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Politik

Andrea Verpoorten – CDU-Kandidatin mit Klasse

Dienstag, 20. April 2010 | Text: Stephan Martin Meyer | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Intuitiv denken wir an Eierlikör, als die Landtagswahl-Plakate der CDU in der Südstadt montiert werden. Aber, no jokes with names, hier geht es natürlich nicht ums gelbe Getränk, sondern um die schwarze Andrea Verpoorten, die sich auf ihrer Website gar nicht so schwarz geriert, sondern beinahe grün.

Die Plakate mit dem Slogan „Klasse für Köln“ geben erst mal nicht viel mehr her, als ein schlichtes Foto der dezent geschminkten Kandidatin vor hellem Hintergrund (Farbe: Eierschale?). Der Slogan will wohl auch nicht im schulischen Kontext verstanden werden, denn die Forderung, ganz Köln solle noch einmal die Schulbank drücken, wäre absurd. Dass dies sicherlich etliche Politiker aller Parteien nötig hätten, steht außer Frage. Hier ist eher Frau Verpoorten selber gemeint. Sie hat Klasse, findet sie, oder zumindest die Werbeagentur der CDU. Nun gut, gehen wir dem nach. Im Internet.

Die Website von Andrea Verpoorten ist erstaunlich gut und übersichtlich aufgebaut. Auch weniger geübte Nutzer finden sich hier in Windeseile zurecht. Frau Verpoorten schwärmt über die Südstadt, über Köln und das Land NRW. Sie betont ausdrücklich, es gebe für sie im Bereich Energie keinen Widerspruch zwischen CDU und grünen Themen – erneuerbare Energien stehen bei ihr hoch im Kurs. Klugerweise sagt sie auf ihrer Website nichts zur Atomkraft. Doch in den drei anderen Bereichen Wirtschaft, Finanzen und Bildung hält sie sich relativ bedeckt, geht nicht ins Detail, sondern drischt lediglich ein paar Phrasen wie „Wir brauchen eine prosperierende Wirtschaft“, „Wir brauchen solide Finanzen“ und „Wir brauchen ein qualitativ hochwertiges Bildungswesen.“ Obwohl ihre Website eine hervorragende Plattform böte, diese Schlagworte inhaltlich zu untermauern, verzichtet sie leider darauf. Und gibt zu: „Es läuft noch nicht alles rund.“

Konkret wird sie, wenn der Internetnutzer sich auf Frau Verpoortens Agenda umsieht. Jeweils zu den Themen Bildung, Verkehr, Wirtschaft und Finanzen präsentiert sie dezidiert ihre Meinung. Unter anderem soll die Schulzeitverkürzung (das achtjährige Gymnasium) verträglicher gestaltet und die Klassengrößen sollen verkleinert werden. Es drängt sich da sofort die Frage auf: Warum ist das denn bislang noch nicht geschehen?

Frau Verpoorten fordert darüber hinaus, die Interessen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ernst zu nehmen. Auf die Kürzungen im Jugendbereich angesprochen, fordert sie den Einsatz dieser Mittel vor allem in der Sprachförderung.

Sie setzt sich auch für die Untertunnelung der Rheinuferstraße ein (damit ist vermutlich der Anschluss an die neue U-Bahn und nicht die gesamte Rheinuferstraße gemeint, was aber auch ein interessantes Projekt wäre), will die FH im Kölner Süden angesiedelt und den Großmarkt verlegt sehen.


Was sie jedoch mit dem „Abbau wirtschaftsfeindlicher Belastungen“ meint, erklärt sich erst auf telefonische Rückfrage: Frau Verpoorten spricht unter anderem von bürokratischen Hemmnissen wie Genehmigungen und Gewerbezulassungen, die vereinfacht werden sollen. Die Wirtschaft soll wieder das tun, was ihr eigentliches Ziel ist, nämlich wirtschaften.

Und eine „Schuldenbremse“ möchte sie in die Verfassung des Landes aufnehmen. So soll der übermäßigen Neuverschuldung ein Riegel vorgeschoben werden. Es wird also gekürzt. Nicht im Verkehr, nicht in der Wirtschaft. Auf der Suche nach konkreten Plänen dazu, wird man leider auch auf der Landesseite der CDU nicht fündig, denn dort liegt der Fokus ganz auf Jürgen Rüttgers.

Bei der letzten Landtagswahl unterlag die CDU der SPD im Wahlkreis Köln I nur knapp mit 34,6 %. Frau Verpoorten trat jedoch seinerzeit nicht zur Wahl an.

 

Weitere Artikel zu diesem Thema:

Barbara Moritz – Eine grüne Frau

Anselm Riddermann – Direktkandidat der FDP

Ingrid Hack – Direktkandidatin der SPD

Elisabeth Sachse – Direktkandidatin der Partei DIE LINKE

Quellen:
CDU NRW
Homepage von Andrea Verpoorten
CDU Köln

 

Text: Stephan Martin Meyer

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