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Verkehr

6-spuriger Ausbau der Rheinuferstraße kommt NICHT automatisch!

Mittwoch, 21. Juli 2010 | Text: Gastbeitrag | Bild: Ellen Winter

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Irgendwann werden Nord-Süd-Straßenbahnen die Rheinuferstraße kreuzen. Könnten sich dann lange Autostaus bilden, weil der Verkehrsfluss unterbrochen wird? Das will keiner. Eine Ampelanlage ist als Lösung Nr. 1 beschlossen. Als Alternative dazu hat der Rat der Stadt Köln vergangene Woche entschieden, einen sechsspurigen Ausbau der Uferstraße „weiter zu verfolgen“. Dagegen wehrt sich vehement die Bürgerinitiative „Rheinuferstraße“. MEINE SÜDSTADT bat Ellen Winter, den Stand der Dinge aus Bürgerinitiativen-Sicht zusammenzufassen:

 

Seit über zwei Jahren kämpfen Anwohner, Bürgerinitiativen und Netzwerke gegen den geplanten Ausbau der Rheinuferstraße auf 6 Spuren. Dabei geht es um den Bereich zwischen Ubierring und Schönhauserstraße. Durch diesen Ausbau sind bis zu 150 denkmalgeschützte Linden bedroht. Der Grund für die Erweiterung ist die geplante ebenerdige Querung der Nord-Süd-Bahn hinter der Südbrücke und die dadurch befürchteten Staus.

Jetzt scheint endlich Bewegung in die Sache zu kommen. Der Kölner Rat hat die Verwaltung in seiner letzten Sitzung beauftragt, ein Verkehrsgutachten zu erstellen. Es soll die Frage beantworten, ob eine flexible Ampelschaltung wie am Ubierring möglicherweise die erwarteten Verkehrsprobleme lösen könnte. Je nach Ergebnis wird der Verkehrsausschuss entscheiden, ob die Vorteile dieser Lösung so groß sind, dass sie realisiert wird. Bürgerinitiativen hatten befürchtet, dass bei einem Scheitern der Ampellösung automatisch der sechsspurige Ausbau der Rheinuferstraße in Angriff genommen werde. Das sei aber nicht so, sagte Verkehrsexpertin Susanna Dos Santos (SPD) in einem Gespräch bei Center TV zwei Vertretern der engagierten Bürgerinitiativen.

Die Bürgerinitiative direkter Anwohner, die BI Rheinuferstraße und die Baumschutzinitiativen im Netzwerk Bürger für Bäume vertrauen den Aussagen von Frau Dos Santos. Sie hoffen, dass der Einsatz einer Ampel zur Steuerung der Querung doch noch die Zustimmung der technischen Aufsichtsbehörden findet. Sie begrüßen daher den Ratsbeschluss für ein Gutachten zur Klärung speziell dieser Frage.

Bisher war es so, dass eine so genannte Bahnübergangssteuerungsanlage nach Eisenbahnkreuzungsgesetz (BÜSTRA) die genehmigte Lösung war – falls es bei einer niveaugleicher Querung der 4- spurigen Straße bleibt. Eine Variante, die schon einmal zu einem Ratsbeschluss für den 6- spurigen Ausbau geführt hat. 

Sollten die technischen Aufsichtsbehörden auf der Anwendung einer BÜSTRA bestehen, befürchten die Bürgerinitiativen, beginnt der Alternativenstreit von vorn. In dem Fall möchte die Verwaltung den 6- spurigen Ausbau und empfiehlt ihn der Politik. Die vorgelegten Baumbilanzen zu einzelnen Varianten sind nicht überzeugend. Die Bürgerinitiative Rheinuferstraße und das Netzwerk Bürger für Bäume streiten für vorbereitende Maßnahmen zur späteren Tieferlegung der Straße unter Aufrechterhaltung des KVB- Betriebes.

Allerdings mit dem Ziel einer „wirklichen Minimalvariante“, einer so genannten Troglösung im Ausgleich der berechtigten Interessen von Anwohnern, des Baumschutzes und der Verkehrsteilnehmer. Diese wurde aber bisher noch nicht untersucht und kosten geschätzt. „Bäume und Verkehr schließen sich nicht aus“, so das Credo von Harald von der Stein vom Netzwerk Bürger für Bäume.

 

Ellen Winter
 

Lest bitte auch den Beitrag von Wassily NemitzUnruhe um Rheinufer-Ausbau

Text: Gastbeitrag

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