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Kolumne

Remis gegen den Sport Glub Dünahmö Dresden

Dienstag, 23. Juli 2013 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Endlich rollt wieder der Ball bei meinen Geißböcken. Dass nicht nur ich so viel Sehnsucht nach dem Rasensport hatte, bewies mir das weiß-rote Farbenmeer in meiner Eckkneipe. Noch nie hatte ich so viele Fans im FC-Trikot zum Spiel gesehen. So, als hätte jeder mal in seiner Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenkekiste gekramt, um damit am ersten Spieltag der Geißböcke zu glänzen. Getreu dem Signal: Aufbruch wir kommen! Die Stimmung war also super. Mau dagegen war die Stimmung im Stadion. Zwischenzeitlich meinte man, der FC spiele zu Hause anstatt auswärts gegen Dresden.

Abwehrspieler Bruno war zum Auftakt nicht dabei, er wurde aufgrund eines Trauerfalls in der Familie vom Training freigestellt. Schade, denn er hatte in der Defensive ziemlich überzeugt. So war die Innenverteidigung nicht immer auf dem Posten und Neuzugang Golobart zeigte Schwächen im Stellungsspiel und wurde auch noch früh mit Gelb belastet. Trotzdem konnte ich den ersten 20 Minuten euphorisch feststellen, dass meine Geißböcke viel offensiver und organisierter spielten als noch in der letzten Saison. Bis auf den Abschluss.

Endlich rollt wieder der Ball bei meinen Geißböcken. Dass nicht nur ich so viel Sehnsucht nach dem Rasensport hatte, bewies mir das weiß-rote Farbenmeer in meiner Eckkneipe. Noch nie hatte ich so viele Fans im FC-Trikot zum Spiel gesehen. So, als hätte jeder mal in seiner Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenkekiste gekramt, um damit am ersten Spieltag der Geißböcke zu glänzen. Getreu dem Signal: Aufbruch wir kommen! Die Stimmung war also super. Mau dagegen war die Stimmung im Stadion. Zwischenzeitlich meinte man, der FC spiele zu Hause anstatt auswärts gegen Dresden.

Abwehrspieler Bruno war zum Auftakt nicht dabei, er wurde aufgrund eines Trauerfalls in der Familie vom Training freigestellt. Schade, denn er hatte in der Defensive ziemlich überzeugt. So war die Innenverteidigung nicht immer auf dem Posten und Neuzugang Golobart zeigte Schwächen im Stellungsspiel und wurde auch noch früh mit Gelb belastet. Trotzdem konnte ich den ersten 20 Minuten euphorisch feststellen, dass meine Geißböcke viel offensiver und organisierter spielten als noch in der letzten Saison. Bis auf den Abschluss. Ein Kopfball von Ujah (32.) war die einzige und wirkliche Chance meiner Geißböcke in der ersten Halbzeit. Ein Synonym für die Torgefährlichkeit meines FC: Risse sucht Ujah im Strafraum, doch der rutschte weg und kam nicht mehr an den Ball. Die Flanke war perfekt – allerdings nicht für unseren Stürmer. In der ersten Hälfte kam Dresden selten in den gegnerischen Strafraum, aber auf der anderen Seite fehlten meinen Geißböcken auch die klaren Torchancen. Zur Pause stand es daher nur 0:0.

 

Dynamo spielte kampfstark – manchmal auch zu hart. Befremdlich wurde es in der 57. Minute: Dresdens Keeper Kirsten stieß mit Geißbock Golobart zusammen und schubste ihn daraufhin extrem „unsanft“ weg. Was für ein großes Glück für Dresden, dass er weiterspielen durfte. „Wenn ich rausgehe, raschelt es schon mal“, verteidigte sich der Sohn von Pillendreher Ulf später. Ich finde, er sollte in seinem nächsten Leben besser Boxer werden. Für alle die es noch einmal nachsehen wollen, anbei der Klick zum Video. FIFA-Schiedsrichter Stark hatte dafür nur eine Ermahnung parat. Warum hatte er hier keinen Elfmeter gegeben? Wird ein Nachtreten geahndet, aber ein Nachboxen nicht? Während neben mir verbal die Mauer gen Osten wieder aufgebaut wurde, traf kurz darauf traf Ujah per Kopf (61.) zum 1:0. Die Südstadt bebte. Danach sahen wir weiterhin einen sehr offensiv eingestellten FC – jedoch ohne klare Chancen. Aber auch die Gäste aus Dresden nutzten ihre Kontermöglichkeiten nicht.

Die Kuriositäten nahmen kein Ende. Im Dresdner Strafraum lag Ujah am Boden mit einem Krampf. Der sensible Dynamo-Torhüter Kirsten rügte ihn verbal. Meine Geißböcke schienen verwirrt: wird der Ball nun ins Aus gespielt oder nicht?! Nein, Dresden spielte weiter und ein harmloser Ball aus einem Zweikampf versprang in Richtung Geißbock-Keeper Horn. Der ist sich nicht sicher, ob der das Ding in die Hand nehmen darf und verstrickt sich in ein abenteuerliches Dribbling mit einem Lupfer gegen Dynamo-Stürmer Poté. Horn fällt, und dem Dresdener Kempe gelingt von der Strafraumgrenze der Ausgleich (78.). 1:1 – und alle fragten sich: Was erlauben Horn???? Hätte er nicht den Ball ins Aus laufen lassen oder zur Ecke klären können?! Nun denn, hätte, wenn, aber…! Das hilft im Nachhinein auch nichts mehr. Geißbock Horn wird daraus lernen.

 

Es blieb beim 1:1. Meine Geißböcke holten auswärts einen Punkt und erstmals seit sechs Jahren keine Auftaktpleite. Also Mund abputzen und weitermachen. Am nächsten Sonntag sollen drei Punkte zu Hause gegen Düsseldorf geholt werden. Ach, übrigens, die Nachbarn sorgten auch für Schlagzeilen: Bei der Düsseldorfer Fortuna gab es vor dem ersten Heimspiel gegen Cottbus (1:0 für Fortuna) mächtig Aufregung. Trainer Büskens zeigte, wer hier das Sagen hat und setzte Torwart Giefer gegen den erfahreneren Neuzugang und Ex-Geißbock Rensing durch. Laut Medienberichten setzte sich Rensing nach Bekanntgabe der Entscheidung wutentbrannt ins Auto und nahm nicht mehr am Training teil. Angeblich will der ehemalige FC-Profi den Absteiger nun so schnell wie möglich wieder verlassen. 

 

Wen wundert’s?

Rotkäppchen
 
Die Ergebnisse des 1. Spieltages
Düsseldorf – Cottbus 1:0
Greuther Fürth – Bielefeld 2:0
Frankfurt – Karlsruhe 0:1
Berlin – Bochum 1:2
St. Pauli – München 1:0
Sandhausen – Aalen 0:0
Paderborn – Kaiserslautern 0:1
Ingolstadt – Aue 1:2
Dresden – Köln 1:1

Die Tabelle nach dem 1. Spieltag
1. Greuther Fürth
2. Erzgebirge Aue
3. VFL Bochum
4. Fortuna Düsseldorf
4. 1. FC Kaiserslautern
4. Karlsruher SC
4. FC St. Pauli
8. Dynamo Dresden
8. 1. FC Köln
10. VFR Aalen
10. SV Sandhausen
12. Union Berlin
12. FC Ingolstadt 04
14. Energie Cottbus
14. FSV Frankfurt

14. 1860 München

14. SC Paderborn
18. Arminia Bielefeld
 

Text: Gastbeitrag

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