×
In eigener Sache

Dir gefällt unsere Arbeit?

meinesuedstadt.de finanziert sich durch Partnerprofile und Werbung. Beide Einnahmequellen sind in den letzten Monaten stark zurückgegangen.
Solltest Du unsere unabhängige Berichterstattung schätzen, kannst Du uns mit einer kleinen Spende unterstützen.

Paypal - danke@meinesuedstadt.de

Aufgeschnappt: Lotta wünscht sich was feiert kleines Jubiläum +++ Nachhaltigkeitsfestival „Mach was!“ zum dritten Mal im Baui +++ Neueröffnung: Aus Kabul wird S-Bar +++ 3. Kölner Percussion Festival & Workshops in der Lutherkirche +++ Neueröffnung: Café SchnickSchnack +++

Gesellschaft Südkids

Der beste Chillout-Platz der Welt

Montag, 17. Mai 2010 | Text: Gastbeitrag | Bild: Elena Possardt/ Julie Vormweg

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Ein paar Bänke, gerahmt von Parkplätzen und fahrenden Autos – nicht gerade schmuck ist das Eierplätzchen unweit des Römerparks. Trotzdem lieben die Jugendlichen diesen Ort über alles. Warum nur? MEINE SÜDSTADT hat zwei Südstadt-Teenager eingeladen, diese Frage zu beantworten….

 

„Wir haben uns überlegt welcher der bekannteste und häufigste Treffpunkt vieler Peergroups ist, schnell war uns klar: Das Eierplätzchen!

Das Eierplätzchen ist eigentlich ein Kreisverkehr gar nicht weit von ?den Zentralen Punkten der Südstadt entfernt. Doch auf diesen Platz ?wurden irgendwann einmal Bänke gestellt und seitdem gibt es keine ?unbelegte Bank mehr. Ein paar der Jugendlichen sprühten irgendwann ?mal eine der Bänke rosa und grün, seitdem ist sie die bekannte pinke ?Bank.

 

Für die Kinder und Jugendlichen die tagtäglich auf diesem ?Platz ihre Freizeit verbringen steht fest, dass das Eierplätzchen ?das Herz der Südstadt ist.?Wir haben uns ein bisschen an dem Treffpunkt umgehört und gefragt ?was das Plätzchen für Sie ausmacht, oft kam die Antwort: „Wir sind ?hier quasi aufgewachsen, hier ganz in der Nähe sind unsere ?Grundschulen und als kleine Kinder spielten wir oft hier und im ?direkt daneben gelegenen Römerpark, so gut wie jeden Tag.“ 

Die Jugendlichen treffen sich abends oft auch um auf Partys zu gehen und kurz noch etwas „vorzutrinken“. Ein Beispiel ist der 14.Mai.2010. Über 70 Jugendliche trafen sich am Eierplätzchen um später zusammen im Baui feiern zu gehen. Der Blick einer nicht integrierten Person zeigt, dass die Leute nicht alle eine Gemeinschaft bilden, es sondern Gruppen sind die sich alle den selben Treffpunkt ausgesucht haben. Somit ist es klar das es manchmal auch stress gibt, denn nicht jeder kann jeden mögen. ???

 

Ans Eierplätzchen grenzt das Römerparkcafé, welches für alle, vor allem ?für Erwachsene, ebenfalls ein schöner Ort zum Unterhalten und Kaffee ?trinken ist. Doch im Winter nisten sich die Jugendlichen auch dort ?ein und das Kaffee platzt aus allen Nähten.?Von Mai bis September gibt es sogar eine Band die jeden Sonntag auf ?dem Eierplätzchen ein kleines Konzert gibt und welches immer ein ?voller Erfolg ist! Doch dies ist eher Interessant für die ältere ?Generation.

 

Zurück zur Jugend. Im Sommer 2009 gab es ein Gespräch ?zwischen Polizei und den Anwohnern der Umgebung des Eierplätzchens. ?Der Grund dafür war, dass sich mehrere Erwachsen wegen dem Müll auf ?dem Eierplätzchen beschwerten und behaupteten, dass die Jugendlichen ?schuld daran wären.? Doch schnell stellte sich heraus, dass die Jugendlichen sich um den ?Platz kümmern und nie auf die Idee kämen ihren Müll einfach liegen ?zu lassen sondern die Menschen aus anderen Teilen Kölns das ?Eierplätzchen verschmutzen. Diese „Anderen“ merkten, dass das Eierplätzchen oft von? Jugendlichen besetzt wird und sie wollten sich diesen anschließen, doch schnell wurden sie wieder verbannt. ?

 

Um noch einmal auf die Altersgruppen zusprechen zu kommen, ?auf dem Eierplätzchen findet man Jugendliche von 12 bis 25 Jahren, auch ?die Älteren verbringen ihre Freizeit schon ewig immer und immer ?wieder dort. Es sieht so aus als würde man das Eierplätzchen nie ?verlassen können, egal wie alt man ist. Wir denken die Jugendlichen ?zu denen wir auch zählen, haben den besten Chilloutplatz den man ?sich nur wünschen kann!“
 
Elena Possardt und Julie Vormweg

 

Text: Gastbeitrag

In eigener Sache

Dir gefällt unsere Arbeit?

meinesuedstadt.de finanziert sich durch Partnerprofile und Werbung. Beide Einnahmequellen sind in den letzten Monaten stark zurückgegangen.

Solltest Du unsere unabhängige Berichterstattung schätzen, kannst Du uns mit einer kleinen Spende unterstützen.

Paypal - danke@meinesuedstadt.de

Artikel kommentieren

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben und Daten zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per E-Mail an kontaktnoSpam@meinesuedstadt.de widerrufen.

Meine Südstadt Partner

Alle Partner

Meine Südstadt Service


Parkstadt Süd

Parkstadt Süd – Info-Homepage der Stadt ist online

Eifelwall wird für Autoverkehr gesperrt

Parkstadt Süd: Stadtteilbüro öffnet

Aufgeschnappt

Lotta wünscht sich was feiert kleines Jubiläum

Nachhaltigkeitsfestival „Mach was!“ zum dritten Mal im Baui

Neueröffnung: Aus Kabul wird S-Bar

Die Südstadt auf Instagram.