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Südstadt

Rheines Vergnügen…

Mittwoch, 20. Juli 2011 | Text: Judith Levold | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

haben mir Peter Sprong und Sabine Meissner versprochen. Und schon beim Betreten des preisgünstigsten und nach Meinung seines Eigentümers auch „schönsten Büros“ im Rheinauhafen, spüre ich: Jawohl. Das wird ein Vergnügen!

 

 

Ich bin zu Besuch auf der MS Tadorna, einem Stahlboot mit Holzaufbau aus den Niederlanden der 30er Jahre. Peter Sprong kaufte es 2009 in Holland mit der Idee, es als Büro zu nutzen. Eine größere Agentur hatte er gerade verlassen, wollte allein mit zwei Partnern keine gigantische Miete in der Innenstadt bezahlen. Stattdessen setzte er auf Eigentum und hat sein neues Büro einfach angeschafft, wie andere ihr Häuschen oder die Etagenwohnung: mit Bankkredit. So hat er nun wirklich preis-werten Büroraum – bei uns im Veedel eine Seltenheit. Die Liegegebühr für die MS Tadorna im Hafen des Kölner Autbord- und Motoryachtclubs beträgt übrigens jährlich das, was andere Rheinauhafenbewohner im Monat an Miete zahlen. Kaum zu glauben, dachte ich doch immer, Wassersportvereine seien nur was für ganz Reiche. Stimmt nicht. Und an dieser Stelle muss einfach mal erwähnt werden, dass die soeben neu und zeitgemäß ausgestattete Hafenanlage vom Club ganz alleine bezahlt und gebaut wurde, nix mit städtischer Subvention…

 

Peter Sprong und Sabine Meissner

Doch zurück zum Boot. Ich bleibe erstmal gar nicht im Inneren, sondern gehe, leicht schwankend, gleich auf´s Achterdeck, wo ich auf einer bequemen Holzlehnbank Platz nehme, mich von der Sonne kitzeln lasse und von Peter Sprong ein paar Erdbeeren samt Wasserglas bekomme. Irgendwie fühle ich mich hier goliathisch, frei auf dem Wasser – könnte jederzeit losknattern, durch die Drehbrücke auf den Rhein hinaus – während Kranhäuser und andere Monumente architektonischer Einfallslosigkeit wie Steinwüste unverrückbar scheinen. Peter Sprong erzählt von seinem Boot, und dass er hier klasse arbeiten kann – Laptop, W-Lan, Telefon, Aktenordner – was braucht ein PR-Profi mehr? Und für´s Redenschreiben komme einem hier manch´gute Idee. Okay, zugegeben, im Winter war es verdammt kalt, den nächsten verlebt er garantiert nur mit neuem Schiffsofen…

Sabine Meissner, Sprongs Frau, kommt dazu, lacht, schwärmt von den Bootsfahrten auf dem Rhein mit Gästen, ihrem gemeinsamen großen Spaß. Peter Sprong veranstaltet die Events und kauft das Catering dafür ein. Flink&Fein, die Firma mit der Sabine Meissner qualitätvolle Speisen – einfach mit Sachverstand und Liebe zum Detail zubereitet – anbietet, liefert den kulinarischen Rahmen für eine Spazierfahrt den Rhein hinunter (und anschließend wieder hinauf). Das kann man buchen, des Abends oder auch zum Kaffeeklatsch, mit bis zu 10 Personen – Peter und Sabine müssen schließlich auch noch mit und mehr als 12 Leute verkraftet das 14-Meter-Schiff nicht.

Peter steuert das Boot, Sabine das Geschehen in der Kombüse. „Wenn ich hier mit letzten Handgriffen ein Sechs-Gänge-Menü anrichte, dann denke ich immer beim Blick durch das Bullauge: Das ist doch echt der schönste Arbeitsplatz, den’s gibt!“.
Wer also Lust hat auf eine solche „Pleziervaart“, sprich, an festlich gedeckter Tafel zu speisen und gleichzeitig mit herrlichem Panoramablick durch die aufgeklappten Holzfenster rechts und links die Ufer und das Treiben auf und am Rhein zu betrachten, also beim Dahinschippern ganz wunderbar verwöhnt zu werden.

 

Infos und Preise dazu findet man auf www.rheinesvergnügen.de

 

 

 

 

 

 

Text: Judith Levold

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