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Sport

Das Gift der Langeweile

Montag, 28. Januar 2013 | Text: Roger Lenhard | Bild: DesignWork

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Es gibt Nazis, die als Zuschauer die Bühne des Fußballs nutzen, um vorwiegend jungen Nachwuchs zu rekrutieren. Anfang des Jahres strichen die Ultras aus Aachen ihre Segel aus Angst vor der Gewalt rechtsextremer Hooligans und lösten sich auf. Jetzt kapitulierten Fans von Fortuna Düsseldorf vor demselben Problem und stellten ihre organisierten Fanaktivitäten ein, weil sich nach dem Aufstieg zunehmend Rechtsextreme unter die Anhänger mischen. Beim Auswärtsspiel in Leverkusen schmissen einige Frankfurter Arschgeigen Böller und brennende Bengalos auf das Spielfeld und feuerten Leuchtraketen ins Publikum. Das alles ist von großem Übel und muss von allen Fans – bei aller Rivalität – gemeinsam mit den Vereinen bekämpft werden. Null Toleranz.

Beim FC Schalke 04 wurde auf Druck der Initiative Schalker gegen Rassismus Anfang der 90er Jahre das Verbot von Fremdenfeindlichkeit in die Vereinssatzung aufgenommen. Das ist nicht alles, aber ein wichtiger erster Schritt. Noch wichtiger ist, dass sich die überwiegende Mehrheit der Fans, die weder gewalttätig noch fremdenfeindlich ist, klar und deutlich positioniert. Zivilcourage fällt nun mal leichter, wenn man weiß, dass man nicht alleine für eine gute Sache einstehen muss. Wenn wir das schnell und dauerhaft in den Griff bekommen, können wir unsere Energie in den Kampf für den Erhalt und Ausbau der Stehplätze und für günstige Eintrittspreise stecken. Die hemmungslose Kommerzialisierung im Fußball  muss gestoppt werden.

Die Ergebnisse des 19. Spieltages lassen einen langweiligen Saisonverlauf befürchten. Die Bayern springen nicht höher als sie müssen und gewinnen gegen ihren Lieblingsgegner Stuttgart 2:0. Dortmund gewinnt locker gegen Nürnberg 3:0 und zeigt deutlich, worin der Unterschied zwischen einer Spitzenmannschaft und einer Durchschnittself besteht. Zu einem bis zum Ende relativ offenen Rennen um die Meisterschaft wird es trotzdem leider nicht kommen. Einen der direkten Plätze für die Champions League wird neben dem kommenden deutschen Meister und Dortmund wohl Leverkusen ergattern. Sie wirken stärker und stabiler als z.B. die Schalker, die mit ihrer Schlafwagen-Kickerei über ein müdes 0:0 in Augsburg nicht hinauskamen. Anders als in der vergangenen Saison scheinen die Abstiegsplätze schon zu diesem Zeitpunkt an Augsburg und Fürth vergeben. Also ist auch von dort keine Aufregung zu erwarten. Und ob es die Hoffenheimer schaffen, interessiert außer den Hoffenheimern selbst nun wirklich keinen Hund.

Ein kleines Highlight gab es dann doch noch am Sonntag. Das Nordderby gewann Hamburg mit Glück und des Schiedsrichters Hilfe gegen bessere Bremer 3:2. Es war ein turbulentes Spiel mit viel Emotion und Aktion. Zwei umstrittene Tore für die Hamburger und zwei diskussionswürdige Platzverweise der Bremer sorgten für zusätzliche Derbyhitze. Haben die Hamburger in den letzten Jahren überhaupt mal gegen Bremen gewinnen können?

Wird Zeit, dass die 2. Liga mit dem 1. FC Köln ihren Spielbetrieb wieder aufnimmt.
Vielleicht starten die Kölner durch und spielen um den Aufstieg mit. Irgendwoher muss schließlich die Spannung kommen.

Glück auf!

 

Die Ergebnisse des 19. Spieltages:

Borussia Dortmund : 1. FC Nürnberg 3:0 (2:0)
Hannover 96 : VfL Wolfsburg 2:1 (2:0)
FC Augsburg : FC Schalke 04 0:0 (0:0)
SpVgg Greuther Fürth : 1. FSV Mainz 05 0:3 (0:0)
Eintracht Frankfurt : 1899 Hoffenheim 2:1 (1:0)
Borussia Mönchengladbach : Fortuna Düsseldorf 2:1 (2:0)
SC Freiburg : Bayer 04 Leverkusen 0:0 (0:0)
Hamburger SV : Werder Bremen 3:2 (1:1)
VfB Stuttgart : Bayern München 0:2 (0:0)

 

 

Text: Roger Lenhard

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