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Kolumne

Wunderknabe Chihi

Montag, 1. Oktober 2012 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Zwei Siege, sechs Punkte und alles in vier Tagen – das muss ich jetzt erst einmal verkraften. Wann waren meine Geißböcke in den letzten Monaten mehr als zwei Spiele nacheinander erfolgreich? Ein Spiel um das Wochenende einzuläuten, ist immer prima. Allerdings Freitagabend in Paderborn um 18 Uhr – das ist für reisende FC-Fans eine echte Herausforderung.

Zu Beginn des Spiels witzelten wir noch über die Trikotwerbung der Gäste. Doch nein, die Paderborner trugen nur Werbung für das Möbelhaus Finke auf ihrer Brust – und ich dachte schon ein gewisser „Volker F.“ hatte seine Finger im Spiel. Nach dem Heimsieg gegen Frankfurt waren meine Geißböcke mit reichlich Rückenwind nach Westfalen gereist. Das sah man auch auf dem Platz. Besonders die Zusammenarbeit zwischen Brecko und Ujah fiel besonders auf.

Zwei Siege, sechs Punkte und alles in vier Tagen – das muss ich jetzt erst einmal verkraften. Wann waren meine Geißböcke in den letzten Monaten mehr als zwei Spiele nacheinander erfolgreich? Ein Spiel um das Wochenende einzuläuten, ist immer prima. Allerdings Freitagabend in Paderborn um 18 Uhr – das ist für reisende FC-Fans eine echte Herausforderung.

Zu Beginn des Spiels witzelten wir noch über die Trikotwerbung der Gäste. Doch nein, die Paderborner trugen nur Werbung für das Möbelhaus Finke auf ihrer Brust – und ich dachte schon ein gewisser „Volker F.“ hatte seine Finger im Spiel. Nach dem Heimsieg gegen Frankfurt waren meine Geißböcke mit reichlich Rückenwind nach Westfalen gereist. Das sah man auch auf dem Platz. Besonders die Zusammenarbeit zwischen Brecko und Ujah fiel besonders auf. Die erste große Chance vergab Ujah (17.) als er zum Pass von Brecko zu spät kam. Sechzig Sekunden später schlug Brecko wieder eine super Flanke und Ujah köpfte zum 1:0 (18.) ein. Da hatte Brecko wohl aus seinen „Fehlern“ in der Vergangenheit gelernt und endlich seinen in der Presse so oft zitierten „Binden-Fluch“ überwunden. Was mich freute, dass war kein zufällig entstandenes Tor, sondern ein richtig gutes Zusammenspiel der Kölner Offensive. Geduld zahlt sich also aus. Gegen Ende der ersten Halbzeit flachte die Partie allerdings immer mehr ab, meine Geißböcke enttäuschten mit Unaufmerksamkeiten und individuellen Fehlern. Es war – wie immer – nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fiel. Die Paderborner nutzten die kölschen Unaufmerksamkeiten, und Zeitz (53.) traf zum Ausgleich. Da war wohl die Abwehr meines FC noch in der Kabine geblieben.

 

Der absolut freistehende Zeitz köpfte zum 1:1 ein und FC-Keeper Horn hatte wirklich keine Chance. Paderborn schöpfte nun mit Recht neuen Mut, während ich mir meine Haare raufte. Was machten meine Geißböcke nun schon wieder? Am Support im Stadion konnte es nicht liegen, denn, in der mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Arena, waren nur die Gesänge der FC-Fans zu hören. Was wir brauchten war eine Auswechselung. Und mittlerweile ist Geißbock Chihi unsere sichere Bank. Keine zwei Minuten später traf er nach toller Vorarbeit von Bröker zum 2:1 (69.). In der Schlussphase sah der Paderborner Torschütze Zeitz wegen Foulspiels an Chihi (81.) noch die Rote Karte. Jetzt war das Spiel gelaufen, denn in Unterzahl waren die Gäste keine Gefahr mehr für meine Geißböcke.

 

Wieder drei Punkte mehr und uns von den Abstiegsplätzen entfernt. Was uns Fans voller Freudentaumel dann in Köln erwartete, war allerdings überhaupt nicht mehr lustig. Die FC-Fans wurden zwanzig Minuten auf einem Gleis am Bahnhof Deutz festgehalten, obwohl der Sonderzug bis zum Hauptbahnhof fahren sollte. Damit sollte eine Eskalation zwischen Fans der DEG (nach dem verlorenen Spiel gegen die Haie in der Kölnarena) und FC-Fans (nach dem Auswärtssieg) vermieden werden. Laut Darstellung der Polizei hatten einige FC-Fans Steine aus dem Zug geworfen und rechtfertigte daher der Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken im Zug.
In der Betrachtung des mitgereisten Fanbeauftragten Mendel wirkte alles etwas anderes, er konnte keinerlei Ausschreitungen oder Aggressionen seitens der Geißbock-Fans beobachten. Daher fand er den Empfang der Fans durch die Mannschaft der Bundespolizei in Deutz eher befremdlich. Und ich frage mich, ob die Bauarbeiten am Kölner Hauptbahnhof, der Spielplan der Eishockey – sowie Fußballbundesliga nicht schon etwas länger bekannt ist? Eine Planung und Organisation (Konzept?) seitens der Polizei oder Bahn wäre wohl zu viel verlangt. Woher die Fans die Steine im Zug hätten haben sollen, wollte ich gar nicht erst fragen. Das Projekt Deeskalation ging hier eher nach hinten los.

 

Jetzt haben wir acht Zähler auf dem Punktekonto und sehen uns am Montag (8. Oktober 2012) gegen Dynamo Dresden wieder zum Flutlichtabend im Stadion.

 

Rotkäppchen
 

Text: Gastbeitrag

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