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Kolumne

Apropopo

Freitag, 11. Mai 2012 | Text: be süd

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Mögen Sie es gerne weich oder eher hart? Stehen Sie auf Geprägtes oder soll es schlicht sein? Mögen Sie es farbig, oder nur weiß? Mit oder ohne Design? Ökologisch, komfortabel oder einfach nur günstig? Die Meinungen gehen auseinander. Für die Einen steht Umweltfreundlichkeit an erster Stelle, das heißt kratzig, fürs gute Gewissen. Andere bevorzugen es weich. „ Vierlagig ist optimal.“ Die Dritten meinen: „Sche… drauf, billig muss es sein!“

Mögen Sie es gerne weich oder eher hart? Stehen Sie auf Geprägtes oder soll es schlicht sein? Mögen Sie es farbig, oder nur weiß? Mit oder ohne Design? Ökologisch, komfortabel oder einfach nur günstig? Die Meinungen gehen auseinander. Für die Einen steht Umweltfreundlichkeit an erster Stelle, das heißt kratzig, fürs gute Gewissen. Andere bevorzugen es weich. „ Vierlagig ist optimal.“ Die Dritten meinen: „Sche… drauf, billig muss es sein!“

Wow, ich hatte mir bis zum heutigen Tag nie Gedanken über Toilettenpapier gemacht. Wie viele Lagen braucht der Mensch, um glücklich zu sein? Was ist politisch korrekt? Ein-, zwei-, drei-, oder vierlagig? Ich weiß, dass diese Diskussion manchem am A… vorbei geht. Doch es geht um mehr als nur abputzen!

 

Toilettenpapier verrät vieles über seinen Benutzer. Es gibt in der Tat regionale Unterschiede. Während die West- und insbesondere auch die Norddeutschen es „soft“ lieben, regiert im Osten, die nackte Sparsamkeit. Hauptsache günstig. Toilettenpapier ist nicht gleich Toilettenpapier! Es gibt so viele Arten wie Muscheln im Meer wie Popos in den Hosen. Für die feinen Nasen unter uns gibt es parfümiertes Toilettenpapier. Es duftet nach Rosen, nach Frühling oder im Winter sogar nach Spekulatius! Wenn Sie es jedoch bunt lieben, dürfen sie sich mit rosa, blauem, grünem, gelbem, schwarzem oder Hot pinkem Papier den Allerwertesten abwischen. Für Fußballfans gibt es WM-Toilettenpapier – mit Fußballfragen und Antworten. Für Lyriker, auf der Suche nach Inspiration, gibt es Papier mit Gedichten und Sprüchlein. Die Teenies freuen sich auf Comics, die Kinder putzen sich mit Winnie Puh ab (der Arme!).

 

Es gibt keine Grenzen: Für schon € 4,99 können Sie Ihr ganz individuelles Toilettenpapier nach Vorlage Ihres Firmen-Logos oder mit der Visage ihrer Schwiegermutter bestellen! Dauert es etwas länger bei Ihnen? Kein Thema, man kann sich die Zeit auf dem Thron auch mit Sudoku vertreiben. Für Verliebte gibt es „Love is in the Air“ oder mit Rosen bedrucktes Papier. Wollten Sie immer auf Geld sch…? Dann können Sie die Rolle mit 500-Euro-Scheinen bestellen. Während die Cowboys unter uns es hart und kratzig lieben, recycelt genannt, bevorzugen andere vierlagiges Papier, mit der Begründung, je mehr Lagen, desto weniger Keime beim Abwischen. Sie können ihren Allerwertesten natürlich auch mit Ökotest geprüftem Papier reinigen!

 

Entscheidend ist die Frage: „Sind Sie ein „Falter“ oder ein „Knüller“? Statistiker haben festgestellt, dass die Deutschen Dreilagiges bevorzugen. Sie messen die Qualität an der Anzahl der Lagen. Im Gegensatz zu den Engländern, denen einlagiges genügt. Der Grund ist, die Deutschen sind „Falter“. Sie falten ihr Klopapier ordentlich zusammen, die Engländer dagegen sind „Knüller“. Die Schweizer haben eine Vorliebe für Noppen. Den Amerikanern, Engländern und Japanern, ist es wichtig, dass das Toilettenpapier zart und fein ist. Übrigens, die Amerikaner schaffen es schon wieder auf Platz 1 der Umweltsünde. Diesmal hat es weder mit Klimaanlagen noch mit benzinfressenden Autos zu tun. Der Übeltäter ist der Hintern der Amerikaner. Die Amerikaner muten ihrem Allerwertesten ungern Recyclingpapier zu. Sie stehen auf extraweiches, mehrlagiges Toilettenpapier, und das wird aus Frischholz hergestellt. Diese Vorliebe ist ökologisch bedenklicher als das Fahren eines „Hummers“, wegen seines Anteils an der Abholzung von Wäldern und der Chemikalien, die bei der Herstellung zum Einsatz kommen. „Mehr als 98 Prozent des in den USA verkauften Klopapiers wird aus Frischholz hergestellt.“ (www. geo.de)

Paul Pereira da Silva, Präsident der Firma Renova, schaffte es mit seinem bunten Toilettenpapier nicht nur in die Eingangshalle des Louvre, er vertreibt seine Kollektion bereits in 78 Ländern. Da soll doch mal einer sagen, dass man mit Sch… nichts verdienen kann! Übrigens, warum nehmen die Deutschen das Klopapier doppelt? Weil sie von jedem Scheiß eine Kopie brauchen.

Text: be süd

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