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Auf ein Kölsch mit...

Auf ein Kölsch mit Stefan Peil

Samstag, 17. Juli 2010 | Text: Antje Kosubek | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Heute treffe ich einen Gewinner, einen leisen Gewinner. Denn eigentlich wird kaum davon gesprochen, dass die Grünen die Gewinner bei der NRW-Landtagswahl  im Mai dieses Jahres geworden sind. Stefan Peil, Mitglied der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Köln, treffe ich auf ein Kölsch in der Ubierschänke. Bei der Kommunalwahl 2009 erhielt er ein Direktmandat für den Bezirk Altstadt Süd und sitzt seitdem im Kölner Stadtrat. Der ehemalige Dozent für Sozialarbeit (jetzt Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften) an der FH Köln ist seit 2007 pensioniert und immer noch vielseitig gesellschaftlich, sozial und politisch engagiert – vor mir steht ein echtes Alphatier! Er schafft es mit Empathie und stetig sprühenden Optimismus jeden um sich herum mitzunehmen und einzubeziehen – und sei es durch sein schallendes Lachen…

Was magst du an diesem Ort?

Ich kann hier an 365 Tagen im Jahr interessante Leute treffen – vor oder hinter der Theke. Hier bin ich zu Hause. Seit 35 Jahren wohne und lebe ich in der Südstadt – mir gefällt ihre freundliche urbane Nähe: klein, überschaubar und trotzdem Teil der Großstadt.

Warum lebst du in der Südstadt?

Die Südstadt hat für mich ein besonderes Flair und ist geprägt von sozialer Vielfalt.
Es gibt hier so viele Kulturen, Menschen mit unterschiedlichem Bildungsgrad, aber auch Menschen, die ihr Leben verloren haben. Hier lebt man zusammen: mit Toleranz und Akzeptanz. Außerdem gibt es hier viele Bürgerinitiativen, ambitionierte Südstädter, Menschen die sich einmischen. Die Bürgerinitiative südliche Altstadt (BISA) gibt es seit 1971. Die Bereitschaft, sich bürgerschaftlich zu engagieren und politisch einzumischen war in der Südstadt schon immer besonders ausgeprägt. Damals bei der Stollwerckbesetzung 1980 war ich auch dabei.

Woran arbeitest du gerade?

Die Stadt Köln befindet sich in einer katastrophalen Finanzlage, die es jetzt zu bewältigen gilt. Wir wollen kulturelle Strukturen erhalten und auch lebensfähig machen. Doch Defizit der Stadt Köln beträgt 460 Millionen Euro für 2010 – wir müssen in vielen Bereichen kürzen. Gerade im sozialen Bereich tut es weh, wie in der Jugendhilfe. Aber auch im Kulturbereich, wie bei den freien Theatern. Dabei hat Köln noch so viel Entwicklungsbedarf im Kulturbereich. Aber das erste Ziel muss jetzt sein, den Haushalt zu konsolidieren.

Was beschäftigt dich derzeit?

Wir wollen transparente Kommunikation mit den jeweiligen betroffenen Bereichen, wollen gemeinsam nach Lösungen suchen. Durch die Gespräche versuchen wir zu vermitteln. Denn ein ausgeglichener Haushalt ist wichtig, um einen Nothaushalt zu vermeiden. Kommunen mit einem Nothaushalt dürfen grundsätzlich keine freiwilligen Ausgaben tätigen. Dann wollen wir es lieber selbst gestalten und keine Sparpolitik mit der Rasenmähermethode.

Wie lange wird die Minderheitsregierung Rot-Grün in NRW existieren?

Wir sehen uns als Koalition der Einladung, wir wollen alle Fraktionen einladen, mitzuwirken und mitzugestalten. Rot-Grün haben viele Schnittmengen, auch mit der FDP und der CDU. Als wichtigstes Thema ist eine neue Schulpolitik geplant, mit einer Gesamtschullehrerin als Schulministerin sind wir auf dem richtigen Weg.

 

Text: Antje Kosubek

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