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Aufgeschnappt

„Rotkäppchen“ mit angeknabberten Fingernägeln

Mittwoch, 29. Oktober 2014 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Timo Horn, Fußballgott! FC gewinnt gegen Duisburg im DFB-Pokal. Was für ein Fußballkrimi! Die Geißböcke haben am Dienstagabend, 28.10.2014, ihr Pokalspiel in Duisburg mit 4:1 erst nach Elfmeterschießen gewonnen.

Timo Horn, Fußballgott! FC gewinnt gegen Duisburg im DFB-Pokal. Was für ein Fußballkrimi! Die Geißböcke haben am Dienstagabend, 28.10.2014, ihr Pokalspiel in Duisburg mit 4:1 erst nach Elfmeterschießen gewonnen. Held des Tages war FC-Torwart Timo Horn, der unter anderem mit zwei Elfmeter-Paraden den Geißböcken den Einzug ins Achtelfinale sicherte.  
Im erstmals seit März 2011 ausverkauften MSV-Stadion machten sich die Kölner Fans bereits zu Spielbeginn mit dem Abbrennen von Pyrotechnik beliebt – es war trotz Einlasskontrolle 40 Personen gelungen, unkontrolliert ins Stadion zu gelangen. Ein wirklicher Klassenunterschied war im Pokalspiel gegen Duisburg nicht zu erkennen. Der Erkenntnisgewinn an diesem Abend: auch Drittligisten können Fußball spielen und sind den Kollegen aus Liga Eins konditionell ebenbürtig. Auch spielten die Kölner viel zu selten klare Torchancen heraus. Wenn es dann zu hochkarätigen Chancen kam, wurden diese leichtfertig vergeben. In der ersten Halbzeit hatte Zoller gleich zweimal die Möglichkeit, per Kopf zu treffen (21. und 45.). Bei der ersten Möglichkeit vergab er nach einer Ecke sogar freistehend und zielte über das Tor. Auch Ujah (38.) scheiterte später am MSV-Keeper Ratajczak.
In der zweiten Halbzeit erhöhten die Geißböcke das Tempo, doch hielten die Duisburger druckvoll dagegen. Schade für den FC, als der Duisburger Keeper nach einer Ecke von Risse den Ball fallen ließ und dieser nur gegen den Pfosten rollte (62.). Nachdem der FC endlich das Spiel besser im Griff hatten, war die Mannschaft plötzlich nur noch zu zehnt auf dem Platz. Der frisch eingewechselte Peszko wollte einen Freistoß schnell ausführen, doch Gegenspieler Albutat kam ihm dazwischen. Anstatt abzuwarten, zog Geißbock Peszko voll durch und traf den Duisburger am Schienbein. Schiri Sippel zückte sofort die rote Karte (71.). Mehr als ärgerlich, denn der war gerade mal 14 Minuten zuvor eingewechselt worden und hatte sich vom Gegner dumm provozieren lassen. Der Duisburger Albutat fiel spontan theatralisch um und war dann aber nach der Karteaktion schnell wieder auf den Beinen. Die Partie war nun wieder völlig offen und entwickelte sich zu einem typischen „Pokalfight“. Die Geißböcke agierten deutlich defensiver, stellten sich hinten rein und lauerten geduldig auf Kontermöglichkeiten. Doch die wenigen Möglichkeiten der Geißböcke führten nicht zum erhofften Tor, so prallte zum Beispiel Ujahs Schuss aus kurzer Entfernung  am Duisburger Albutat ab (69.). Trotz Unterzahl und kämpfenden Zebras konnten sich die Kölner bis in die Verlängerung retten.

 

Das Problem des FC in dieser Partie bestand darin, nur bei wenigen schnellen Kontern wirklich gefährlich zu sein. Einer dieser Angriffe hätte Zoller in der 102. Minute fast zum Führungstor genutzt. Nach feinem Zuspiel von Risse umkurvte er den Duisburger Schlussmann, setzte den Ball aber aus spitzem Winkel an den Pfosten. Auf der Gegenseite hatte kurz darauf Zebra Grote die große Chance zur MSV-Führung  (114.). Unsere Devensive stand wie gewohnt sicher wie eine Wand, und den Rest erledigte Geißbock Horn. Er war heute sehr stark, allein die vielen Flankenbälle, die er „mal eben“ abwehrte, aber auch die zwei gehaltenen Elfmeter waren Weltklasse.

 

Der Elfmeter-Krimi (für Statistiker: 0:1 Lehmann, Horn hält gegen Grote, 0:2 Vogt, Horn hält gegen Janjic, 0:3 Wimmer, 1:3 Feltscher, 1:4 Matuszczyk) am späten Dienstagabend bescherte nicht nur mir „kurz gekaute Fingernägel“. Das war Hochspannung pur. Der FC hatte an diesem Abend wohl den schwächsten Auftritt der Saison. So ein Spiel muss einfach früher entschieden werden. Das einzig Positive: In der Vergangenheit hätten wir solche Partien klar verloren. Doch jetzt zeigen die Domstädter Stabilität und Ruhe. FC-Kapitän Lehmann brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wir haben beschissen gespielt. Das Gute ist: Wir sind weiter. Timo hat die ersten beiden Elfmeter gehalten. Wir können uns nur bei ihm bedanken“.  

Ein letzter Kritikpunkt: Absolut unnötig waren pöbelnde Duisburg Anhänger im Oberrang über dem Gästeblock, gegen Ende des Spiels auch Münzen und Bier nach unten warfen. Der FC überwintert nun im Pokal und freut sich über die Mehreinnahmen. Am Mittwochabend (29.10.2014) findet die Achtelfinal-Auslosung statt. Am Sonntag empfangen die Kölner im nächsten Liga-Spiel den Sportclub Freiburg.

 

Rotkäppchen
 

Text: Gastbeitrag

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