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Kultur

„Jubiläum? Wir schauen lieber auf unseren tollen Spielplan, als nur in die Vergangenheit zu blicken!“

Montag, 3. September 2012 | Text: Judith Levold | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

…sagt voller Emphase die künstlerische Leiterin der Comedia, Jutta Staerk.
Nur zu dritt sitzen wir Journalisten samt Fotograf und Pressefrau im Besprechungsraum der ehemaligen Feuerwache in der Vondelstraße und erfahren, was das Comedia Theater im Jahr seines dreißigsten Bestehens so alles auf die Beine stellt: Neben dem gestrigen Theaterfest, praktisch der Publikums-Party zum runden Geburtstag, wo u.a. auch die erste Premiere der neuen Spielzeit, „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ (Foto: Michael Melerski) zu sehen war, gibt es aus allen Bereichen der Comedia-Arbeit wieder Glanzpunkte. Ob Kabarett & Co, Theaterwerkstatt, Residenztage für Kölner Theater ohne festes Haus, Jugendtheater oder Wiederaufnahmen – die Comedia bleibt dem Anspruch treu, mit dem einst in den 70ern die Theatergruppe „Ömmes & Oimel“ angetreten war: anspruchsvolles Theater für Kinder und Jugendliche, bei dem sich begleitenden Eltern nicht quälen müssen. Und darüberhinaus Theaterpädagogik für verschiedene Altersgruppen. Hinzu gekommen sind in stetigem Aufbau des Hauses seit 1982, also seit Ömmes & Oimel in einem ehemaligen Supermarkt in der Löwengasse (Foto: Comedia Archiv) eine feste Spielstätte, die Comedia, fand, noch weitere Sparten: das Schauspieltraining, das hauseigene Theaterfestival „Spielarten“, Lesungen, Ko-Produktionen mit anderen Genres wie aktuell dem Dresdner Figurentheater Freaks&Freunde, Kabarett und Kleinkunst etc.
„Wir versuchen immer wieder Neues, das ist das Spannende an der Arbeit“ sagt Jutta Staerk, seit fünf Jahren künstlerische Leiterin des Hauses und echte Überzeugungstäterin. „Ende des Monats zum Beispiel, ab 23. September, tritt im Rahmen des Spielarten-Festivals ein Ensemble auf, Compagnie EaEo aus Belgien, die drücken in ihrem Stück m2 Beziehungen untereinander per Jonglage aus – so etwas hat man noch nicht gesehen, das ist einfach sehr beeindruckend!“
Dann wird es die erfolgreiche Comedia-Produktion „Kohlhaas“, für Jugendliche ab 13 Jahren, ab heute an jedem ersten Montag im Monat als Foyer-Theater zu sehen geben – „wir wollen einfach mit unseren Räumlichkeiten noch mehr experimentieren!“ so Staerk.

 

Roter Saal mit Bühnenbild im heutigen Comedia Theater.

 

Nach wie vor gehe die Arbeit der Comedia nicht ohne Drittmittel, das heißt, wie die meisten Theater, ist auch die Comedia auf städtische Unterstützung, private Sponsoren oder Mittel aus Landeskulturprogrammen  angewiesen, um ihr Angebot auf hohem Niveau erhalten zu können. In die Comedia kommen mit Schulklassen auch viele Kinder, die sonst nie den Weg ins Theater gefunden hätten, eben so bindet die Theaterwerkstatt -warum nicht einmal die Woche Theater spielen statt Fußball?- die Zuschauer von morgen. Hier können Pänz verschiedener Altersgruppen lernen, wie aus Text Szenen und aus Szenen ein ganzes Stück wird, selbst spielen, die Requisiten besorgen, eben alles lernen, was zum Theatermachen dazu gehört. Diese Angebote werden querfinanziert durch die kommerziellen Bereiche in der Comedia, dem professionellen Schauspieltraining und den Gastspielen, vor allem aus dem Bereich Kabarett. So wird schon im September (18.09.) Wilfried Schmickler die Comedia mit der Premiere seines neuen Soloprogramms besuchen und Ende Oktober hat das Haus in der Vondelstraße wieder reichlich kabarettistische Gäste während des Köln Comedy Festivals.

Außerdem im Oktober zu Besuch im Rahmen der Residenztage: das Tanztheater L´amour fou. Insgesamt zeigt die Comedia im Jubiläumsjahr drei eigene Premieren, zahlreiche Gastspiele sowie Wiederaufnahmen im Kinder- und Jugendbereich
In dreißig Jahren hat sich die Comedia zu DEM Kinder- und Jugendtheater in Köln und auch NRW-weit entwickelt. Erstmals nimmt das Haus an der „Theaternacht“ am 2. Oktober 2012 teil, unter anderem mit „Kohlhaas“.

www.comedia-koeln.de

www.theaternacht.de

Text: Judith Levold

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