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Sport

Leihhund statt Schalker Kreisel

Montag, 1. November 2010 | Text: Roger Lenhard | Bild: Design Work

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Die letzten Worte der Freundin, bevor die Augen zufielen waren: „Lass uns doch morgen mal einen Hund im Tierheim ausleihen und raus aufs Land fahren.“ Die mit ihren komische Ideen. Jetzt erst mal schlafen, morgen sieht die Welt anders aus. Roger und seine Fluchtreflexe. Die Welt sieht am Samstagmorgen nicht anders aus, mit einem „Ich freu‘ mich so“ verschwindet sie unter der Dusche. Im „I´m your Private Dancer -Tina Turner-Dudelfunk“ dringt irgendetwas Schleimig-Glitschiges in meine Ohren, was in der Nasszelle auch noch mitgesummt wird. So oder ähnlich könnte ein niederschmetternder Samstag beginnen. So dachte ich lange. Mittlerweile würde ich mich auch auf einen Samstag mit putzen, saugen, Wäsche waschen und aufhängen freuen. Und danach irgendwo irgendwelche Hunde ausführen. Bloß kein Schalke.

 

Nichts deprimiert mich mehr als Schalker Niederlagen. Die Rezeptoren, die das Schöne in dieser Welt wahrnehmen, werden ausgeschaltet. Neidvoll blicke ich in die seeligen Gesichter der Kölner Fans, die das 3:2 gegen den Hamburger SV im Stadion miterleben durften. Kein plattes Honigkuchenpferdgrinsen, sondern ein inneres „Erleuchtet sein“ wie nach einem metaphysischen Erweckungserlebnis. Kaum auzuhalten. Die aus der Not geborene Lösung, Frank Schäfer für den leidenschaftslosen Soldo als Trainer zu installieren, scheint erfolgversprechend zu sein. Mit wenigen Unterbrechungen arbeitet der gebürtige Kölner seit 1982 für den FC. Schäfer arbeitete in der zweiten Mannschaft und Jugend bereits mit vielen Spielern wie Podolski, Chihi, Matuschyk, Salger, Clemens und Yalcin zusammen, kennt deren Stärken und Schwächen. Hinzu kommen durch die altersbedingte Fluktuation der Spieler sicherlich Fähigkeiten, über die alle längerfristig erfolgreichen Trainer im Jugendbereich verfügen müssen: zu coachen und zu integrieren, verbunden mit einer Spielidee, die unabhängig von den gerade aktuellen Spielern funktioniert und den kollektiven Aspekt des Fußballsports betont.
 

Kleinere Umstellungen und ein Systemwechsel genügten, um die gegen Hamburg drittjüngste Mannschaft neu zu inspirieren und auf die Erfolgsspur zu bringen. Das dies kein nur kurzzeitiger Effekt bleibt, ist nicht nur zu wünschen, sondern hängt ganz wesentlich von der Rückendeckung durch die Vereinsführung bei Rückschlägen ab. In zwanzig Jahren verschliss der 1. FC Köln zweiundzwanzig Trainer ohne Besserung. Es ist somit keine Vermutung, sondern eine Tatsache: Dem Verein und dessen Führung mangelt es an Kompetenz, nachhaltige erfolgversprechende Strukturen aufzubauen. Es ist an der Zeit, nicht mehr nur die Trainer zu wechseln!

Glück auf.

 

Text: Roger Lenhard

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