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Kolumne

Der Bart muss ab!

Sonntag, 10. Februar 2013 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Nein, auf der FC-Trainerbank saß nicht Dr. King Schultz aus „Django unchained“, dem neuen preisgekrönten Film von Regisseur Quentin Terrantino, sondern FC-Trainer Stanislawski mit Rauschebart. Ob die optische Täuschung mit seiner Erkrankung (Virusgrippe) oder wohl mit Karneval zu tun hatte? Böse Zungen munkelten, er rasiert sich erst wieder, wenn der FC aufgestiegen ist. Ich hoffe, dass meinte keiner ernst.

 

Zum Auswärtsspiel in Cottbus vertraute Stani der gleichen Aufstellung wie im letzten Spiel gegen das Team von Erzgebirge Aue. Der brasilianischer Innenverteidiger Bruno, jüngst ausgeliehen aus Portugal, saß im Stadion der Freundschaft auf der Bank.

Nein, auf der FC-Trainerbank saß nicht Dr. King Schultz aus „Django unchained“, dem neuen preisgekrönten Film von Regisseur Quentin Terrantino, sondern FC-Trainer Stanislawski mit Rauschebart. Ob die optische Täuschung mit seiner Erkrankung (Virusgrippe) oder wohl mit Karneval zu tun hatte? Böse Zungen munkelten, er rasiert sich erst wieder, wenn der FC aufgestiegen ist. Ich hoffe, dass meinte keiner ernst.

 

Zum Auswärtsspiel in Cottbus vertraute Stani der gleichen Aufstellung wie im letzten Spiel gegen das Team von Erzgebirge Aue. Der brasilianischer Innenverteidiger Bruno, jüngst ausgeliehen aus Portugal, saß im Stadion der Freundschaft auf der Bank. Dort sitzt Ishak erst einmal nicht mehr – der spielt nun bis zum Ende der Saison beim FC St. Gallen. Der in die Schweiz verliehene Stürmer soll dort vor allem Spielpraxis sammeln. Scheinbar hat Stani keine Sorgen, was unsere Offensive angeht. Beim Blick auf unser Torverhältnis fällt mir hier allerdings eine lange Argumentationskette ein.

 

Karnevalsspiele sind für meinen FC immer etwas besonderes. Leider kann ich mich nur noch an den Sieg gegen die Bayern erinnern. Doch als FC-Fan hat man den Optimismus ja erfunden. Mehr als jeck war es  bereits Samstagmittag um halb eins kostümiert und bei Kölsch in der Eckkneipe zu stehen und meinen FC zu sehen. Ja, ein Kopfschütteln ist hier durchaus angebracht. Karnevalistisch bunt war es auch im Stadion: Lappenclowns, Piraten und Bananen (und das im Osten!) zuhauf im Gästeblock. Dabei gilt Cottbus als die ostdeutsche Karnevalshochburg. Sonntags geht sogar ein Zoch durch die Stadt. Mit dem kleinen Unterschied zum Kölschen Karneval findet der Umzug hier ohne Prinzenpaar statt, denn trotz intensiver Suche hatte sich kein Prinz gefunden.

 

Auf dem Rasen war heute auch kein Prinz dabei. Das Spiel meine Geißböcke gegen Energie Cottbus war ein echtes Zweitligaspiel. Kampfbetont und ohne Ideen nach vorn. Clemens wirbelte sich immer mal durch die Offensive, traf aber das Tor nicht. Und meine Geißböcke ließen ihre Chancen liegen: Ujah scheiterte freistehend an Torwart Kirschbaum (6.). Das einzige, was unsere Gemüter erhitzte, war Schiri Dankert. Der Rostocker schien das eine oder andere Mal nicht ganz unparteiisch zu sein. So waren auch diverse Cottbusser Schwalben erfolgreich auf dem Platz. Gefühlt hatten die Gäste mehr Freistöße als meine Geißböcke Ballkontakte.

 

Zur Pause wechselte Stani und brachte Eichner für Hector. Haut mich taktisch nicht vom Hocker. Und doch kam nach der Halbzeitpause mein FC besser ins Spiel – doch ohne Ergebnisse. Die gab es woanders, mitten im Spiel trat unsere Bundesbildungsministerin zurück. Wegen meinem FC? Aber das interessierte hier auch keinen. Die Karawane zieht weiter, der Doktor ist futsch. Das Spiel dagegen war auch kein Bildungserlebnis. Lehmann kam für Royer. Langweilig! Dabei saß doch Bigalke und Maierhofer noch auf der Bank! Der Bart muss ab. Gegen die Langeweile im Spiel wurde  rechts neben mir über die Teilnahme am Geisterzug diskutiert. Was ist eigentlich noch mal ein Geisterspiel? Ein Spiel ohne Spielwitz? Der beste Geißbock auf dem Platz für mich: Timo Horn. Er sicherte uns die Hütte. Und spielte trotz Nasenbeinbruchs ohne Maske! Kurz vor Schluss brachte Stani noch Maierhofer (80.) für Jajalo. Schade, dass war für eine Spielerfrischung zu spät. Ein wenig Bigalke hätte uns allen gut getan. Und da war sie dann doch noch: die Chance für meine Geißböcke! Bröker (83.) köpfte aus fünf Metern Entfernung – jedoch direkt in der Arme des Keepers Kirschbaum. Das macht das Problem aus: die Chancen lassen wir liegen und sind im Passspiel der Offensive zu wenig zielsicher. Die Abwehr steht, doch damit macht man keine Tore. So haben wir einen Punkt geholt – vor allem gegen uns selbst. Das torlose Remis bringt weder meinen Geißböcken noch den Gästen aus der Lausitz etwas – es freuen sich einzig die roten Teufel. Das Thema Aufstieg habe ich jetzt endgültig abgehakt. Der Abstand zu Platz drei beträgt mittlerweile acht Punkte.

 

Stani, der Bart muss ab! Denn, irgendeiner muss ja Schuld am schlechten Spiel sein! Wir sehen uns zum nächsten Spiel am 18. Februar 2013 auswärts bei St.Pauli.

 

Rotkäppchen
 

Text: Gastbeitrag

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