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Bildung & Erziehung Glaube

83 erfüllte Kinderwünsche

Donnerstag, 22. Dezember 2011 | Text: Gastbeitrag | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Seit fünf Jahren schon erfüllt Hans Mörtter, Pfarrer der Lutherkirche, und eine Schar von Menschen aus dem Viertel Kindern „unmögliche“ Weihnachtswünsche. Im November werden unterstützungswürdige Familien angesprochen und die Weihnachtswünsche der Kinder ermittelt. Die Christkind-Helfer gehen dann auf Spendenjagd und Hans Mörtter spricht Geschäftsleute an. In diesem Jahr sind es 83 Wünsche – vom Musikunterricht, über ein FC-Trikot, Fahrräder, PC-Spiele und Playmobil. „Wir schenken keinen Schrott“, erklärt der Pfarrer, „jedes einzelne Geschenk ist mit Bedacht ausgewählt“. So wird einer Künstlerfamilie, die noch niemals gemeinsam Ferien gemacht hat, Heiligabend ein Urlaub geschenkt. Insgesamt konnten Spenden und Geschenke von insgesamt 11.000,- Euro gesammelt werden – und das in nur drei Wochen. „Unsere Gemeinde nimmt Anteil und ist froh, helfen zu können“, erklärt Theologin Christine Peters, die ebenfalls in der Gemeinde verwurzelt ist und zum „Christkind-Helfer-Team“ gehört. Froh sind alle: die beschenkten Kinder und die Familien, die Helfer und Organisatoren, aber vor allem auch diejenigen, die spenden. „Da fließen auch mal Tränen“, erklärt Hans Mörtter, „und es bedanken sich alle – nicht nur die Beschenkten, sondern auch die Spender.“
 

In der Gemeinde denkt man jedoch nicht nur an die Kinder und Menschen in der direkten Umgebung. Hans Mörtter, der Künstler Cornel Wachter, der Graphiker Timo Belger wollen durch eine Aktion die Besuchern der Christvesper auf Probleme hinweisen, die tausende Kilometer von uns entfernt „brodeln“. In der Messe werden 333 Kunstobjekte verschenkt, auf denen auf einer Seite ein auf den ersten Blick herrliches blaues Meer mit einem

Boot abgebildet ist. Dreht man den Spiegel, kann man sich selbst im Spiegel sehen, und außerdem ein Zitat von Heinrich Böll aus dem September 1979: „… der vom Ertrinken bedroht ist, den frage nicht nach seiner politischen Einstellung, auch nicht nach seiner sozialen Herkunft. Ich denke, wir sollten wirklich zurückgehen auf das Urmotiv der Lebensrettung (…)“ Erst auf den zweiten Blick erkennt man das Boot als Flüchtlingsboot, das aus Abfalltüten und Holzstangen zusammengebaut ist. „Im Mittelmeer ertrinken jährlich tausende Flüchtlinge ohne Auswirkungen auf europäische Politik“, erklärt der Künstler Cornel Wachter, „wir wollen das Heiligabend nachhaltig zum Thema machen.“

 

Für die ersten fruchtbaren Diskussionen hat diese Aktion schon gesorgt. In der DM-Deutschland-Zentrale, die die Handspiegel hierfür gespendet hat, wurde das Thema in allen Etagen kräftig diskutiert. Sicherlich wird das Flüchtlingsproblem auch in sehr vielen Südstadtfamilien Thema sein. Die Christvesper in der Lutherkirche findet Heiligabend um 18 Uhr statt.

 

Text: Gastbeitrag

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