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Gesellschaft Kultur Südkids

Ralph Caspers, die Oper und die Neugier der Südkids

Samstag, 17. Juli 2010 | Text: Gastbeitrag | Bild: Tamara Soliz

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

Fünf Mitglieder der SÜDKIDS-Redaktion trafen sich am Rathenauplatz zum Interview mit Ralph Caspers. André, Celina, Olivia, Paula und Zoé hatten sich gut vorbereitet, um den Paten der Kinderoper (mit Sitz im Alten Pfandhaus) all das zu fragen, was sie schon immer wissen wollten und bis jetzt im Fernsehen nicht erfahren konnten…

Celina: Wie hat Ihnen die Jazz-Oper „Der Fischer und seine Frau“ gefallen?

Ralph Caspers:  Sehr gut hat sie mir gefallen. Ich fand sie ganz, ganz toll, weil es nämlich eine andere Musik war. Ich mag auch klassische Musik, aber hab es ganz gerne, wenn man das Gefühl hat, hier kann man mal Mitsummen, und das war bei „Der Fischer und seine Frau“ viel besser als bei anderen Opern.

Celina: Wie kamen Sie auf die Idee, Pate der Kinderoper zu werden und wie lange machen Sie das schon?

Ehrlich gesagt bin ich von der Kinderoper gefragt worden, ob ich nicht Schirmherr werden möchte, da habe ich gar nicht viel darüber nachgedacht und habe Ja gesagt. Ich mache das sehr gerne, seit ungefähr einem ¾ Jahr.

Olivia: Was macht man als Pate der Kinderoper?

Ich gehe regelmäßig hin und guck mir die Stücke an. Ab und zu rede ich mit anderen Leuten über die Kinderoper, weil nicht alle wissen, dass es die Oper gibt. Ich sorge dafür, dass sie bekannter wird.

Celina: Welchen Unterschied sehen Sie zwischen einer normalen Oper und eine Kinderoper?

Die Kinderoper ist viel kleiner als eine normale Oper, die Aufführungen dauern meistens nicht so lange wie die normalen Opernstücke und die Stücke sind auch speziell für jüngere Opernbesucher.

Celina: Wieviel kostet einen Opernproduktion?

Keine Ahnung!

Paula: Was für Hobbys haben Sie? Und spielen Sie ein Instrument?

Mit den Hobbys ist es schwierig, denn Hobbys hat man meistens, wenn man das was man arbeitet ein bisschen nervig findet. Dann braucht man ein Hobby, um sich ein bisschen abzulenken. Das was ich mache finde ich überhaupt nicht nervig, sondern es gefällt mir sehr gut. Es gibt bei mir auch Zeiten, wo ich alles ein bisschen ätzend finde, aber das hält sich eher in Grenzen. Als Instrument habe ich ganz klassisch Kontrabass gelernt, sogar im Schulorchester gespielt, aber was ich am liebsten spiele ist Gitarre.

André: Haben Sie Kinder und was essen Sie am allerliebsten?

Ich habe Kinder und ich esse total gerne Nachtisch. Ich mag Tiramisú, ich mag alle möglichen Tiramisúarten (den Südkids läuft das Wasser im Mund zusammen!). Ich mag Mousse au Chocolat, ich mag Kuchen, am liebsten Cup Cakes, kleine Küchlein.

Celina: Wie gefällt Ihnen den Job als Fernsehmoderator?

Gefällt mir gut, macht Spaß.

Zoé: Ich habe eine Frage an Sie, eigentlich zwei, drei, vier. Waren Sie in der Schule schon ein Klugscheißer?

(Schluckt). Nein, ich war in der Schule eher unauffällig. Ich war immer so im Mittelfeld.

Zoé: Sind Sie wirklich so eklig wie im Fernsehen?

Ich bin doch nicht eklig!

Zoé: Doch, in „Wissen macht Ah!“ schon.

Was mache ich denn Ekliges?

André: Sie machen manchmal Würmer, Rotze aus Gummibärchen, dann essen Sie die Rotze oder Sie kotzen in einen Eimer oder schmieren die Rotze auf die Kamera. (Ralph Caspers amüsiert sich sichtlich über die Bemerkungen der Kinder)…

Zoé: ….oder Sie kotzen in Tüten und zerplatzen sie dann.

Ich finde das nicht eklig, ich finde es sehr lustig. Die besten Witze sind Furz-Witze (Zoé und die Südkids lachen sehr) siehst du, du lachst sofort, ich brauche nicht mal selber zu furzen und da fängst du schon an zu lachen. Wir haben den selber Humor glaube ich, Zoé.

Zoé: Kann gut sein! Wie lange dauert es, eine Folge von „Wissen macht Ah!“ zu drehen?

Oh! Es dauert lange. Im Studio sind wir nur einen Tag, für die Moderationen. Aber das ist im Grunde nur das letzte Stückchen was wir machen. Vorher müssen die Moderationen geschrieben werden, müssen die Themen recherchiert werden und dann müssen die ganzen Beiträge gedreht werden, und bevor sie gedreht werden könne, müssen Drehbücher geschrieben werden, aber bevor das alles gemacht wird, muss man die Fragen stellen. Es dauert wirklich lange, ich glaube wenn eine Person das alleine machen würde, brauchte man eine Wochen pro Film.

Zoé: Haben Sie auch noch eine andere Arbeit als Fernsehmoderator? Zum Beispiel Popkornverkäufer im Kino?

Nee, ich habe sie alle erstmal drangegeben, denn ich hatte kaum noch Zeit dafür.

Zoé: Also  jetzt Sie sind nur noch Fernsehmoderator!

Ja, genau.

Olivia: Und wie kamen Sie zum Fernsehen?

Ich war zufälligerweise auf einem Video drauf, das der Programmchef von Super RTL gesehen hat. Die haben gerade einen neuen Moderator gesucht für eine Tiersendung, und er hat mich auf diesem Video gesehen und gesagt – Mensch der wäre perfekt für diese Tiersendung – und so kam es, purer Zufall.

Celina: Aber das war auf Super RTL und nicht auf KIKA?

Ja, ich habe angefangen zu studieren, und bald hörte das mit der RTL auf und dann bin ich, wieder so per Zufall, bei WDR reingerutscht. Ich hab beim Mausklub angefangen, dann bei der Sendung mit der Maus, die bei KIKA läuft. Es war nichts geplant, es war einfach Zufall.

Olivia: Woher kommen die Ideen von „Der Sendung mit der Maus“ oder von „Wissen macht Ah!“?

Von ganz viel unterschiedlichen Leuten. Jeder, der mit der Sendung was zu tun hat, der hat auch automatisch Ideen, da machen ganz viele Leute mit. Viele Zuschauer schreiben uns und stellen uns Fragen. Wir selbst stellen uns ständig Fragen. So kommt eins zum andern.

Olivia: Wo wird die Sendung immer gedreht?

„Wissen macht Ah!“ in Bocklemünd beim WDR im Studio. Und bei „Sendung mit der Maus“ werden die Sachgeschichten überall gedreht, in Deutschland und auch im Ausland. Da gibt es keine Moderation wie „Wissen macht Ah!“, da gibt es nur die Maus-Zeichentrickfilme dazwischen. Ich war zum Beispiel letztens in Südafrika für „Die Sendung mit der Maus“, da haben
wir lange gedreht. Also eigentlich in der ganzen Welt.

Paula: Wenn Sie kein Fernsehmoderator geworden wären, was wären Sie dann gerne geworden?

Ich habe an der Kunsthochschule für Medien studiert. Ich weiß nicht was ich dann geworden wäre, keine Ahnung.

Celina: Haben Sie einen Beruf, den Sie schon immer werden wollten?

Astronaut.

André: Welche ist Ihre Lieblingsinsel oder Land?

Ich war noch nicht auf so vielen Insel. England finde ich ganz schön und mir gefällt das Klima sehr gut, es ist nicht zu heiß. Mein Lieblingsland …. das wechselt immer. Und du, hast du eins?

André: Brasilien!

Celina: Macht Ihnen die Arbeit mit Shary Spaß?

Ja, total. Shary ist das genaue Gegenteil von mir und wir ergänzen uns super.

Andreas: Sie sind aber nicht mit Shary verheiratet?

Nein, und komischerweise das ist immer eine der ersten Fragen die gestellt werden. Es geht meistens so: Hm…Du und Shary sind, hummm…, gut befreundet? Ja, wie befreundet? So wie meine Mama und Papa? Nein, so befreundet sind wir nicht!

André: Stimmt das, dass Sie einen Käfer fahren, ich meine als Auto?

Einen Käfer? In echt fahre ich keinen Käfer.

Celina: Haben Sie einen Führerschein?

Ja, ich habe ein Führerschein.

Tamara: ich habe gelesen, dass Sie nächstes Jahr eine Kinderoper inszenieren werden. Stimmt das?

Ja, das stimmt. Ich werde „Schneewittchen“ in der Kinderoper inszenieren. Und ich bin gespannt, wie das wird. Es ist die erste Oper, die ich bearbeite. Ich werde nur Regie führen, zusammen mit Elena Tzavara, der Leiterin der Kinderoper. Die Musik wird von jemand anderem gemacht. Ich finde dieser Kombination gut, denn ich habe jemanden dabei, der sich auskennt und sie weiß, dass es nicht in die Hose geht. Es wird aber keine Jazz-Oper sein, sondern eine klassische Oper.

Zoé: Ich glaube, wir sind fertig. Wir danken für das Interview!

Ich danke für das Interview!

Text: Gastbeitrag

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