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Sport

Einstellung und Wille? Fehlanzeige! – der 14. Spieltag

Dienstag, 29. November 2011 | Text: Roger Lenhard | Bild: Ernesto Solis

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

„In der Bundesliga kann jeder Jeden schlagen“ heißt es. Und daran ist etwas Wahres. Das hat nicht nur mit den Launen des Zufalls zu tun, sondern auch mit der größeren Leistungsdichte im Vergleich zu den anderen europäischen Topligen wie England, Spanien und Italien. Vorteile in der Spielerqualität können durch Einstellung und Willen ausgeglichen werden. Am Wochenende standen die zwei großen Westderbys auf dem Bundesligaspielplan. Köln gegen Gladbach am Freitag und Dortmund gegen Schalke am Samstag. Die Kölner hatten etwas gut zu machen, kamen sie doch in der vergangenen Saison zweimal fürchterlich gegen die Gladbacher unter die Räder. Niederlagen sind immer bitter, aber das 0-4 zu Hause und das 5-1 auswärts waren Demütigungen für die Kölner. Gut dass die Elf vom Niederrhein sich über die Relegation knapp retten konnte und eine Revanche möglich war. In der ersten Halbzeit spielten die Gladbacher mit den Kölnern Katz und Maus und führten hochverdient 2-0. Von Derbyeinstellung und Willen war bei den Kölnern nichts zu sehen. Aber es gibt ja zwei Halbzeiten. Zack, 47. Minute 3-0. Einstellung und Wille beim FC? Fehlanzeige! Hätten die Fohlen nicht nach dem dritten Tor auf Freizeitmodus umgestellt, wäre es noch schlimmer gekommen.

 

Übertroffen wurde die Luschigkeit des Kölner Spiels nur durch die dämlichen nervtötenden Fangesänge der Südkurve in der zweiten Halbzeit, deren Armseligkeit Marco Reus, dessen Mutter und Gladbach betreffend nicht zu überbieten war.
Beim  Samstagsderby Dortmund gegen Schalke standen die Zeichen auf ein rassiges Spitzenspiel zweier Mannschaften, die nur ein Punkt in der Tabelle voneinander trennte. Der deutsche Meister und Tabellen-Dritte hatte in den letzten sieben Partien 19 von 21 Punkten eingefahren, drei mehr als der Tabellen-Vierte aus Gelsenkirchen. Als Schalker war ich verhalten optimistisch, da die Dortmunder zwar grandios in München siegten, sich jedoch mit der Niederlage in London gegen ein schlechtes Arsenal zum wiederholten Mal sang- und glanzlos von der europäischen Bühne zu verabschieden drohen. Doch die Schalker wurden regelrecht überrollt, kaputt gepresst und verloren ohne Gegenwehr 2-0. Einstellung und Wille? Fehlanzeige! Wie sehr habe ich mir einen Wilmots, Bordon oder Asamoah gewünscht.  Spieler, die wussten, wie man in so einer Partie gehen muss: Mit Zähigkeit, Biss und Willenstärke. Lieber mit fliegenden Fahnen untergehen als sich kampflos zu ergeben. Man kann gegen Gladbach und Dortmund verlieren, aber nicht so.

 

Wie man es anders machen kann, zeigten die Mainzer gegen Bayern München. Hochkonzentriert hat das Mainzer Kanonenfutter mit Laufbereitschaft und Klugheit gegen Bayern München einen 3-2  Sieg erkämpft. Und wenn ich erkämpft sage, meine ich erkämpft. So toll kann Fußball sein. Jeder kann jeden schlagen, wenn man nur will.

Glück auf!
 

Text: Roger Lenhard

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