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Kolumne

Arnautovic zerlegt meine „Geißböcke“

Samstag, 28. August 2010 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

 

Nein, es wurde kein leichtes Spiel gegen vermeintlich müde Gegner aus Bremen, die noch vor vier Tagen in Genua ihr Qualifikationsspiel zur Champions League bestritten haben. Die Kölner waren ohne den rot-gesperrten Mohamad, den grippekranken Freis und den noch verletzten Geromel nach Bremen gefahren. Übersetzt: Es fehlte quasi die komplette Innenverteidigung vom FC.

 

Nein, es wurde kein leichtes Spiel gegen vermeintlich müde Gegner aus Bremen, die noch vor vier Tagen in Genua ihr Qualifikationsspiel zur Champions League bestritten haben. Die Kölner waren ohne den rot-gesperrten Mohamad, den grippekranken Freis und den noch verletzten Geromel nach Bremen gefahren. Übersetzt: Es fehlte quasi die komplette Innenverteidigung vom FC.

 

Doch diverse Fünkchen Hoffnung, wenigstens mit einem Punkt wieder nach Hause zu fahren, hat man als FC-Fan ja immer. Spätestens in der 33. Minute, mit dem verwandelten Foulelfmeter durch Frings und die um Klassen bessere Spielweise der Bremer, zerplatzten meine Hoffnungen jäh wie Seifenblasen. Am meisten ärgerte mich der Elfmeter, denn gerade weil Marin als Schwalbenkönig noch aus Gladbacher Zeiten bekannt ist, muss Petit ihm diese Vorlage doch nicht geben! Die durch Pezzoni und McKenna ersetzte Innenverteidigung konnte absolut (!) nichts ausrichten, und Brecko spielte so schlecht, dass mir schon schlecht wurde. Die Abwehr vom FC hatte das Bundesligaspiel einfach verschlafen.

 

„Mies(o)“ Brecko schaffte es sogar, einen Ball zu Petit in dessen Bauch zu schießen. Es kam wie es kommen musste: Der Bremer Neuzugang Arnautovic erzielte in der 36. Minute das Tor zum 2:0 für Bremen. Einzig entschuldigend: Der Kölner Torhüter Mondragon war bei beiden Treffern chancenlos! Als Poldi eine Minute später der Anschlusstreffer gelang, kam wieder ein wenig Hoffnung auf. Doch der Anschlusstreffer nur ein Kölner Strohfeuer, wir waren auf dem Bremer Rasen einfach keine ernsthafte Gefahr für Werder. Auch die später eingewechselten FC-Spieler Matuschyk und Ionita konnten nichts mehr retten. Almeida machte in der 74. Minute mit seinem Treffer zum 3:1 den Sack zu. Und der FC-Fan fragt sich: Wo sind sie denn, die Drecksäue, die Soldo sich so sehr in seiner Mannschaft wünscht? Was für ein Trainer, der, anstatt endlich taktische Änderungen vorzunehmen, anscheinend nichts anderes auf Lager hat, als seinen Spielern Tipps zur optimalen Blutgrätsche zu geben! Selbst der Bergheimer P(r)oldi hat damit so seine Probleme: So sagte er in einem Interview, er wäre ja eher kein Grätscher – nur gegen Leverkusen! Dabei ist Helmes doch noch verletzt, oder?! Doch zurück nach Bremen: Im weiteren Spielverlauf waren zwingende Torchancen eher Fehlanzeige. In der Schlussphase bewiesen die Kölner wenigstens, dass sie sich nicht aufgaben. Nach dem Tor von Arnautovic in der 91. Minute, traf McKenna mit Schlusspfiff in der 93. Minute zum 4:2 Endstand.

 

Kölns Manager Meier wollte nach dem verpatzten Saisonauftakt und der zweiten Niederlage keine Diskussion über Trainer Soldo führen, er begründete das mit der Kölner „Philosophie der Kontinuität“. Wie viel Sarkasmus in diesen Worten steckt, wissen wir, denn der FC steht wieder vor genau den gleichen Problemen, die er eigentlich letzte Saison endgültig begraben wollte. Soldo mag vielleicht inhaltlich ein guter Trainer sein, nach außen wirkt er jedoch holprig, unentschlossen und ratlos. Mittlerweile sehen wir auch so einen 1. FC Köln, als Abbild des Trainers, auf dem Rasen. Wir FC-Fans haben mittlerweile genug von Soldos starrem, schematischen Rautenspiel und fehlendem Mut zum offensiven Einwechseln. Oder soll die in zählbaren Ergebnissen ausgedrückte Kontinuität etwa nur den Klassenerhalt beinhalten? Haben wir uns keine anderen Ziele gesetzt? Mit einem Blick auf die Tabelle könnte man das Bewusstsein aller Verantwortlichen beim FC immens schärfen. Der FC sollte die Länderspielpause am kommenden Wochenende nutzen, um in Klausur zu gehen und nicht vor lauter Kontinuität am starren Trainer festzuhalten.

 

Rotkäppchen

Text: Gastbeitrag

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