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Lunch Time

28.09.2016 – Fluch und Segen des „Indischen Springkrauts“

Mittwoch, 28. September 2016 | Text: Jörg-Christian Schillmöller

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Heute habe ich wieder ein neues Wort gelernt: Wusstet ihr, was „Neophyten“ sind? Ich nicht. Aber so nennt man eingewanderte Pflanzen.

Heute habe ich wieder ein neues Wort gelernt: Wusstet ihr, was „Neophyten“ sind? Ich nicht. Aber so nennt man eingewanderte Pflanzen. Das Schneeglöckchen zum Beispiel gehört dazu, es kam im Mittelalter aus Südeuropa – und macht bis heute wenig Ärger. Anders das Indische Springkraut: Es zählt zu den „invasiven Neophyten“, also zu jenen Pflanzen, die sich explosionsartig ausbreiten, wenn sie mal da sind. Ihr kennt das Springkraut bestimmt, es nennt sich auch „Bauernorchidee“. Es kann bis zu zwei Meter hoch werden, hat viele weiße, rosa oder rötliche Blüten und einen dicken, aber hohlen und leicht umzuknickenden Stamm. Das Springkraut ist überall: Ich habe es im Oberbergischen gesehen, wo es meinen Brombeerhang überwuchert hat (mit der Folge, dass es dieses Jahr keine Beeren gab). Auch im Teutoburger Wald steht es an Bachläufen, an Straßen- und Waldrändern. Eigentlich kommt es aus Indien und fand den Weg wohl im 19. Jahrhundert zuerst nach England. Und wenn man nichts tut, wird es fleißig mehr. Denn das Springkraut schießt seine Samen meterweit in die Umgebung, schon bei kleinsten Erschütterungen oder Berührungen. Das Problem an der hübschen Pflanze: Sie verdrängt andere Pflanzen. Darum rücken ihr viele Bauern und Gärtner zu Leibe: Man muss das Springkraut mähen oder absensen, bevor die Samenkapseln reif sind. Aber – und jetzt kommt die gute Nachricht: Die Bienen stört das Springkraut gar nicht. Sie freuen sich über die vielen, vielen Blüten, gerade jetzt im Herbst überall leuchten. Ob es wohl bald Springkrauthonig gibt? Fragt sich und wünscht guten Appetit: Euer Jörg-Christian  (Bild: André Karwath Aka – CC BY-SA 2.5)

 

 

485 Grad in der Südstadt – Die Pizzakünstler an der Bonner Straße 34 sind immer einen Abstecher wert. Denn dort gibt es nicht nur herrlich italienische Pizzen, die genau 60 Sekunden brauchen, bis sie fertig sind. Es gibt zu Mittag heute eine Pizza „Popeye Pie“  oder Medium Size „Popeye Pie“ & kl. „Tomato“ Salat inkl. Sinalco oder Wasser 0,33l (9,- Euro). Ihr könnt euch aber auch von der Karte den „Eifel”-Salat (Wildkräuter, Kirschtomaten, Bio-Ziegenkäse vom „Kolvenbacher Hof”) bestellen (kl. 7,50 €, gr. 13,50 €). Bei der Pizza müsst ihr entscheiden… und das ist schwer. Parma Power? Das wäre dann mit Tomaten, Ricotta, Parma 24 Monate, Fior di Latte Mozzarella und Parmesan (14,00 Euro). Übrigens hätte ich auch nichts gegen eine Pizza Choc als Dessert – mit gerösteten Haselnüssen, Original Beans und weißer oder dunkler Schokolade. Sarà un piacere…

 

Epicerie Boucherie: Bei David zu essen, ist immer wieder ein Erlebnis. Heute gibt es beim charmanten Franzosen eine Suppe (€ 4,50) oder eine Quiche mit Salat (€ 7,20). Ihr könnt das alles auch kombinieren zu einem kleinen Menü: Getränk, Quiche mit Salat und Espresso (€ 9,90). Einige Klassiker hat David jeden Mittag für euch: Boeuf bourguignonCoq au vin oder Poulet à la normande (€ 16,90). Und natürlich das Linsengericht mit glücklicher Mettwurst (€ 9,90). Ich mag ja besonders gern die gerösteten Tartines, also große Brotscheiben mit köstlicher Auflage: Die Tartine du Jour (€ 9,90) gibt es zum Beispiel als L’Auvergnate – Bleu d´Auvergne, Lauchgemüse und Walnüsse oder La Parisienne – Brie de Meaux, Apfel und Fleur de Sel. Und Desserts hat er natürlich auch: Legendär ist die Tarte aux Pommes (€ 4,50), dazu passt der Espresso. David hat aber noch mehr: Ihr könnt bei ihm täglich frisches französisches Brot kaufen, außerdem Baguette und Croissant. Daneben hat er eine feine Auswahl an französischen Delikatessen für jeden Geschmack. Bon app‘!

 

Bagatelle: Wenn ein Restaurant die kulinarische Wortschöpfung mit Erfolg betreibt, dann dieses: Denn „Bagatellen“ sind diese leckeren Kleinigkeiten mit dem französischen Flair. Das Eckrestaurant im Landhaus-Ambiente hat inzwischen auch eine urige Dependance in Rösrath-Hoffnungsthal – und in der Südstadt auch für die Mittagspause geöffnet. Ihr bekommt drei Stück für 8,90 €. Und habt die Qual der Wahl, denn alle sind es wert – der gratinierte Ziegenkäse auf Orangen-Chili-Marmelade, der Boeuf Bourguignon, der Baby-Tintenfisch auf pikantem Couscous-Salat oder, ganz frenchy, der Croque-Monsieur (ein Toast). Aber Kartoffelgratin gibt es ja auch, falls ihr kein Fleisch esst. Und Nachtische, hach, einfach herrlich.

 

Wippn’bk: Bei Nadja, Thomas und ihrem Team kann man wunderbar stilvoll Mittagessen gehen. Heute haben sie für euch ein Menü aus marinierte Champignons als Vorspeise und als Hauptgang mit Hackfleisch gefüllte Aubergine, dazu Basmatireis (€ 11,90, bzw. inklusive Dessert für € 13,50) gekocht. Wer vegan lebt, kommt selbstverständlich auch nicht zu kurz: mit arabisches Gemüseragout mit geräuchertem Tofu und Basmatireis (€ 10,90). Immer noch nichts dabei? Dann ist sicher ein bunter Salat mit Quiche von mediterranem Gemüse und griechischem Fetakäse (€ 9,90) das Richtige für euch – oder der „Fisch des Tages“ mit Basilikumpesto auf Gemüserisotto (€ 14,90)?. Das Gute am Wippn’bk: von 18 bis 24 Uhr könnt ihr hier auch fein essen, dann gibt es für euch die Abendkarte.

 

Long Island Grill & Bar: Im Englischen nennt man eine solche Aussicht „scenic“, nämlich die im Long Island Grill&Bar, fußnah zur Südstadt im gläsernen Kap am Südkai. Während der Rhein direkt vor euren Augen Richtung Dom fließt, könnt ihr euren Lunch mit einer feinen Suppe (5,50 €) oder einem gemischten Salat (4,50 €) beginnen und dann ein Auflauf von Quinoa und Gemüse mit Käse überbacken genießen (14,50 €). Oder einen herzhaften Burger bzw. ein Steak mit Fritten (14,50 €). Vielleicht ist Euch aber auch eher nach Moussaka mit Auberginen, Kartoffeln und Rinderhackfleisch (11,50€).  Zum Nachtisch ein Apfelstrudel mit Vanilleeis (5,- €) – und dann noch einen kurzen Spaziergang am Rhein: Check!

 

FILOS: Immer wieder eine gute Wahl in der Merowingerstraße – und das auch mittags. Ihr könnt euch heute das Mittagsmenü mit als Vorspeise kleiner Tomatensuppe mit Pesto, danach wählt Ihr zwischen Currywurst mit Ofenkartoffel und Salat oder Pasta mit Thunfisch, Oliven, Kapern und Paprika (9,90 €) bestellen, mit Vorspeise, Hauptspeise und einem alkoholfreiem Getränk.  Oder Ihr wählt etwas aus der Wochen-Mittagskarte, Käsetortellini in Spinatrahm mit Fetawürfeln (8,50 €) zum Beispiel. Oder Hühnerbrust mit Scampi gefüllt an Blattspinat mit Rosmarinkartoffeln (11,50 €). Die Speisekarte bietet euch ansonsten noch frische Leckereien mit Fisch und Fleisch oder vegetarisch. Und lasst euch Platz für die Creme brûlée (5,00 €).

 

Bento Box: Dieses Sushi-Restaurant ist immer wieder eine wunderbare Anlaufstelle – und das nicht nur für Fisch, sondern auch für saftige Hähnchenspieße zum Beispiel. Ihr könnt euch drinnen und draußen setzen und zum Beispiel das „picnic pack“ bestellen mit einer Mischung aus Maki, Inari und Nigiri für 9,90 Euro. Und die mit Salz bestreuten, heißen Edamame- Bohnen sind ja längst ein Klassiker. Oder einfach eine der Hauptspeisen auch ohne Fisch, zum Beispiel den Chicken teriyaki bowl (Hähnchenschenkelfleisch mit Haut gegrillt in Teriyakisauce) (8,90 Euro). Oishii! Lecker!

 

Wagenhalle: Tolle Location, kreatives Essen – das ist die Wagenhalle. Lasst euch doch heute Mittag einfach gebratene Hühnerbrust mit lauwarmem Taboulésalat, Minze und Granatapfel servieren. Und nehmt zum Nachtisch gleich mal ein Milchreis mit Zimt-Zucker und lauwarmen Kirschen (inkl. Getränk für € 10,50). Ihr wollt kein Fleisch? Umso besser. Denn es gibt in der Wagenhalle auch gefüllte Paprika mit Marktgemüse, Langkornreis und Rieslingschaum (10,50 Euro) und als Nachtisch die französische Käseauswahl (8.50 Euro). Sollte das heute nichts für euch sein – dann nehmt doch das Kartoffel-Auberginen Curry vegetarisch mit Sauerrahm, Koriander und Naan Brot (11,50 Euro). Ich würde übrigens Letzteres bestellen.

 

Calypso Grillbar: Wenn ihr mediterrane Gedanken habt, solltet ihr mittags mal in das Bistro von Annoula Sidiropoulou auf der Merowingerstraße gehen: Hier bekommt ihr das Feinste von der griechischen Speisekarte, alles natürlich knackfrisch. Heute gibt es zum Beispiel Souvlaki mit Pommes und Salat (€ 8,70) oder Bifteki Hacksteak mit Kartoffeln und Salat (€ 8,70). Probieren solltet ihr auch den griechischen Bauernsalat (kl. 3,50 € oder gr. 7,- €) oder das Mousaka mit Auberginen, Kartoffeln und Hackfleisch mit Salat (€ 7,80). Klein, aber fein, dieses Bistro.

 

Bäckerei Mauel 1883 (Filiale Severinstraße). Hier stimmt aber auch alles, von der Einrichtung über den Duft bis zu den Backwaren. Die Traditionsbäckerei Mauel auf der Severinstraße hat schon morgens für euch einen Kaffee, na klar. Die Kuchen, Brötchen und Brote sind alle aus der Eigenproduktion, keine Frage. Fertigteig? TK-Brötchen? Pustekuchen. Peter Mauel würde sowas im Leben nicht in den Ofen schieben. Mittags bekommt ihr in der feinen Bäckerei immer was für den kleinen Hunger: belegten Brötche, Kartoffelsalat mit Frikadelle, leckere Teilchen, Kuchen und Sahnetörtchen. Außerdem, tataaa: Es gibt jetzt auch frische Waffeln mit Kirschen und Sahne. Adresse: Severinstraße 38, 50678 Köln, Telefon: 0221 20531450.

 

Vringstreff: Hier bekommt ihr von 12 bis 14 Uhr ein besonderes leckeres Mittagessen, vom Team mit Hingabe zubereitet – heute zum Beispiel Essen wie Gott in Frankreich! Knusprige Schweinehaxe mit Senfsauce, deftigem Sauerkraut und Kartoffelpüree (€ 2,20 / € 5.-) oder Schupfnudelpfanne mit Sauerkraut (€ 2,20 / € 5.-). Abgesehen davon gibt es noch viele andere Möglichkeiten, euch im Vringstreff zu stärken – zum Beispiel mit einer kräftigen Suppe, einem Pastagericht, mit herrlichen Salaten und feinen Nachtischen. Und nachmittags geht der Spaß weiter: Ab 15 Uhr warten selbstgebackene Kuchen auf euch, und natürlich auch Kaffee, Cappuccino, Espresso oder Tee.

 

Naturmetzgerei Hennes: Die Redaktion der Genusszeitschrift „Feinschmecker“ hat die Südstadt-Metzgerei auf der Severinstraße zu den besten ihrer Gilde in ganz Deutschland gewählt. Mehr Infos unter Feinschmecker.

 

Capricorn i Aries: Das Restaurant ist Mittwochs geschlossen!

 

PS: Wer Geschichten aus dem Veedel für unseren Lunch-Newsletter hat, kann uns einfach eine Mail schicken: redaktion@meinesuedstadt.de

 

Text: Jörg-Christian Schillmöller

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