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Aufgeschnappt

Neues aus der BV-Innenstadt

Freitag, 22. April 2016 | Text: Judith Levold

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

In der fast bis Mitternacht andauernden Sitzung der BV Innenstadt am Donnerstag, den 21.04., sind einige Themen debattiert und/oder beschlossen worden, die auch für die Südstadt relevant sind.

Mit Bezug auf den Karnevals-Tribünenaufbau am Severinskirchplatz durch den WDR wurde einer zukünftigen Verkleinerung zugestimmt, in welchem Umfang jedoch, blieb noch offen.

In der fast bis Mitternacht andauernden Sitzung der BV Innenstadt am Donnerstag, den 21.04., sind einige Themen debattiert und/oder beschlossen worden, die auch für die Südstadt relevant sind.

Mit Bezug auf den Karnevals-Tribünenaufbau am Severinskirchplatz durch den WDR wurde einer zukünftigen Verkleinerung zugestimmt, in welchem Umfang jedoch, blieb noch offen.

Hinsichtlich des von der BV Innenstadt schon beschlossenen Projekts „Sitzen statt Parken“ sollte die Verwaltung, hier: Amt f. Straßen und Verkehrstechnik, Umsetzungsmöglichkeiten präsentieren. Stattdessen setzt das Amt offenbar auf Verzögerung – ein erneuter Besprechungstermin mit der Bezirksvertretung wurde für Ende Mai anberaumt. Außerdem will die Verwaltung die Genehmigung zur gebührenpflichtigen Sondernutzung von PKW-Stellflächen für die Außengastronomie während der Sommersaison auf Bereiche beschränken, in denen im Umkreis von 300m Parkhäuser verfügbar seien – damit fiele diese Option für die Südstadt flach.

Das vom Amt für Landschaftspflege und Grünflächen vorgelegte Konzept „Essbare Stadt“ wurde in Sachen Entscheidung verschoben. In diesem Konzept hatte die Verwaltung zusammengefasst, was bislang bereits an „essbarem“ Bestand im Kölner Stadtgebiet vorliegt und wie dies weiter auzubauen sei. Fazit aus dem Text der Beschlussvorlage: „Auch zukünftig wird die Stadt bei der Neuplanung und Umgestaltung von Grünanlagen den Aspekt „essbare Stadt“ mit berücksichtigen. Allerdings ist es notwendig, die Aktivitäten im Bereich des öffentlichen Grüns auf den Obstbaumsektor zu beschränken. Der Anbau von Gemüse ist aus Gründen des zu intensiven Pflegebedarfs sowie der Verunreinigung durch Hundekot und Müll nicht realisierbar.“

Konkrete Vorschläge zu Erhalt und Ausweitung von innerstädtischen Flächen für den Lebensmittelanbau sowie dessen Pflege durch die Bürgerschaft (z.B. wie in einigen Urban Gardening-Projekten in Beetkästen), beinhaltet das Konzept nicht. Ebenso wenig wie Ideen für bauliche Weichenstellungen etwa in der neu entstehenden Parkstadt Süd, die Optionen für den Anbau von Essbarem an Fassaden und auf Dächern böten.

/jl
 

Text: Judith Levold

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