebackenem Ziegenkäse und Kürbis-Apfel-Chutney nehmen, das Ganze zum selben Preis. Mit oder ohne französisches Bier. Auch abends wirkt die Brasserie-Küche laut Speisenkarte sehr vielversprechend, vor allem weil so schöne Lebensmittelerzeuger mit im Boot sind wie die Pasta-Manufaktur LouRiz aus Sülz – regionaler geht´s kaum. Alteburger Straße 15, 50678 Köln

Capricorn i Aries: Chefkoch Martin Kräber und Team bieten Euch ein Überraschungsmenü, tischweise 3 Gänge für 33 € pro Person. Wer nicht auf Surprise steht, kann natürlich auch aus dem Mittagsmenü für 24,50 € wählen, beim Entree etwa zwischen mariniertem Tafelspitz mit Paprikasauce und Polenta mit Gorgonzola-Honigcreme und Spinat. Zum Sattwerden verlocken dann Zanderfilet in Schnittlauchsauce mit Kartoffelpüree oder Coq au vin mit Wurzelgemüsen und wer dann noch einen krönenden Abschluss braucht, voilà: marinierte Mango mit Creme Chantilly oder Käse. Die ausgesuchte Weinkarte verführt dazu, den Genuss schon in der Mittagspause mit einem Gläschen perfekt zu machen. Im Guide Michelin 2017 wurde das Capricorn i Aries übrigens wieder mit einem Bib Gourmand aufgenommen – mal schauen, was das neue Jahr bringt! Capricorn i Aries Brasserie, Alteburger Straße 31, 50678 Köln

Filos: Abwechslung ist jeden Tag Programm im Filos auf der Merowingerstraße. Ihr könnt im Business Menü (9,90 €) zwischen zwei Gerichten wählen. Dazu gibt es ein alkoholfreies Getränk Eurer Wahl. Heute wird euch zum Einstieg eine Möhren-Ingwer-Orangen Suppe serviert, anschließend könnt ihr euch entscheiden zwischen Tagliatelle mit Blattspinat in Gorgonzolarahm oder einem deftigen Hackbraten mit Rotweinjus und SalzkartoffelnFilos, Merowinger Straße 42, 50677 Köln

Nale: Nale meldet sich aus der Winterpause zurück und lockt Euch wieder routiniert mit verführerisch-exotischen Gerichten. Da wäre zum Beispiel ein Gelbes Thai-Curry mit grünem Gemüse & Jasminreis (leicht scharf) oder zwei Risoni mit gebackener Paprika & Hähnchen in Paprika-Chili-Cashew-Pesto für je 6,70 €. Daneben gibt es eine köstliche Gemüsequiche mit Salat – täglich wechselnd, immer lecker! – für 6,90 €. Geht hin und lasst es Euch schmecken. Nale – Café und Bistro, Darmstätter Straße 19, 50678 Köln

Restaurant Kabul: Einen Hauch von den Gebräuchen des Morgenlandes empfand ich vor Jahren bei meinem ersten Kabul-Besuch: zum Essen in dem afghanischen Restaurant in der Elsaßstraße konnte man hier auf dem Boden, auf bequemen und schön bestickten Polstern, Kissen und Matratzen Platz nehmen und sich fläzen, während man auf das köstliche Essen von Suleiman Samae wartete. Es gibt täglich wechselnde afghanische Gerichte, vegetarisch oder mit Fleisch. Das sind zum Beispiel Hackfleischbällchen mit Linsen und Teigbällchen oder Hähnchenspieß mit Gemüse und Reis. Alles natürlich auch zum Mitnehmen bestellbar. Restaurant Kabul, Elsaßstraße 32, 50677 Köln

Vringstreff: Von 12.00 bis 14.00 Uhr gibt es normalerweise immer ein bis zwei Tagesgerichte, eine Tagessuppe und ein Dessert zur Auswahl. In dieser Woche wird jedoch krankheitsbedingt keine Suppe und kein Dessert serviert! So könnt ihr euch mal auf das Wesentliche konzentrieren: heute gibt es gegrillte „Chicken-Haxe“ an Paprikasauce mit Thymianbrätlingen und Salat für 2,40 €/5,00 €. Ab 15 Uhr gibt es selbstgebackenen Kuchen zu Kaffee, Cappuccino, Espresso oder Tee. Vringstreff e.V., Im Ferkulum 42, 50678 Köln

Wagenhalle: In der Wagenhalle bekommt Ihr heute wieder ein umwerfendes Mittagsmenü in zwei Versionen, mit und ohne Fleisch: eine deftige Gulaschsuppe mit Kräuterschmand und Koriander (12,50 €) oder Kartoffelspinatstrudel mit Tomatensugo und Rucola (11,50 €). Als Nachspeise dürft ihr Euch auf Himbeerquark mit Fruchtcoulis und Nusskrokrant freuen. Dazu gibt es einen Softdrink oder ein Heißgetränk ohne Alkohol, ein Kölsch oder 0,1 Liter Wein der Saison. Außerdem bietet die Tageskarte ein reichhaltiges Angebot an Fisch, Fleisch oder vegetarischen Speisen. Wagenhalle, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln

Naturmetzgerei Hennes: Zum sechsten Mal in Folge hat die Redaktion der Genusszeitschrift „Feinschmecker“ die Metzgerei auf der Severinstraße zu den besten ihrer Gilde in ganz Deutschland gewählt. Mehr Infos unter „Feinschmecker“. Naturmetzgerei Hennes, Severinstraße 20, 50678 Köln

PS: Wer Geschichten aus dem Veedel für unseren Lunch-Newsletter hat, kann uns einfach eine Mail schicken: service@meinesuedstadt.de

 

Text: Judith Levold

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