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Kultur

Südstadtkalender: Blick aufs Veedel

Mittwoch, 16. Dezember 2020 | Text: Susanne Wächter | Bild: Susanne Wächter

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Not macht erfinderisch. Weil der Kunstverkauf seit Monaten schleppend läuft, hat die freischaffende Künstler in Renate Geiter ihre Veedelskalenderproduktion ausgeweitet. Neben Zollstock gibt es jetzt auch die Südstadt auf zwölf Kalenderblättern als Weihnachtsgeschenk.

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„Es kommen auch wieder bessere Zeiten“, sagt die Wahlzollstockerin, die sich ihr Atelier an der Lindenstraße mit anderen Künstlern teilt. Die Corona-Pandemie ist vor allem an den Freischaffenden nicht spurlos vorübergezogen. Ausstellungen gibt es momentan nicht. Und großformatige Kunst lässt sich auch nicht so gut verkaufen. Die Menschen halten das Geld zusammen, so ihr Fazit oder haben Angst raus zu gehen. Trotzdem ist nichts tun keine Option für Geiter.

Jeden Tag fährt sie ins Atelier oder streift mit ihrer Kamera durch die Straßen, um markante Punkte verschiedener Veedel festzuhalten. Das können Straßen, Häuser oder Läden sein, manchmal auch nur ein Detail wie etwa die Schirme einer Außengastro oder ein Fahrradständer. Bilder eben, wie sie uns jeden Tag in der Südstadt oder Sülz und Klettenberg und Zollstock begegnen. Das sind die Veedel, die sich jetzt neu porträtiert hat. Geiter malt nach fotografischer Vorlage. Dabei geht es ihr nicht um eine realistische Wiedergabe, sondern um die Szenerie und um den ersten Eindruck und das Lebensgefühl auf den Straßen.

Wandkalender mit Motiven der Südstadt

Auf einem Tisch im Atelier liegen Wandkalender. Druckfrisch sind sie. Einer über Zollstock, einer über Sülz-Klettenberg und ein anderer mit Bildern aus der Südstadt. „Wenn sich momentan meine Bilder nicht so gut verkaufen lassen, so ist einer meiner Veedelskalender sicher ein schönes Weihnachtsgeschenk“, sagt sie und blättert durch die „Südstadt“.

Auch wenn die meisten ihrer Bilder an die Kunst der Expressionisten erinnern und zum Teil stilisiert sind, so erkennt der Betrachter sein Veedel genau wieder. Da ist die Severinstorburg, markante Hausfassaden oder Einkaufsstraßen. Der Eingang des Brauhaus Früh und die Bagatelle dürfen in ihrem Veedelskalender Südstadt natürlich nicht fehlen.

Dank Künstler-Stipendium in die Kalenderproduktion gegangen

Vier Veedel hat sie nun porträtiert, weitere sollen folgen. Ehrenfeld ist dabei, Nippes und Lindenthal. Und irgendwann vielleicht die ganze Stadt? „Möglicherweise“, sagt sie und lächelt. Im Jahr 2016 hat Renate Geiter damit begonnen, die Veedel zu porträtieren. Mit Zollstock ihrem Wohnort fing es an. Alle Bilder im Kalender gibt es auch im Original. Geiter malt auf Papier und Holz.

Dank eines Künstlerstipendiums des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes, das durch die Corona-Krise aufgelegt wurde, kann Geiter die Kalender finanzieren. Das Geld ist ausschließlich für Projekte gedacht, an denen Künstler wie sie während der Pandemie arbeiten können. So konnte sie Material kaufen und ihre Kalender in den Druck geben und vervielfältigen lassen. Zu kaufen gibt es ihre DIN A 3 großen Kalender für 20 Euro online über ihre Webseite aber auch in vielen Buchläden liegt er aus. In Zollstock bei Bücher Weyer am Hönniger Weg 181 und in der Südstadt im „Anderen Buchladen“ am Ubierring 42. Ihre Bilder vertreibt die Online Kunsthandlung Grevy.

Text: Susanne Wächter

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