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Ein Geschenk zum Ferienbeginn

Montag, 21. Juli 2014 | Text: Aslı Güleryüz

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Das Geld wird immer knapper in vielen Familien. Gerade zur Ferienzeit ist dies natürlich bitter. Wer kennt das nicht? Keine Kohle keine Ferien. Und was tun in Köln, wenn man jeden Euro zweimal umdrehen muss?

Das Geld wird immer knapper in vielen Familien. Gerade zur Ferienzeit ist dies natürlich bitter. Wer kennt das nicht? Keine Kohle keine Ferien. Und was tun in Köln, wenn man jeden Euro zweimal umdrehen muss? Viele Familien wissen gar nicht, wie viele Freizeitangebote es in Köln eigentlich gibt. Einige Familien bewegen sich kaum aus den Grenzen des Viertels, in dem sie leben. Doch wenn sie erst einmal dort wären, hätten sie einen Riesenspaß. Garantiert! Also, wie schafft man es, die Angebote in der Stadt den Familien der Stadt zugänglich zu machen?

Als ich klein war, gab es von der Stadt Köln für Familien mit drei und mehr Kindern den im Volksmund so genannten „Rammelpass“. Das war ein schmales Heftchen mit vielen bunten Seiten zum Ausreißen. Jede Seite bot ein besonderes Angebot, zu einem günstigeren Preis. Zum Beispiel mit der Köln Düsseldorfer nach Königswinter fahren. Ein Zoobesuch. Mit der Bimmelbahn zum Drachenfels. Kölner Schwimmbäder. Sämtliche Museen und und und. Dieses Angebot wurde viele Jahre weitergeführt und irgendwann eingestellt.

Nun haben sich ein paar Veranstalter und Akteure in Köln zusammengetan – das Angebot soll ein Revival erleben. Das Comedia Theater, das Deutsche Sport & Olympia Museum, die Köln Düsseldorfer, die KölnBäder, die Kölner Haie, die Philharmonie, das Wallraf-Richartz-Museum und das Schokoladenmuseum haben das Projekt „Scheck It“ ins Leben gerufen. Sie alle laden zu Veranstaltungen in ihre Häuser ein. Kostenfrei. Insgesamt werden 150 Kölner Familien von den Angeboten dieser Freizeitanbieter profitieren dürfen.

Doch wie finden die 150 Einladungen ihre Familien? Um diese große Hürde zu bewältigen, haben die Häuser Kontakt zur Stadt Köln aufgenommen. Die Stadt Köln unterstützt Familien nicht nur durch das Jugendamt, sondern haben sie auch Kontakte zu den verschiedenen OGTS und Kitas der Viertel und auch durch so genannte SozialraumkoordinatorInnen kennen sie ihre Pappenheimer. In Köln gibt es seit 2006 Sozialräume, inzwischen 11 an der Zahl (Sozialraum sind zum Beispiel Bickendorf/Westend/Ossendorf, Bilderstöckchen, Kalk/Humboldt/Gremberg und auch Rodenkirchen). Das sind Bereiche der Stadt, die einen besonderen Erneuerungsbedarf haben. Die SozialraumkoordinatorInnen stellen Kontakte zwischen Bürgern, Behörden und anderen Institutionen her. Projekte und Konzepte werden erarbeitet zu Themen wie Gesundheit, Jugend, Soziales & Wohnen, Kultur, Sport, Bildung, Wirtschaft und Arbeit, die in dem jeweiligen Sozialraum relevant sind.

Für unser „Scheck It“ ist es nun wichtig zielgerichtet die Bedarfslage festzustellen und über das Netzwerk, die Geschenke zu verteilen. Zunächst werden von der Stadt fünf Sozialräume ausgewählt. Fünf „Scheck It“ Geschenk-Pakete mit insgesamt 30 Angeboten pro Paket werden an je einen Sozialraum verteilt. Die Sozialraum-Koordinatoren suchen dann für jedes Angebot eine Familie aus, die gerade an diesem Angebot Interesse haben könnte. Das klingt nach einer Menge Arbeit für eine Handvoll Familien.

Doch der Aufwand lohnt sich bestimmt! Am ersten Schultag nach den großen Ferien haben auch die Kinder dieser ausgewählten Familien mindestens ein Erlebnis über das sie mit leuchtenden Augen atemlos berichten können. Denn Erlebnisse gemeinsam mit der ganzen Familie, sind eine ganz besondere Sache. Das macht die Familien stark. Das macht die Kinder stark.

Mehr zu dem Projekt unter www.scheckit.de
Mehr zu der Vernetzung in Vierteln unter www.koeln-vernetzt.info

 

Asle Güleryüz
 

Text: Aslı Güleryüz

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