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Sport

Armselige Bratwurst und demütigende Demut – der 24. Spieltag

Montag, 28. Februar 2011 | Text: Frank Diederichs | Bild: Design Work

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Nein, ich will nicht irgendwann wie Dr. (a.D. oder besser: adieu) Guttenberg hier als armselige Bratwurst stehen und gestehen müssen, dass ich meine Quellen nicht angegeben habe. Und so werde ich nun nach bestem Wissen und Gewissen zitieren:

„Demütigung ist die den Selbstwert, die Würde und den Stolz angreifende beschämende und verächtliche Behandlung eines Anderen, oft auch im Beisein oder vor den Augen anderer Personen. Demütigung kann neben dem Ausdruck einer gezielten Aggression auch die begleitende Empfindung eines Scheiterns oder einer Niederlage sein.“ (Wikipedia)

So. Und diese Definition hilft, um zu begreifen, was Borussia Dortmund dem FC Bayern München antat. Dortmund demütigte die Bayern – und „das ist auch gut so“ (Klaus Wowereit). Ein „großartiges Spiel“ (Marcel Reif), das nie hätte anders ausgehen können. Selbst als die Bayern beim Stande von 1:1 eine große Chance zur Führung vergaben, hatte ich nie das Gefühl, Dortmund könnte das Spiel aus der Hand geben. Gezielt aggressiv (vor allem gegen A. Robben und F. Ribery) verletzten die Dortmunder den Selbstwert und den Stolz der Münchener. Herrlich.

„Es fällt mir kein Satz ein, in dem das Wort nicht vorkommt, das wir nicht sagen dürfen“. (Mats Hummels zu den Saisonzielen des BVB)

 

Das letzte Mal ereignete sich dieser Vorgang 2004 als der damals noch ruhmreiche SV Werder Bremen in München mit dem gleichen Ergebnis die Meisterschaft sicherte… Und das bringt mich zum nächsten Spiel:

„Das kotzt mich an“ (René Adler – Werkself)

Diesen Satz höre ich gerne, wenn er denn vom Spieler einer Mannschaft stammt, gegen die der einst ruhmreiche SV Werder Bremen gespielt hat. Ja, das Spiel war schon verloren. Längst. Doch dann überschlugen sich bei der Partie „Bremen gegen Leverkusen“ in den letzten sieben Minuten die Ereignisse: Erst traf Kießling ins eigene Tor (83. Minute), dann sah Vidal die Ampelkarte (87. Minute), kurz darauf vergab wieder Kießling eine 100%-ige Chance zum 3:1 (90. Minute), bis schließlich „ausgerechnet Prödl“ (in Anlehnung an Ernst Hubertys „ausgerechnet Schnellinger“) den Ausgleich in der 91. Minute erzielte.

Ich übe mich in Demut und freue mich über diesen Sieg, der nur einen Punkt einbrachte… aber auch für Leverkusen Folgen haben wird. „I am not convinced“ (Joschka Fischer), dass Leverkusen den 2. Platz halten kann. Dass sie dieses Spiel noch aus der Hand gegeben haben, wird ihnen am Ende der Saison noch weh tun… Ich werde mich am Ende der Saison auf diesen Artikel berufen und mich dann selbst zitieren… Das wird ja wohl erlaubt sein…

Leider hat sich durch die anderen Ergebnisse die Situation für Werder eher verschlechtert, denn
– Poldi hatte „vom Feeling her ein gutes Gefühl“ (Andreas Möller) und erzielte ein Traumtor, das den Sieg brachte.
– Wolfsburg siegte gegen Gladbach und
– Stuttgart gegen Frankfurt, was echt bitter ist, aber zumindest ein schönes Zitat für das Ende dieses Artikels bereithält:
„Jung und erfahren gibt es im Fußball nicht. Das gibt es nur auf dem Straßenstrich“. (Sven Ulreich auf die Frage, ob es ihm für den Abstiegskampf an Erfahrung mangele)

In diesem Sinne. Eine gute, bessere, schöne Woche!

Frank

P.S. „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Guttenberg zurücktreten muss“ (in Anlehnung an Cato den Älteren), denn Bratwürste haben nur etwas im Stadion und am Bahnhof zu suchen.
 

Text: Frank Diederichs

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