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Kolumne

Ein Dämpfer zur richtigen Zeit – Köln verliert Heimspiel gegen Paderborn

Montag, 10. Februar 2014 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Meine Geißböcke verloren ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr gegen den SC Paderborn. Natürlich: Paderborn ist nicht Schalke. Jedoch war das Auftreten der Kölner Kicker nach der Winterpause vor 48.100 Zuschauern zumindest in der ersten Halbzeit qualitativ unterirdisch. Doch vielleicht kam der Dämpfer, auch aus pädagogischer Sicht, zur richtigen Zeit. 14 Spieltage vor Saisonende sollte die beschwipste Euphorie der Fans, Presse und vielleicht auch der Aktiven wieder auf Realitätsniveau fallen. Natürlich ist der gemeine Kölner – gerade kurz vor Beginn des Straßenkarnevals – dazu geneigt, von europäischen Fußballdimensionen zu träumen.

Meine Geißböcke verloren ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr gegen den SC Paderborn. Natürlich: Paderborn ist nicht Schalke. Jedoch war das Auftreten der Kölner Kicker nach der Winterpause vor 48.100 Zuschauern zumindest in der ersten Halbzeit qualitativ unterirdisch. Doch vielleicht kam der Dämpfer, auch aus pädagogischer Sicht, zur richtigen Zeit. 14 Spieltage vor Saisonende sollte die beschwipste Euphorie der Fans, Presse und vielleicht auch der Aktiven wieder auf Realitätsniveau fallen. Natürlich ist der gemeine Kölner – gerade kurz vor Beginn des Straßenkarnevals – dazu geneigt, von europäischen Fußballdimensionen zu träumen.

 

Verträumt hatten meine Geißböcke wohl auch die erste Halbzeit gegen Paderborn. Für mich war am Sonntag gegen halb zwei die Welt noch in Ordnung. Zumindest fast. Mit mir war Kollege Moll im Stadion – allerdings saß der im Oberrang Nord. Die gute Nachricht: Helmes war wieder fit und konnte neben Ujah im Sturm spielen. Die schlechte Nachricht: Björn Heuser trällerte zu Beginn des Heimspiels „kölsche Lieder“. Diese einmalige musikalische Katastrophe sollte für Atmosphäre sorgen – bei mir nicht. Aber das sahen die restlichen 48.000 Zuschauer inklusive meines Kollegen vielleicht auch ganz anders. Geißbock Chihi stand weder in der Startformation, noch war er auf der Bank. Er trainiert derzeit bei der U21, nachdem er bei den Profis keine Rolle mehr spielt. Eine Zukunftsrolle soll dagegen Youngster Gerhardt spielen, der  jüngst seinen Vertrag bis 2018 verlängerte und auch in der Startelf stand.

Doch bereits wenige Minuten nach Anpfiff war mir klar, dass der Gast aus Paderborn hier Punkte mitnehmen wollte und sich als unangenehmer Gegner präsentierte. Meine Geißböcke waren darauf nicht vorbereitet, und alle Reden des Trainers („Wir sind noch lange nicht aufgestiegen“) waren vom Winde verweht. So auch auf dem Platz: im Mittelfeld wurde kaum ein Ball angenommen, ohne das nicht sofort ein Gegenspieler dazwischen war. Ujah war sehr schwach, Helmes wirkte noch nicht 100-%ig fit, und Paderborn machte geschickt die Räume zu. Die erste Halbzeit spielte sich fast ausschließlich im Kölner Strafraum ab. Trainer Stöger gefiel das ganz und gar nicht und schickte bereits nach 20 Minuten Peszko, Finne und Exlager zum Warmmachen los. Spannender war es dagegen außerhalb des Platzes, als die ersten Meldungen kamen, dass sich Felix Magath via Facebook beim HSV als Retter anbot. Der Hamburger Sportverein erinnert mich immer mehr an den FC in der Saison 2010/2011. Doch wer rettete hier und jetzt meine Geißböcke gegen Paderborn?  

Sie spielten viel zu viele lange und hohe Pässe in den gegnerischen Strafraum – die Ujah aufgrund seiner „Kopfballstärke“ nicht verlängern konnte. Aber auch Risse und Halfar zeigten gegen Paderborn eine schwache Leistung und viel zu viele und unnötige Ballverluste. Offensiv und über die Außenbahnen gab es zu wenige Ideen, während man sich dagegen in der Mitte festspielte. Was war nur los? Meine Geißböcke wirkten lethargisch, als hätten sie noch schwere Beine aus dem Trainingslager. Die Halbzeitpause endete mit einen für uns noch glücklichen 0:0. Paderborn war näher an einem Treffer, als wir – und das trotz Heimvorteil.

Direkt in der Pause wechselte FC-Trainer Stöger und brachte Peszko für Gerhardt und Finne für Ujah. Keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff viel das Gegentor. Den Mauerbau müssen die Kölner Fußballer auch noch üben. Gerade mal zwei Geißböcke standen in der Mauer, die noch nicht mal machten, was Torwart Horn sagte („Nach rechts orientieren“). Beide Geißböcke sprangen in der „Mauer“ auch noch aus dem kurzen Eck heraus, und Halfar fälschte den Ball ab. Das war’s dann: Meha’s Treffer für Paderborn zum 1:0. Danach wurde das Spiel kampfbetonter und etwas besser.

Doch das Kölner Mittelfeld zeigte immer mehr Lücken. Meine Geißböcke schafften es nicht, ordentlich Druck aufzubauen oder sich wirkliche Torchancen zu erspielen. Wobei man sagen muss, dass die zweiten 45 Minuten schon eine Leistungssteigerung zu erkennen war. Die einzig wirkliche Kölner Torchance hatte Halfar mit einem Lattenschuss in der 70. Minute. Bei den Kölnern krachte es nur noch im Oberrang. Genau dort wo Kollege Moll saß, zündete ein Anhänger des FC einen Knallkörper und warf diesen auf den Unterrang. Leider gab es sieben verletzte Personen. Der „Anhänger“ wurde sofort von FC-Fans eingekesselt und den Ordnern übergeben. Auf die „Moll’sche Heldengeschichte“ (Anm. der Redaktion: „Die Heide brennt„) bin ich jetzt schon gespannt. Die Schlussminuten waren weniger schön. „Paderboring“ schmückte sich vor allem mit Schwerkraft und Fallsucht und brachte mich fast zur Verzweiflung. Es fehlte meinem FC wie schon im Spiel gegen Wien, die nötige Spritzigkeit Ballkontrolle und somit auch die Konzentration der Spieler. Paderborn siegte verdient mit 1:0 gegen meine Geißböcke. Aufgrund des guten Punktepolsters steht der FC jedoch weiterhin auf dem ersten Platz.

 

Am kommenden Sonntag spielen sie auswärts gegen Sandhausen, und können dann beweisen, ob sie wirklich bereit sind aufzusteigen

 

Rotkäppchen

 

Die Ergebnisse des 20. Spieltages
VfR Aalen – Erzgebirge Aue 2:2 (1:1)
VfL Bochum – FSV Frankfurt 1:2 (0:0)
Energie Cottbus – SV Sandhausen 0:1 (0:0)
1. FC Union Berlin – Dynamo Dresden 0:0 (0:0)
1. FC Kaiserslautern – SpVgg Greuther Fürth 2:1 (1:0)
Karlsruher SC – FC Ingolstadt 04 1:1 (1:1)
Arminia Bielefeld – FC St. Pauli 2:2 (0:1)
1. FC Köln – SC Paderborn 07 0:1 (0:0)
TSV 1860 München gegen : Fortuna Düsseldorf (Mo, 20:15 Uhr)

 

Die Tabelle nach dem 20. Spieltag

1. 1. FC Köln – 32:11 Tore – 39 Punkte
2. SpVgg Greuther Fürth – 36:24 Tore – 35 Punkte
3. 1. FC Kaiserslautern – 34:21 Tore – 34Punkte
4. Karlsruher SC – 27:18 Tore – 32 Punkte

5. 1. FC Union Berlin – 31:26 Tore – 32 Punkte
6. FC St. Pauli – 28:25 Tore – 32 Punkte
7. SC Paderborn 07 – 33:32 Tore – 32 Punkte

8. SV Sandhausen – 18:17 Tore – 30 Punkte
9. 1860 München – 18:21 Tore – 28 Punkte

10. Fortuna Düsseldorf  – 21:29 Tore – 25 Punkte
11. FSV Frankfurt – 29:30 Tore – 24 Punkte
12. VfR Aalen – 20:23 Tore – 24 Punkte
13. VfL Bochum – 19:22 Tore – 23 Punkte
14. FC Ingolstadt 04 – 19:27 Tore – 22 Punkte

15. Arminia Bielefeld – 29:38 Tore – 22 Punkte

16. Erzgebirge Aue – 23:32 Tore – 22 Punkte
17. Dynamo Dresden – 20:29 Tore – 22 Punkte
18. Energie Cottbus – 21:33 Tore – 13 Punkte

Text: Gastbeitrag

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