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Kultur

Barcelona hochgestapelt

Freitag, 17. September 2010 | Text: Doro Hohengarten | Bild: Astrid Wolff

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

41°N 2°E ist die geographische Position von Europas nach wie vor coolster Metropole. Barcelona ist eine junge Stadt. Sie strotzt selbstbewusst vor Energie und Kunst. Sie gilt als Partyort Nummer 1 am Mittelmeer. Sie gehört zu den abfotografiertesten Städten, touristisch gesehen. Selbst wer noch nie in Barcelona war, hat das Gefühl, diese Stadt mit ihren Ramblas, der Sagrada Familia und dem Gehry-Walfisch am Strand irgendwie zu kennen.

Bis morgen. Am Samstag eröffnet um 17 Uhr in der Köln International School of Design (KISD) am Ubierring eine Foto-Ausstellung, die völlig neue, frische Perspektiven auf die katalanische Millionenstadt eröffnet. Ein Barcelona der nächtlichen Straßen, der graffitibesprühten Zwischenräume, der architektonischen Kurven, der einsamen Herzen und lebenshungrigen Zuwanderer.


40 Studierende der KISD haben bei zwei Aufenthalten zwei Wochen lang mit ihren Kameras Barcelona durchforstet. Rund 400 Fotoarbeiten sind dabei entstanden. Sie sind in einer einmaligen Ausstellungsarchitektur arrangiert, die die Teilnehmer des Projekts selbst entwickelt haben – aufgezogen auf weiße Kartons, die sich zu einer urbanen Welt bis an die Decke der Ausstellungsräume im Erdgeschoss der KISD stapeln.

Darunter finden sich sehr eigenständige Konzept-Arbeiten wie die von Vildan Emuce. Die Studentin bot Gyrosbratern, Juwelieren und Strandverkäufern eine Auswahl an Masken an und fotografierte sie anschließend mit der Maske ihrer Wahl bei der Arbeit. „Es war spannend zu sehen wofür sie sich entschieden – für die liebliche, die pompöse oder eher die hässlich-böse“. Die so entstandenen Fotografien im Dokumentarstil sind emotional ziemlich verwirrend.

Das gesamte Barcelona-Projekt ist typisch KISD: international, jahrgangsübergreifend, interdisziplinär, individuell und doch gemeinschaftlich. Bei ihren Aufenthalten lebten und arbeiteten die Studierenden in großen Appartments zusammen. Die meisten von ihnen sprechen kein Spanisch. KISD-Sprecherin Christina Moritz, die gemeinsam mit Dozent Helmut Kreuzner das Projekt koordiniert hat:  „Die interkulturelle Erfahrung, die die Studierenden hier gesammelt haben, ist ganz KISD: Über die eigenen Grenze hinaus gehen, tief eintauchen in eine andere Kultur, Barrieren überwinden, Fremde ansprechen und erleben – das ist ein ungemein bereicherndes Projekt für viele unserer Studierenden gewesen“.

Die jungen Fotografinnen und Fotografen haben jede Menge Barcelona mitgebracht – „41°N 2°E“ bietet eine Welt zum Eintauchen. Und das nicht nur visuell: Bis zum Ausstellungsende am Sonntag, 26. September, haben sie ein spanisch-katalanisches Programm auf die Beine gestellt – mit Leckereien, Musik, Filmen, Literaturlesungen und, am Dienstagabend, sogar einem Pétanque-Spiel-Abend.

Alle Fotografien werden am Ende versteigert. Der Erlös kommt einem guten Zweck zugute – dem Verein „Wünsch dir was“, der schwer kranken Kindern Träume zu erfüllen versucht. Im Anschluss wandert die Ausstellung weiter nach Barcelona, wo sie in den Räumen der KISD-Partner-Hochschule BAU gezeigt wird.

 

Link: Die Homepage zur Ausstellung mit Programm

 

Fotos: Vlad Akhunahov (Oben) und Anja Marzotko (Unten)

Text: Doro Hohengarten

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