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Kultur

Ein Fest für die Musik

Samstag, 14. Juni 2014 | Text: Jasmin Klein | Bild: Barbara Siewer

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Am 24. Dezember ist Weihnachten, und am 21. Juni ist Fête de la Musique. So ist das seit 33 Jahren in Frankreich, und so ist das seit letztem Jahr auch bei uns in Köln.??

 

Was Sie dabei tun können? Packen Sie am Samstag Ihre Familie ein, rufen Sie Ihre Freunde an und verabreden sich mit ihnen im Rheinauhafen. Gehen Sie gegen 14:15 Uhr ans Schokoladenmuseum. Dort steht Jürgen Roters und hält gegen halb drei eine siebenminütige Rede. Ein Schiff wird kommen, Wasserfontänen werden sprühen, und eine Band wird beginnen, ihre Musik zu spielen. ??

 

Vier Stunden lang, von 16-20 Uhr, werden zwischen dem Schokoladenmuseum und dem Vintage über 300 Musiker mit der Unterstützung von 38 ehrenamtlichen Helfern des Institut Francais an 15 verschiedenen Spielorten ihre Musik anstimmen. Sie werden Laien entdecken, Profis hören, tanzen, etwas Leckeres an den vielen Ständen und Gastronomiebetrieben essen und trinken, lachen, Fremden zulächeln, in die Sonne blinzeln, und dann geschieht es: der Zauber des Moments.

Meine Südstadt ist Medien-Partner der Fête. Damit wir mehr über die Fête de la Musique erfahren, treffen wir uns mit Benjamin Mirtschin von der organisierenden Konzertagentur Grand Hotel van Cleef und mit Claudia Stern, Inhaberin des Restaurants ‚Vintage’ in deren Restaurant.  Auf der Rheinterrasse weht ein laues Lüftchen, die Sonne strahlt und gibt uns einen Vorgeschmack darauf, wie sich die Fête anfühlen kann. Zwei Stunden lang unterhalten wir uns über das anstehende Hafenfest und das Event am Samstag: Die Fête de la Musique.??

 

Meine Südstadt: Was war in diesem Jahr die besondere Herausforderung?
?Mirtschin: Da zur gleichen Zeit wie die Fête de la Musique auch das große Rheinauhafen-Eröffnungsfest stattfindet, musste man im Vorhinein natürlich viel mehr organisieren, abklären, besprechen und koordinieren. Das war nicht immer einfach. Dieses Jahr wird es auch nicht zu gastronomischen oder sanitären Engpässen kommen. Wir sind hier im Auftrag der Villafrance / Le Dom GmbH als Fremdveranstalter im Rheinauhafen. Da ja laut Ehrenkodex kein Geld fließen darf, weder Musikergage noch Eintritt, kann man unser Engagement ruhig als Liebhaberei bezeichnen.??

 

Stern: Ich freue mich, dass wir dieses Jahr als Spielortpate mitmachen. Wir installieren auf unserer Sonnenterrasse eine runde, überdachte Bühne, auf der Duos und Trios spielen werden, und für unsere Gäste gibt es die neuen „Vintage“ Longdrinks, Weine und Snacks auch mit den Bratwürsten aus der Naturmetzgerei Hennes. Weiter im Norden in Halle 11 bieten wir bei ‚Gooran Haus & Garten’ passend zu den acht „Vintage“ Musikstücken auf unserer neuen CD auch acht verschiedene, exotische Snacks und acht verschiedene Drinks an. Der Rheinauhafen hat so viel an Gastronomie zu bieten. Daher ist es nur folgerichtig, dass die Besucher auch nur von den ansässigen Gastronomen verköstigt werden.??

 

Wer hat die Musiker ausgesucht??

Mirtschin: Das haben wir gemacht. Es haben sich 120 verschiedene Gruppen online beworben, es sind aber auch Künstler aus dem letzten Jahr wieder dabei. Die Bandbreite geht von Laien bis zu Profis. Es spielen Franzosen, die schon lange in Deutschland leben, aber auch lokale Künstler. Auf unserer Website kann man sich die einzelnen Gruppen anschauen, wir verlinken auch auf deren Website. Es sind wieder ganz unterschiedliche Musikstile dabei, leise und etwas lautere, Trommler,  Singer/Songwriter und elf Chöre. Es ist also wirklich für jeden etwas dabei, was ihm gefallen wird.??

 

Darf man denn als Musiker auch einfach so mitmachen, ohne offiziell im Programm zu stehen??

Mirtschin: Es darf jeder kommen und spielen. Mit Akustikgitarre ist das ja ganz einfach möglich. Das kann man gerne machen. Letztes Jahr hat das auch schon funktioniert.??

 

Wie wird sich die Fête weiterentwickeln??

Mirtschin: Wir haben dieses Jahr die bespielte Fläche verdoppelt. Wir möchten das Fest langsam und organisch wachsen lassen. Vielleicht wächst es nächstes Jahr auch in die Südstadt hinein. Das müssen wir jedes Jahr neu entscheiden, und es hängt auch vom Erfolg und den Besucherzahlen ab. Dieses Jahr ist natürlich die WM ein großer Konkurrent. Aber wir haben die Zeiten so gelegt, dass die Fête eine Stunde vor dem Beginn des Deutschland-Spiels offiziell beendet ist.??

 

Was wünschen Sie sich von der Fête de la Musique??

Stern: Ich wünsche mir, dass das Veedel dadurch mehr zusammenwächst. Es soll der Teil der Südstadt werden, der es ja eigentlich auch schon ist.??

Mirtschin: Der Rheinauhafen ist ein großes, brachliegendes Potenzial. Jeder von uns, der ihn sich angeschaut hat, findet ihn als Location für die Fête gut, weil er so anders ist. Die Fête de la Musique bietet hier einen einzigartigen Tag, weil es einfach ein einzigartiges Konzept ist. Es ist kein normales Festival, sondern eine tolle Mischung aus Nationalitäten, Kulturen und Menschen. Das macht es so einzigartig.
 

Mehr im Netz
Allen teilnehmenden Künstlern finden Sie hier.
Facebook-Seite der Fête: www.facebook.com
 

Fête de la Musique

?Samstag, 21. Juni 2014, 16-20 Uhr, Rheinauhafen, Eintritt frei.

Das Programmheft liegt an vielen Stellen in der Südstadt aus, wird aber auch während des Festes von ehrenamtlichen Helfern verteilt.

Text: Jasmin Klein

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