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Kultur

Zeit der Demos – Die Wochenend-Freuden 22. – 24. März 2013

Donnerstag, 21. März 2013 | Text: Aslı Güleryüz | Bild: Jos van Zetten/Wikimedia

Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten

Alle, die Ästhetik lieben und hoffnungslose Nostalgiker sind, mal hinhören: Im Hirschgässchen hat das Lädchen „Zum goldenen Hirschen“ eröffnet und sollte unbedingt von Euch aufgesucht werden. Hier gibt es keine Hirschgeweihe oder Mitgliedschaften zum Schützenverein. Nein! Hier gibt es wunderbare, außergewöhnliche Möbelstücke, Wohnaccessoires & Beleuchtungen aus der Nachkriegszeit, die liebevoll wieder chic gemacht wurden. Außerdem noch Originalfotografien und Grafiken.
Und nun können sich alle Brillenschlangen (wie ich!) freuen: Optik Alfuß auf der Bonner Straße hat zwischen dem 18. März und 20. April 2013 ein ganz besonderes Angebot: Eine große Auswahl der aktuellen Kollektion von Esprit ist eingetroffen. Wer sich für ein Modell aus dieser Kollektion entscheidet, bekommt ein Paar Einstärkengläser aus Kunststoff (Stärke im Bereich von sph. +/- 6,00 dpt cyl. + 2,00 dpt.) gratis dazu! Sven Hartje und sein Team freuen sich auf Euren Besuch. Nix wie hin!

Stärkung – Grundlage schaffen
Judith & Martin Kraeber laden regelmäßig zu feinen Kochkursen in die Brasserie Capricorn i Aries ein. Zu den verschiedensten Themen wird da gekocht. Passend zur Jahreszeit dreht sich am Sonntag in der Küche der Brasserie alles um das Lamm! Köstliche Lammgerichte werden gemeinsam gezaubert. Traditionell startet der Kochkurs mit einer Tasse Kaffee um 11 Uhr in der Brasserie. Und dann wird es ernst! Eine Anmeldung zum Kochkurs ist telefonisch möglich unter T: 0221/397510. Für Kurs, Getränke, Menü und Wein investiert Ihr 85 Euro.
Wisst Ihr, was Skrei ist? Na? Vorschläge? Ich wusste es auch nicht, bis mich die Mail von Gudrun Goerke aus dem Mainzer Hof erreichte. In Norwegen nennt man ihn Skrei, in Schweden Torsk, in englischsprachigen Ländern Cod, in Frankreich Morue (klingt das nicht toll?) und in Russland Treska. Hierzulande kennt man den noch nicht geschlechtsreifen Fisch auch unter dem Namen Kabeljau oder Dorsch. Und genau den gibt es aus Wildfang, an Sojasauce mit Sprossen-Spitzkohlgemüse und Kartoffeln an diesem Wochenende im Mainzer Hof. Alternativ lockt der gefüllte Kaninchenbraten, der aus der Naturaufzucht in der Eifel stammt, an Kräuterrahm mit Spinatflan und Kartoffeltalern. Guten Hunger!

„Pinochio“ in der Kinderoper/ Foto: Matthias Baus

 

Pänz, Pänz, Pänz
Auch in kleinsten Puppentheater Kölns hat man sich von der Saison und Ostern inspirieren lassen. Aktuell wird „Hans, der Hase“ gespielt. Der kleine Osterhase Hans hat ein großes Problem: Ihm sind die Eier ausgegangen! Die Hühner sind nicht begeistert und nur durch eine List kann Hans die Hühner zum Eierlegen bewegen. Das Puppenspiel wird für Kinder ab 3 Jahren empfohlen, es dauert 30 Minuten und die Tickets kosten für Kurze 4 Euro und für Lange 5. Freitag, Samstag & Sonntag, 16 Uhr. Blaues Haus, Severinstraße 120.
Die Kinderoper „Pinocchio“ ist wieder aufgenommen worden. Eigentlich ist es keine „richtige“ Oper, weil der Hauptdarsteller, der Erzähler Guido Hammesfahr (die Kids kennen ihn aus „Löwenzahn“) gar nicht singt. Er erzählt die italienische Geschichte der kleinen Holzpuppe Pinocchio, die zu einem kleinen Jungen verzaubert wird und jede Menge Abenteuer erlebt. Dargestellt wird Pinocchio durch die virtuos gespielte Klarinette. Am Freitag um 11:30 Uhr, Samstag & Sonntag 15 Uhr. Tickets für Kinder kosten 7 Euro, für Erwachsene 11 Euro und können telefonisch unter T: 0221/22128400 reserviert werden. Mehr zu dem Stück erfahrt Ihr im Artikel „Man müsste diese Geschichte alle zwei Jahre lesen„.

?Theater, Theater und mehr
Ein hübscher Mann war der jüdische Dichter Harry Heine. Er ist uns eher bekannt als „Heinrich Heine“. Eine gleichzeitig sehr romantische und sarkastische Zunge hatte er. Politisch und gesellschaftskritisch war er auch. Am Freitag und Samstag findet die „Heine-Lesung“ in der Orangerie statt. Thomas Schrage lädt zur „Szenischen Lesung zur Lage der Nation“ ein. Los geht’s jeweils um 20 Uhr, Tickets kosten zwischen 3 und 15 Euro und können telefonisch reserviert werden unter T: 0221/9522708.
Ein Provinzkrankenhaus, fünf Geisteskranke, ein desinteressierter Arzt. Das ist die Ausgangssituation im Stück „Zimmer Nummer Sechs“ nach Anton Tschechow, das am Freitag im FWT aufgeführt wird. Der desinteressierte Arzt führt ein Gespräch mit einem Patienten, der unter Verfolgungswahn leidet. Und dieses Gespräch löst etwas in ihm aus, so etwas wie menschliches Empfinden. Er vertieft die Gespräche und gerät bald selbst in Verdacht, geisteskrank zu sein. Freitag, 20 Uhr im FWT, Tickets können telefonisch reserviert werden unter T. 0221/327817.

„Gary“ live mit dem Konzert „A Life, A Song, A Cigarette“im Tsunami.

 

Maestro, Musik!
Man kann es ja gar nicht glauben, aber es ist Frühlingsanfang. Bitter! Wir wollen uns den Frühling herbei feiern! Am Samstag findet in der Lutherkirche das Fest „Newroz – Nouruz Frühling der Kulturen – ein interkulturelles Kölner Musikfest“ statt. Vom Balkan über die Schwarzmeerregion bis nach Zentralasien und Ostafrika wird je nach Gruppenzugehörigkeit dieses Fest gefeiert. Die UNESCO hat dieses Fest sogar auf die Liste des ‚Immateriellen Kulturerbes’ aufgenommen. Ich wusste gar nicht, dass solch eine Liste existierte. Vier Kölner Gruppen bringen Euch auf den Geschmack der musikalischen kulturellen Vielfalt Kölns. Kurdische Poplieder (Rojan Delyar), klassische Variationen armenischer, kurdischer & aserbeidschanischer Lieder (Sakina Teyna & Anna Pogosyants), Folk-Mix mit HopStopBanda bis Impro-Jazz und vieles mehr! Los geht’s um 18 Uhr, Tickets kosten 16 Euro (13 im VVK).
Am Samstag gibt es hohen Besuch im Tsunami. Die Gruppe „Gary“ um Schauspieler & Musiker Robert Stadlober ist live mit dem Konzert „A Life, A Song, A Cigarette“ zu hören & zu sehen. Sie singen über die Enttäuschung & Wut, die Realität auslösen können ohne dabei depressiv zu werden. Die Musik erinnert mich an REM. Und was meint Ihr? Hört’s Euch mal an unter „Bandcamp„. Los geht’s um 20 Uhr, Tickets können im VVK bei Underdog Recordstore für 9,90 Euro gekauft werden.

Tanzbein schwingen
Meine lieben Weekender, nach dem „Gary“-Konzert könnt Ihr einfach im Tsunami bleiben und Euch bei der „Floorshakers Inferno-Party“ die Beine ausshaken. Musikalisch knüpft das an Gary an mit Brit & IndiePOP & 60s Soul & Beat und Mod Sounds. Am Plattenteller steht DJ Andi Aspossible mit Gast-DJs. Los geht’s um 23 Uhr und mit 5 Euro seid Ihr drin.

Die schönen Künste
Vor 30 Jahren starb der avantgardistische japanische Schriftsteller & Filmregisseur Terayama Shuji. Er widmete sich der Photographie, Poesie und Regie. 1981 drehte er den Film „Früchte der Leidenschaft“ mit Klaus Kinski. Anlässlich seines 30. Todesjahres zeigt die Kulturwerkstatt Tenri die Projektausstellung „Phantasieradikalismus“ noch bis zum 23. März. Weitere Infos könnt Ihr HIER nachlesen.

Meine lieben Wochenend-Falter, auch an diesem Wochenende ist nicht nur Erholung sondern auch gesellschaftliches Engagement angesagt – für eine, unsere, bessere Gesellschaft! Wir sehen uns am Samstag! Ansonsten: Wir hören uns nächstes Wochenende. Erholt Euch bis dahin, Eure Asl?

 

PS: Noch viel mehr Termine des Wochenendes findet Ihr übrigens in unserem Terminkalender

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Text: Aslı Güleryüz

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