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Raum für Workshops & Ausstellungen in der kölner Südstadt anmieten

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Lunch Time

Drei Jahre „Meine Südstadt“ – Hyperlokaler Journalismus in Köln

Samstag, 13. April 2013 | Text: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

„Damals hätten wir nicht gedacht, dass unser Portal sich so gut entwickeln würde. Dass wir es schaffen würden, niveauvollen Lokal-Journalismus über einen so langen Zeitraum zu stemmen“, sagt Tamara Soliz. Die Designerin hat das Online-Portal „meinesüdstadt.de“ vor drei Jahren mit dem Fotografen Dirk Gebhardt und dem Medienkaufmann Andreas Moll gegründet.

„Damals hätten wir nicht gedacht, dass unser Portal sich so gut entwickeln würde. Dass wir es schaffen würden, niveauvollen Lokal-Journalismus über einen so langen Zeitraum zu stemmen“, sagt Tamara Soliz. Die Designerin hat das Online-Portal „meinesüdstadt.de“ vor drei Jahren mit dem Fotografen Dirk Gebhardt und dem Medienkaufmann Andreas Moll gegründet. „Meine Südstadt“: Das Ziel war es, dem Viertel im Süden von Köln ein Gesicht zu verleihen, das Leben in der Südstadt journalistisch zu begleiten – und zwar in der Politik ebenso wie in der Wirtschaft, der Kultur und der Gesellschaft. Was prägt die Südstadt? Was geschieht dort? Wer entscheidet darüber?

„Meine Südstadt“ hat sich mit einem Team von inzwischen 20 Redakteuren vorgenommen, diese Fragen immer wieder neu zu beantworten. Ein Beispiel war der umstrittene Waffenladen, der an der Bonner Straße eröffnete. Ohne Partei zu ergreifen hat „Meine Südstadt“ über Wochen und Monate hinweg die hitzige Debatte abgebildet und über die vielfältigen Proteste berichtet. Ein anderes Beispiel. Die Recherchen zweier Redakteure zu den umstrittenen Finanzgeschäften, die den Verkauf des ehemaligen Dombrauerei-Areals durch Tochterfirmen des Bauwens- Konzerns an das Land NRW prägten. Der Artikel deckte nicht nur auf, wie dreist öffentliche Gelder in Millionenhöhe in private Taschen geschoben wurden, sondern bildete auch den Ausgangspunkt für eines der meistbeachteten Urban-Gardening-Projekte in NRW: NeuLand. Die Bürger haben sich den Skandalort zu eigen gemacht – und bauen nun Gemüse an.

 

„Meine Südstadt“: Das Team der Redakteurinnen und Redakteure trifft sich alle 14 Tage zur Konferenz. Dabei werden Termine an die Autoren vergeben, und es wird lebhaft darüber diskutiert, auf welche Weise ein bestimmtes Thema verwirklicht werden kann und welchen Nutzen die Leser/User in der Südstadt von einem Bericht haben – oder nicht. Seit längerem berichten auch andere Medien über die Arbeit von „Meine Südstadt“. „Der Spiegel“ hat das Portal ebenso erwähnt wie das ZDF. Es gab einen langen Artikel in dem Magazin „Der Journalist“, eine 90-minütige Sendung bei Dradio Wissen, eine Reportage bei WDR 5. Das Team von „Meine Südstadt“ hat sich in den vergangenen drei Jahren fast unverändert gehalten. Ungewöhnlich für ein Medium, das sich selbst finanziert – durch lokale Firmen, die als „Partner“ auftreten, ohne dabei den Inhalt zu beeinflussen. Das heißt aber auch: Viel Geld kann „Meine Südstadt“ seinen Autoren nicht zahlen. Pro Text gibt es 30 Euro. Die Autoren stammen entweder selbst aus der Medienbranche, wo sie hauptberuflich arbeiten. Oder es sind einfach engagierte Bewohner der Südstadt, die mit Kolumnen ihre Sicht der Dinge beisteuern.

Und die auch mal grillen – für einen guten Zweck: Im Dezember 2012 hat das Team von „Meine Südstadt“ einen Tag lang auf dem Severinskirchplatz – mit Unterstützung lokaler Einzelhändler – Glühwein ausgeschenkt und Würste gebraten. Der Erlös über 2.000,- Euro ging an das „Johanneshaus“ in der Annostraße. „Meine Südstadt“: Das bedeutet jeden Tag einen neuen Artikel, jeden Tag einen Lunch-Newsletter und für jedes Wochenende einen Newsletter mit Kulturtipps. Alles in allem sind es bis heute mehr als 18.500 Einträge auf der Seite, darunter 1.400 eigenständig recherchierte Artikel. „Meine Südstadt“ plant für die Zukunft, die Seite stärker bi- und trimedial zu gestalten. Sprich: Öfter mit Audio-Sequenzen und Video-Bildern zu arbeiten und damit den Anforderungen einer modernen Web-Präsenz gerecht zu werden. Sicher ist: Es gibt bis heute jeden Tag neue Ideen für Themen. Die Befürchtung, dass die Südstadt inhaltlich irgendwann „abgegrast“ sein könnte, hat sich nicht bestätigt. Das Gegenteil ist der Fall. Und „Meine Südstadt“ bleibt dran und wird sich weiter einmischen.

„Meine Südstadt“, das sind:
Antje Kosubek, Andreas Moll, Asle Güleryüz, Bernd Arnold, Betsy de Torres, Barbara Siewer, Beate Fechtig, Christoph Hardt, Dirk Gebhardt, Dorothea Hohengarten, Elke Tonscheidt, Jörg-Christian Schillmöller, Judith Levold, Karsten Schöne, Kathrin Rindfleisch, Jasmin Klein, Jens Rosskothen, Maja Majer-Wallat, Nora Koldehoff, Reinhard Lüke, Susanne Finken, Roger Lenard, Stephan Martin Meyer, Tamara Soliz und Wassily Nemitz.

 

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