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Kolumne

Rodelspaß mit Selbsterkenntnis

Samstag, 1. Januar 2011 | Text: Kathrin Rindfleisch

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

 

Schnee.  Jede Menge Schnee. So weit das Auge reicht. So viel, das versicherte mir ein Taxifahrer erst kürzlich, hat Köln noch nie gesehen (zumindest seit Taxifahrer in dieser Stadt als Wetterfrösche ein, wenn auch fragwürdiges, Mitspracherecht haben).

 

Schnee.  Jede Menge Schnee. So weit das Auge reicht. So viel, das versicherte mir ein Taxifahrer erst kürzlich, hat Köln noch nie gesehen (zumindest seit Taxifahrer in dieser Stadt als Wetterfrösche ein, wenn auch fragwürdiges, Mitspracherecht haben).
Was nun für Autofahrer, Piloten, Feuerwehrleute und Kinderwagenschieber eine ärgerliche und mitunter gar lebensgefährliche Ausgangssituation ist, stellt sich für Zweibeiner mit Zeit, Lust und dem richtigen Schuhwerk als ein zauberhaftes Winterwonderland dar, das dazu einlädt, die Kinder und sich in dicke Anti-Kalt- und Anti-Nass-Sachen zu packen, den Schlitten aus dem Keller zu holen und nix wie los zu den Rodelhügeln der Südstadt zu ziehen!
Gut, zugegeben, als wir es dann endlich mal geschafft haben, mit Sack und Pack, Oma und Opa, der Tante und dem Altglas der letzten drei Wochen (warum nicht das Schöne gleich mit dem Nützlichen verbinden?!) vor die Tür zu kommen, hatten Tauwetter und Kiesgemisch schon fleißig gearbeitet und  die Bürgersteige in einen Schlittenkufen untauglichen Zustand gebracht. Inkonsequenter weise gab`s zwischendurch immer mal wieder befahrbare Abschnitte, so dass Smilla alle paar Meter auf ihren Schlitten steigen konnte, um dann kurze Zeit später wieder abzusteigen und selbst zu laufen. Schon mal beste Voraussetzungen für eine Winter-Schlitten-Spaß-Stimmung, wie man sich vorstellen kann…
 
Im Friedenspark, einem der Rodel-Hotspots des Kölner Südens, dann angekommen, ward die Freude über schneebedeckte Wege und Wiesen, jauchzende Rodel-Kids und ’nem Hügel, Schwierigkeitsgrad mäßig, und damit bestens geeignet für Dreijährige Sowiesonochnicht-Alleinerodler, auch erstmal prächtig. Die Aufregung der anderen Kinder, über die selbstgebaute Rampe zu fliegen, der Schnellste beim Wettrodeln zu sein, oder den Bäumen auf der Strecke auszuweichen, steckte an, nicht nur Smilla, auch Oma, Tante und Mutter. Und so eiferten wir schon nach kurzer Zeit um jede Abfahrt, die wir kriegen konnten. Tante Anna entpuppte sich dabei als besonders rodelsicher und spaßwütig, aber auch die Mutti war kaum zu bremsen! Und so merkten wir in unserer Aufregung um die Rodelposition der nächsten Fahrt gar nicht, dass Smilla uns jedes Mal wieder den Vortritt ließ, vielmehr goutierten wir das als noch mehr Rodelspaß für uns!
 
Smilla ist ganze einmal mit mir den Hügel hinunter, dann hatte sie genug von Rodelspaß und Schneegespiele. Sie wollte lieber nach Hause und meine Schwester und ich waren wie kleine Mädchen, die um jede Schlittenfahrt bettelten „Oh bitte, bitte, nur noch EIN Mal!“ Irgendwas lief hier verkehrt rum, nur um das zu merken war ich viel zu sehr beschäftigt, nicht gegen den dicken Baum im Hang zu fahren…
Irgendwann wurde Smillas Geknatsche dann aber doch echt nervig und, nicht ganz ohne Wehmut, verließen meine Schwester und ich nach viel zu kurzem Rodelspaß den Hügel im Friedenspark in Richtung warmer Heimat. Allerdings nicht ohne Smilla mitzugeben, dass sie doch bitte aufhören solle mit dem Knatschen, da es wirklich nerve. Mein Vater, der Opa, konnte an dieser Stelle nicht umhin, an alte Zeiten zu erinnern: „Den gleichen Spruch habt Ihr damals genauso von Eurer Mutter gehört! Hehe.“
 
Au Mann, und was sagt uns das? Trotz Schlittenfahrt und Schneeballschlacht: ich bin die Mutter! Inklusiver genetisch weitergegebenem Spruch für Nervtöter. Aber immerhin mit ’nem beträchtlichen Tempo beim Flug über die Rodelrampe!
 

Text: Kathrin Rindfleisch

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