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Kultur

Frauen und Sonne – Die Wochenend-Freuden von 7. – 9. März 2014

Donnerstag, 6. März 2014 | Text: Stephan Martin Meyer | Bild: Alfred T. Palmer

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Es ist wieder einmal geschafft: Der Nubbel ist verbrannt, Karneval zu Ende und damit der Winter vertrieben. Der Deutsche Wetterdienst kündigt für Samstag und Sonntag angenehme 18 bis 20 Grad, leichte Bewölkung und Sonne an. Ob sich die Wolken daran halten, werden wir sehen.
Vor allem für die Frauen unter euch sollte das ein Ansporn sein, raus zu gehen, denn der Samstag steht wie jeder 8. März ganz im Zeichen der Frauen. Bereits am Vorabend präsentieren sich ab 17 Uhr fast 50 Organisationen im Atrium des Rathauses auf dem „Markt der Möglichkeiten“, geben Tipps und zeigen Gestaltungsmöglichkeiten zu verschiedensten Lebensabschnitten.
Am Sonntag könnt ihr euch dann bei Stadtrad ganz auf die anstehende Fahrradsaison einstimmen: Thomas Pfeiffer ist von Köln bis Katalonien mit dem Rad gefahren und hat daraus einen Film gemacht, den er bei Tapas und spanischem Wein in den Räumen des Fahrradgeschäftes präsentiert. Ab 18 Uhr ist Einlass, um 18:30 Uhr geht’s los.
Wem nach den jecken Tagen schon der Gedanke an Radfahren zu anstrengend ist, der kann sich am Freitag bei einem Orangensaft (oder doch schon wieder Kölsch?) ab 20:30 Uhr die Begegnung des FC mit Energie Cottbus ansehen. Entweder im Stadion oder gemütlich im Chlodwig-Eck. Je nach Laune. Am Samstag wird in der Kneipe wie gewohnt ab 15:30 Uhr die Bundesliga-Konferenz gezeigt.

Stärkung – Grundlage schaffen
Nach fast einer Woche Feiern und Kölsch trinken geht es an diesem Wochenende erfahrungsgemäß in den Kneipen relativ ruhig zu. Die Gastronomen räumen den Sperrmüll vor die Tür, die Räume müssen renoviert werden und das Personal ist von den langen Schichten erschöpft. Die meisten Kneipen werden schon wieder geöffnet haben, aber nach Kölsch ist vermutlich vielen von euch noch nicht wieder. Also stelle ich euch diesmal ein paar schöne Lokalitäten zum Frühstücken vor. Das schafft eine gute Grundlage für den Tag.
Was haltet ihr beispielsweise von einem original eritreischen Frühstück? Im Hdmona in der Eburonenstraße beginnt ihr den Sonntag nicht mit einem Croissant, sondern mit Foul, einem Bohnengericht mit Zwiebeln, frischen Tomaten, Schafskäse und Peperoni, oder einem Injera mit afrikanischer Duftbutter. Geheimtipp: Samstags um 17 Uhr findet hier einen traditionelle Kaffeezeremonie statt.
Das Café Walter an der Bottmühle bietet Samstag und Sonntag von 10-14 Uhr ein Frühstücksbuffet an. Für 8,90 Euro gibt es alles, was das Herz begehrt. Und wenn ihr den ganzen Sonntag dort sitzen bleibt, könnt ihr am Abend gemeinsam mit anderen den Tatort gucken.
Hinter der Lutherkirche könnt ihr mit ein bisschen Glück zum Frühstück draußen sitzen. Das Café Sur öffnet seine Pforten wochenends um 10 Uhr.
Wer es etwas größer und rummeliger mag, der ist sonntags in der Wagenhalle  richtig aufgehoben. Ab 10:30 Uhr findet sich auf der Karte sicherlich etwas für den Hunger am Morgen. Auch hier gilt: Mit etwas Glück ist der Innenhof geöffnet. Weitere Ideen findet ihr in einem Artikel auf unserer Seite. (Foto Capuccino: Alanizd/CC-BY-SA-3.0)

Pänz, Pänz, Pänz
Die Edelweißpiraten kommen in das Comedia Theater in der Vondelstraße. Nach dem Karnevalsspaß steht ein erstes Thema an. Nach dem Roman von Dirk Reinhardt ist das Theaterstück für Jugendliche ab 13 Jahren entstanden, das von durchgehen gestandenen Männern erzählt und gespielt wird. Es ist eine Geschichte von jungen Menschen, die sich in der Zeit des Nationalsozialismus ein anderes Leben wünschten, als das, was die Norm ihnen vorschrieb. Sie wollten ihre eigene Musik hören, modische Klamotten tragen und ihr Tun und Lassen selbst bestimmen. Also genau das, was die Kids heute auch wollen. Die Premiere ist am Samstag um 19 Uhr. Die Karten kosten für Schüler im Vorverkauf 11 Euro, Erwachsene: 16,50 Euro.

Theater, Theater und mehr
Alexandra ist tot – lang lebe Alexandra. Die Sängerin mit der rauchigen Stimme, die von Zigeunerjungen und ihrem Freund, dem Baum sang, ist zurück. Schon am Freitag Abend wird sie die Bühne des Freien Werkstatttheaters stürmen. Ihre unsterblichen Lieder, die viele von uns noch immer auf Vinyl im Schrank stehen haben, werden sich im knallharten Showbiz der Gegenwart beweisen müssen. Beginn: 20 Uhr. Kosten: 21 Euro, reduziert 17 Euro. Wer keine Karten für die Premiere bekommt, hat vielleicht am Samstag Glück. Vorverkauf: 0221 327817.
Die Kölsche Filmmatinee zeigt Sonntag im Odeon einen Film über den Kölner Musiker Peter Herbolzheimer, der 2005 anlässlich dessen 70. Geburtstags vom WDR gedreht wurde. Beginn ist um 11:30 Uhr. Karten kosten 6,50 Euro. Reservierung: 0221/313110. Weitere Infos dazu findet ihr in den Tagestipps für Sonntag.

Maestro, Musik!
Kennt ihr den „Salon de Jazz“? Vermutlich. Mir kommt er heute leider zum ersten Mal unter die Tasten. Meine Kollegin Asl?, die den Newsletter sonst für euch schreibt, wird bestimmt laut lachen, wenn sie das mitbekommt. Also bitte verratet ihr nichts! Im Salon de Jazz tritt nämlich am Samstag das Trio Warchester auf. Anna Weber, Brad Henkel und Czar Kloisceteks lernten sich in New York kennen, leben aber heute alle in Deutschland. Ihre Musik besteht zu großen Teilen aus freien Improvisationen, die manchmal bedrückend ruhig, dann wieder laut und bombastisch sind. Los geht’s in dem versteckten Club im Severinskloster 3 um 20 Uhr.

Tanzbein schwingen
Unter dem Titel „Das wirklich wahre Leben“ macht die Lotta schon wenige Tage nach Karneval ganz normal weiter. Freitag Abend legen Mirk-Face und Pitter I. Platten auf und sorgen für gewohnt ausgelassene Stimmung.
Das Tsunami schließt sich am Samstag mit einer 60er-Jahre-Party an. „Ready! Steady! Go!“ heißt das Motto und klingt vielversprechend für die Liebhaber von Mod-Sounds, Garage, RnB Freakbeat & Soul. Dynamic Eric und Sir Faulkner lassen ab 23 Uhr die Plattenteller wirbeln. Rein kommt ihr für schlappe 5 Euro.
In der Lutherkirche findet am Samstag die Salsanacht statt. Ein Workshop für Fortgeschrittene, eine Schnupperstunde für Anfänger, eine Rueda zum Partystart und dann natürlich die Party selber (ab 22 Uhr) stehen auf dem Programm. Die Party kostet 7 Euro, einschließlich Schnupperstunde, wer am Workshop teilnehmen möchte, kann ihn für 19 Euro einschließlich der Party im Vorverkauf buchen unter: info@la-sonrisa.de.

Die schönen Künste
Leider fällt an diesem Wochenende eine besondere Veranstaltung aus: Milan Sladek, der große Pantomime, sollte Freitag, Samstag und Sonntag den Kreuzweg von Marcel Dupré interpretieren. Leider ist der Organist – ohne den nichts geht – krankheitsbedingt außer Gefecht gesetzt. Die nächsten Termine sind dann Anfang April.
Dafür bietet sich alternativ ein literarisch-künstlerischer Freitag-Abend in der Galerie Smend an. Die Künstlerinnen Letitia Gaba (Grafiken) und Inga Franke (Malerei) präsentieren „verstrickte“ Exponate. Thomas Dahl liest aus seinem neuen Buch „Abhandlungen über das Nichts“. Los geht es am Freitag um 18 Uhr. Rein kommt ihr gratis.

Habt ein schönes Wochenende, erholt euch noch ein bisschen von den Strapazen des Karnevals und macht nichts, was ich nicht auch tun würde, Euer Stephan.

PS: Noch viel mehr Termine des Wochenendes findet Ihr übrigens in unserem  Terminkalender

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Text: Stephan Martin Meyer

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