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Kolumne

Gerettet!

Montag, 9. Mai 2011 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Gerrettet! – Denn, Gott sei Dank, wir hatten einen Schaefer! Abstiegskampf in der Frankfurter Commerzbankarena: für meinen FC ging es nicht nur im vorletzten Bundesligaspiel gegen Ex-Trainer Daum, sondern um alles! Mindestens ein Punkt musste her, um endlich aus der Abstiegszone zu kommen.

Gerrettet! – Denn, Gott sei Dank, wir hatten einen Schaefer! Abstiegskampf in der Frankfurter Commerzbankarena: für meinen FC ging es nicht nur im vorletzten Bundesligaspiel gegen Ex-Trainer Daum, sondern um alles! Mindestens ein Punkt musste her, um endlich aus der Abstiegszone zu kommen.
Köln war zu Gast bei der Eintracht und spielte in gleicher Besetzung wie beim Sieg gegen Leverkusen. Zu Beginn des Spiels war, zu meinem rot-weißen Ärger, fast ausschließlich Frankfurt am Ball. Von Torgefährlichkeit konnte zum Glück keine Rede sein, denn über das Mittelfeld kamen die Jungs von Trainer Daum nicht hinaus. Dagegen die erste Riesenchance für Köln, als Chihi freistehend vor dem Tor scheiterte (16.). Den musste er nun wirklich machen!
Doch danach schienen meine Geißböcke erwacht zu sein und nahmen endlich mal aktiver am Spiel teil. Schöner Fussball war das aber dennoch auf beiden Seiten nicht – was für ein Grottenkick! Und dann kam dann doch wie aus dem Nichts die Erlösung. Geißbock Chihi köpfte zum 1:0 (24.), nach ungestörter Vorarbeit und Flanke von Nova.

 

Die Jubel-Ur-Aufschreie der Ubierschänke brachte Gläser zum Bersten und waren bis ins Kölner Umland zu hören. Chihi schwärmte noch nach dem Spiel, dass es der wichtigste Treffer seiner Karriere war. Die Eintracht zeigte sich im weiteren Spielverlauf einfach viel zu harmlos – so spielt man doch nicht gegen, sondern für den eigenen Abstieg! Geißbock Micha Rensing erlebte heute dagegen mal einen ruhigen und unspektakulären Nachmittag. Die dritte Reihe der Geißböcke bekam heute auch ihre Chance: für Brecko kam Andrezinho, später durfte McKenna für Petit (Krämpfe im Oberschenkel) ran und Sanou kam für Novakovic.

 

Doch „uns Willie“ zeigte keine Klasse, nein, er brachte uns alle zur Verzweiflung, als er zwei aussichtsreiche Konter auf Kreisklassenniveau vermasselte. Meine Geißböcke verspielten sich in den Schlussminuten einige aussichtsreiche Konter und die Statistik der vergebenen Chancen können sich Chihi (verstoplert in der 87. Minute) und auch Poldi (90.) weiter einreihen. Die Entscheidung fiel in der Nachspielzeit: Frankfurts Torwart foulte Podolski, der per Elfmeter zum 2:0-Endstand traf (93.). Die Freude über den Sieg hielt aber nur kurz an, da die Frankfurter Anhänger nicht mehr in ihrem Block zu halten waren und einige Absperrungen durchbrachen und aufs Spielfeld stürmten. Man hatte den Eindruck, als wollten die Heimfans am liebsten ihr eigenes Stadion zerlegen. Spieler beider Mannschaften mussten in die Kabine flüchten, während Poldi im FC-Fanblock „Zuflucht“ suchte. Der Frust der Frankfurter, die eine der schlechtesten Rückrunden in der Bundesliga-Geschichte spielten, ist nachvollziehbar, Gewalt und Eskalation in dieser Form aber definitiv nicht. Nun ermittelt der DFB-Kontrollausschuss und die Frankfurter haben eher mehr Probleme als weniger.
Während meine Geißböcke den Sieg Samstagnacht im Friesenviertel im „Ivory“ feierten, versuchte Interimstrainer Finke im ZDF-Sportstudio seine Rolle als „netter Trainer von nebenan“ in der Öffentlichkeit wieder geradezurücken. Er wies sämtliche Mobbingvorwürfe zurück und dementierte auch, dass er sich in die Trainingsarbeit eingemischt hätte. So beteuerte er, lediglich für die älteren Spieler (unsere Diven?) im Kader ein offenes Ohr gehabt zu haben und bedankte sich ausdrücklich bei Frank Schaefer für dessen Leistung!

 

Nun, wir alle wissen: ohne Schaefer, wären wir nicht da, wo wir jetzt stehen. Der Klassenerhalt ist geschafft, wir stehen mit 41 Punkten auf dem 13. Tabellenplatz vor Schalke und Woilfsburg. Am letzten Spieltag beim Heimspiel gegen Schalke kann mein FC im Heimspiel die Freunde und den Dank an die Fans während des Spiels zurückgeben. Verdient haben wir es alle! Vorstand und Spotdirektor können sich in aller Ruhe der Trainersuche widmen, nachdem in der vergangenen Woche Marco Pezzaiuoli (Ex-Hoffenheim) und Thorsten Fink (FC Basel) in der Presse heiß gehandelt wurde, kommt nun noch ein dritter Kandidat dazu: der Norweger Stale Solbakken (derzeit noch FC Kopenhagen).

 

Rotkäppchen
 

Text: Gastbeitrag

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