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Aufgeschnappt

Antibiotika richtig anwenden

Freitag, 7. Dezember 2012 | Text: Gastbeitrag

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Antibiotika haben millionenfach Leben gerettet, doch mehr und mehr steht durch falschen Einsatz ihre Wirksamkeit auf dem Spiel. Wer sie braucht, kann selbst dazu beitragen, dem Wirsamkeitsverlust durch Resistenz entgegenzuwirken.

Antibiotika haben millionenfach Leben gerettet, doch mehr und mehr steht durch falschen Einsatz ihre Wirksamkeit auf dem Spiel. Wer sie braucht, kann selbst dazu beitragen, dem Wirsamkeitsverlust durch Resistenz entgegenzuwirken.
Antibiotika wirken gegen Bakterien. Doch diese verstehen es, sich zu wehren. Seit dem Einsatz des ersten Antibiotikums, des Penicillins, haben sie über Jahrzehnte hinweg erfolgreiche Strategien entwickelt, um den Angriff der Arzneimittel zu überleben. Diese Strategien nennen Experten „Resistenzen“. Resistenzen nehmen zu, wenn Antibiotika zu viel verordnet und vom Patienten nicht richtig eingenommen werden. Besonders gefährlich ist es, wenn Bakterienstämme Resistenzen gegen mehrere Antibiotika entwickeln. Diese multiresistenten Keime bereiten in Krankenhäusern große Probleme. Um die Entwicklung von Antibiotika-Resistenzen entgegen zu wirken, haben Gesundheitsminister aller europäischen Länder einen Maßnahmenkatalog erstellt.

Plan zeigt Wirkung
Mit dem „Europäischen Antibiotika-Resistenztag“ am 18. November 2012 machten die Akteure auch dieses Jahr auf die Problematik der Antibiotika-Resistenz aufmerksam. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr: „Antibiotika-Resistenzen sind ein komplexes Problem. Viele verschiedene Stellen müssen kontinuierlich und interdisziplinär zusammenarbeiten und aktiv sein“ Dass diese Strategie erfolgsversprechend ist, zeigt das Beispiel Frankreich: Durch die Einführung einer abgestimmten nationalen Strategie konnte der Antibiotikaverbrauch und Resistenzen reduziert werden. Das Verhalten der Patienten spielt dabei eine wichtige Rolle.

Nie eigenmächtig einnehmen
Umfragen ergaben, dass Patienten Antibiotika-Tabletten, die aus einer vorhergehenden Verschreibung übrig waren, bei einem erneuten Auftreten der Symptome auch ohne Rücksprache mit dem Arzt erneut eingenommen haben. Von einem solchen Vorgehen ist dringend abzuraten. Denn man sollte eigenmächtig weder die Behandlung abbrechen noch übrig gebliebene Tabletten ohne ärztlichen Rat einnehmen. Ein solches Verhalten hilft den Bakterien zu überleben und resistent zu werden. Die große Gefahr ist, dass so die Therapie verfügbarer Antibiotika bei den betroffenen Patienten und auch weiteren Patienten nicht mehr wirken können. Es ist auch wichtig zu wissen, dass Antibiotika kein Allheilmittel sind: So handelt es sich bei einem grippalen oder einer Erkältung in der Regel um durch Viren hervorgerufene Krankheiten und dagegen helfen Antibiotika nicht. Fragen zu Antibiotika und den richtigen Einsatz beantworten kompetent Apotheker und ihre Teams. Im Rahmen ihrer Ausbildung haben sie umfangreiches Wissen auf diesem Themengebiet erworben.

Die wichtigsten Regeln:
* 1. Nehmen Sie das verordnete Antibiotikum auf jeden Fall so lange ein, wie Ihnen der Arzt gesagt hat. Die Symptome einer Erkrankung bessern sich unter einem Antibiotikum zunächst meist schnell. Das heißt jedoch nicht, dass alle Bakterien abgetötet sind. Meist empfiehlt der Arzt die gesamte verordnete Packung einzunehmen.
* 2. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob Sie bei der Einnahme etwas Besonderes beachten müssen. So wirken manche Antibiotika nicht mehr, wenn man sie mit Milch oder Eisen- oder Magnesiumpräparate einnimmt. Oder sie wirken schlechter wenn sie zu einer Malzeit eingenommen werden.
* 3. Nehmen Sie ein Antibiotikum das „zufällig“ übrig geblieben ist, nicht mehr ein, wenn Sie erneut einen Infekt haben. Gehen Sie zum Arzt. Nur er kann abklären, ob der Einsatz eines Antibiotikums tatsächlich notwendig ist. Am besten Sie entsorgen nach der Therapie übrig gebliebene Antibiotika in Ihrer Apotheke.

Wer noch Fragen zu diesem Thema hat, wendet sich vertrauensvoll an den Apotheker seines Vertrauens. Quelle: Apothekerverband Nordrhein.

 

Text: Gastbeitrag

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