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Kolumne

Warmbadetag in Rodenkirchen

Freitag, 23. April 2010 | Text: Kathrin Rindfleisch

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Neulich hatten Smilla und ich ein ganzes Wochenende nur für uns zwei!

Neulich hatten Smilla und ich ein ganzes Wochenende nur für uns zwei! Josh musste arbeiten, Paul war auf Städtetrip in München, unsere Männer also anderweitig beschäftigt und wir: ALLE Zeit der Welt….jaaa….war das schön…Spielplatz…ach nööö…Enten füttern….hups, da ist das alte Brot schon wieder im Müll gelandet, statt in der Ententüte…(ökomoralisch sowieso völlig 80er – aber ich hatte nun mal so ´ne schöne Kindheit…!)

Aber was dann?! Heil versprach allein meine Schwester: Geht doch schwimmen! Ja! Schwimmen! Wieso nicht? Wieso, wieso?! Nun bitte: Agrippabad: geschlossen wegen Frühjahrsputz, De Bütt in Hürth, schön aber ohne Auto eine Odyssee (haha, lach ich heute…!).

OK, schwimmen, in Köln, südstadtnah, an einem Samstagvormittag, das KANN doch nicht so schwer sein, also: rauf aufs Rad, Kind in den Anhänger, Über-Lebensmittel, also Apfelschnitze, kalte Nudeln & Bananen, Handtücher & Bademäntel in der Maßeinheit Wellnesswochenende für zwei im Spa St. Moritz und auf nach…Zollstock!

Zugegeben, ich hätt´s auf der Kölnbäder-Seite vorher checken können, was fahr ich auch einfach drauf los, in Gedanken schon völlig bei der hoffentlich beheizten Mutter-Kind-Umkleide, aber ich war schließlich noch nie im Zollstockbad. Hatte wohl auch nix verpasst, wird nämlich renoviert, pardon generalmodernisiert. Steht da. Im Netz. Unter Kölnbäder. Zu ihrer Verteidigung muss ich hinzufügen: wir stehen auf Baustellen. Bagger? Super. Löcher? Je größer desto besser. Aber doch NICHT am Samstagvormittag. Im einzig fahrradnahen Schwimmbad. Doch nicht bei den Bergen an Frottee, die ich in diesem Anhänger bei 3 Grad über Null hinter mir herziehe. NICHT doch!

Mamaa, schwimmen, ja?! OK, Lösung, schnell! Handy – Freundin – Internet – Hallenbad Rodenkirchen! Juchuuu! Rettung! Schwimmen? Ja Schatz, gleich. Noch ein bisschen Radfahren, OK?! OK. Bis zum Rhein. Da lieber laufen. Und Steine ins Wasser werfen. Und Stöcke. Und große. Und kleine. Und…ENDLICH ankommen!

Hallenbad Rodenkirchen. Öffnungszeiten samstags bis 16.30 Uhr. 16.30 Uhr hier vorne! Aus dem Wasser müssen Sie um 16 Uhr! Aber da haben se ja noch ne ganze Stunde! 1 Stunde? 1 Stunde! OK, ich hatte ja schon erläutert, Frottee, Pasta, hoffnungsfrohes Kind. Es gab kein Zurück. Also voran! Kabine 4. Zum Glück hatte ich beim Steine-in-den-Rhein-Werfen komplett vergessen, mir über beheizte Familien-Umkleiden Gedanken zu machen. Komm leg Dich auf den Boden, ich leg auch ein Handtuch drunter.

Krasser Flashback. 4. Schuljahr, Grundschule Linnich. Die Kälte, die Gemeinschaftsduschen, die Metzgereiatmosphäre im Bad, hätt es ´ne Theke gegeben, hätte Smilla nach ´ner Wurst gefragt… Mich hat lange nichts mehr so verblüfft, wie diese eine Stunde real existierenden Hallenbad-Gänger-Tums. Vater mit Tochter, Sohn & Schwimmnudel, Mutter als Brustschwimmlehrerin inklusive Ringen, Brillen und Geduld, Opa samt Enkel auf angefressenem PE-Schaum-Schwimmbrett und Smilla – rote Wangen, geborgter Ball (Spa oder Kid´s Club?!) und ganze ZWEI Stufen hinein ins Wasser. Und wieder raus! Schnell! Und nochmal. Und wieder raus! 60 Minuten. Ganz schön kalt hier (Mutter: Oberkörper-wasserunbedeckt frierend harrend an der Treppe) Heute ist WARMbadetag! Neunmalkluger Brustschwimmer, der –alle Wette – eine selbstgebaute Mondfähre besitzt. Und ein Teleskop!

Viel zu enge Badehosen, unrasierte Achseln, PE-Schaum, der auch schon bessere Zeiten gesehen hat, in den 80ern. Schwimmen lernen. Nicht relaxen. Rodenkirchen. Nicht St. Moritz. Komisch, ich dachte immer, die sind gar nicht so verschieden…

Text: Kathrin Rindfleisch

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