Raum für Workshops & Ausstellungen in der kölner Südstadt anmieten

Aufgeschnappt: Et Hännesche von Lüttich… +++ Arno’s Rievkoochebud auf dem kleinsten Weihnachtsmarkt +++ Kölner Umweltschutzpreis für Südstadt-Kita +++ Lichterparade am Rhein +++ Das Licht geht wieder an – Neustart in der Leuchte am 17. Dezember +++

Kultur

Blumen, Sand & BBQ für Daddy – Die Wochenend-Freuden vom 17. – 20. Mai 2012

Mittwoch, 16. Mai 2012 | Text: Aslı Güleryüz | Bild: S. Zech

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

An dem Tag, an dem Jesus gen Himmel geflogen ist, feiern wir die Herren der Schöpfung! Freut Euch auf den Vatertag am Donnerstag! Als Belohnung dürfen die Muskelmänner sich im neu entstandenen Neuland Garten an der Schönhauser /Alteburger Straße körperlich einbringen. Es war einmal eine Brache, jetzt ist es nämlich ein Garten, der paradiesisch wird! Männer, ran an die Schubkarren, Schaufeln & Spaten! Der Tag wird durch die körperliche Betätigung für ein Gemeinschaftsprojekt unvergesslich. Bier & BBQ & Musik einfach mitbbringen, Donnerstag, 13 Uhr bis open end. Ich lege dann die Beine hoch, erfreue mich daran, testosteron-strotzende Bodies in Action zu sehen & genieße den Feiertag!

Einen besonderen Mann möchte ich heute aber erwähnen! Er hat eine zweifelhafte Karriere gemacht, der gute Hans-Jürgen Kuhl. Als vielversprechender Künstler ging es ihm jahrelang gut in Köln und Umgebung. Ein Ausstieg nach Mallorca hat nicht funktioniert wie gedacht und das Comeback als Künstler in Deutschland fluppte nicht. So rutschte Kuhl in halbseidene Geschäfte, in denen er seine künstlerische Tätigkeit weiter fortsetzen konnte: Nämlich als Geldfälscher! Er fälschte Millionen von US-Dollar, wurde weltweit zu einem der besten Fälscher und deutschlandweit war er unschlagbar! 2007 wurde er in einer halsbrecherischen Aktion vom BKA bei der Übergabe von 6 Millionen Dollar – gefälschten versteht sich – festgenommen. Nun sitzt er in Euskirchen. Christoph Gottwald hat die Geschichte von Kuhl aufgeschrieben und „Blütenträume“ genannt. Gerd Köster liest am Sonntag um 20:30 Uhr im Backes daraus und Ihr seid mit 10 Euro dabei!

Foto: „Hans-Jürgen Kuhl in seine Galerie“ von Tim Stinauer.

Neue Entdeckung
Am Samstag könnt Ihr im Odeon einmal ins Nähkästchen der Südstadt schnuppern. Die Künstlerin Noushin Kiani hat in Susis Café sozusagen Mäuschen gespielt & spiegelt das Südstadt-Leben in ihrem Kurzfilm „Susis wunderbarer Kaffee“. Unauffällig wollte sie in dem Café drehen, Momentaufnahmen machen ohne das bunte Treiben der Südstadt zu stören. Interviews hat sie lediglich mit Susi geführt. Um 14 Uhr könnt Ihr den Film im Odeon sehen und es gibt sogar noch einen Überraschungskurzfilm! Für Erwachsene kostet der Spaß 3 Euro, Kinder kommen frei ins Kino. Wer mehr über Noushin & Susi lesen möchte, kann den Artikel, den meine Kollegin Silke für Euch geschrieben hat, hier lesen.
Habt Ihr schon einmal etwas von Live Looping gehört? Oder überhaupt Looping? Diese Art der Performance verbreitet sich rasant! Ein Stück Musik welcher Stilrichtung auch immer wird live gespielt und dabei aufgenommen. Dann wird es verändert oder auch dupliziert und immer wiederholt. Es entstehen neue Stücke und Atmosphären. Am Samstag habt Ihr die Gelegenheit, dies in der Comedia Theater zu sehen. Es gibt 3 Konzerte mit Tanz & Licht. Karten für 12 oder 17 Euro gibt es telefonisch unter 3762990.

Pänz, Pänz, Pänz
Der allseits beliebte & extrem aufgeweckte Rabe Socke ist wieder zu Besuch im Blauen Haus auf der Severinstraße! Das Puppentheaterstück „Alles Rabenstark“ könnt Ihr mit Eurem Nachwuchs ab 4 Jahren am Donnerstag, Samstag & Sonntag jeweils um 16 Uhr sehen. Die Vorstellung dauert ca. 40 Minuten.
Das etwas ältere Publikum ab 12 Jahren bekommt an diesem Wochenende etwas ganz besonderes geboten: In der Comedia spielt nämlich der Jugendclub „Verrückt“! 7 Mädchen und 4 Jungs im Alter von 13 bis 17 Jahren arbeiten seit September letzten Jahres mit Regisseur Peter Herff, Theaterpädagogin Xenia Bühler und seit März mit Choreografin Viviane Escalè an dem Stück über die Irritationen des Lebens. Es geht um Gefühle, Nähe & Entfernung, Begegnung & Abschied und ähnliche schwer erklärbare Phänomene. Einfach hin am Samstag oder Sonntag um 19 Uhr.

„Die Verwirrungen des Zöglings Törless“ im FWT/ Foto: Birgit Pardun.

 

Theater, Theater und mehr
Das Sommerblut-Festival hat begonnen und es gibt eine Fülle von kulturellen Veranstaltungen – auch bei uns im Veedel! Im FWT Theater wird eine interessante Begegnung von gesprochener Sprache und musikalischen Passagen in Operform auf die Bühne gebracht. „Die Verwirrungen des Zöglings Törless“ ist ein früher Roman von Robert Musil, der nun als Produktion der Literatur-Oper Köln seinen Weg im Rahmen des Sommerblut-Festivals auf die Bühne findet. Ein Mitschüler im Internat wird bei einem Diebstahl beobachtet. Anstatt es den Erziehern mitzuteilen, entsteht unter den Schülern eine brutale Selbstjustiz. Gewalt unter Jugendlichen ist nach wie vor noch ein aktuelles Thema. Donnerstag, Freitag und Sonntag jeweils um 20 Uhr.
Eine Frage beschäftigt mich auch immer wieder: „Gibt’s ein Leben über 40?“. Früher dachte ich, man sei mit 30 schon alt und halbtot – inzwischen finde ich 50 sehr sympathisch! Wie haltet Ihr es mit dem Jugendwahn? Der Sehnsucht nach Jugend? Konkurriert Ihr mit den Jugendlichen von heute oder habt Ihr die Vergeblichkeit dieses Unterfangens erkannt? Diesen heiteren Fragen widmet sich das Stück am Donnerstag, Freitag und Samstag um 20 Uhr.

Maestro, Musik!
Meet Ann Vriend am Donnerstag um 20 Uhr in der Lichtung. Sie ist eine der beiden Kanadierinnen, die ich Euch heute vorstellen möchte. Nach ihrer klassischen Klavier- und Gesangsausbildung, hat Ann sich dem Pop, Soul, Folk, Blues, Jazz und Chanson zugewandt – und sie miteinander verbunden! Ein sehr hörenswerter Mix ist entstanden. Gerne wird sie stimmlich mit Aretha Franklin verglichen und instrumentalisch (gibt es dieses Wort?) mit Norah Jones und textlich mit Paul Simon & Leonard Cohen! Wenn das nicht gute Referenzen sind! Nix wie hin: Eintritt frei.
Am Freitag können die Jazz-Freunde aufhorchen: Es gib „Late Night Jazz“ mit Maximilian Haschemi! Der Kölner ist mit seinen süßen 20 Jahren der jüngste Saxophon-Musiker Deutschlands. Sein CD-Release-Konzert „Design Lounge“ begeisterte mehr als 150 Gäste im art’otel. Und seitdem ist er dort ein gern gesehener Gast. Sein Stil ist Soul & Groove in einer coolen & modernen Interpretation. Das klingt aber nach einem chilligen Abend! Um 20 Uhr geht’s los, Eintritt frei.

Tanzbein schwingen
Die zweite Kanadierin des Wochenendes trägt den vielversprechenden Namen Rockin Rhonda! Sie singt nicht nur in der Band „The Hayfever Duo“, nein, sie organisiert auch die Veranstaltung „Rockabilly Hayride“. Am Samstag tritt neben ihrer Band auch die belgische Gruppe Sneaky Freaks auf und später lässt DJ Sir Takee den Plattenteller heiß laufen und Eure Turnschuhsohlen quietschen! Jede Menge Country & eben Rockabilly! Einlass im Tsunami 21 Uhr, Eintritt 10 Euro.

 

Schöne Künste
Es gibt eine Doppelvernissage in unserem Veedel am Donnerstag! „Marc Kirschvink meets Thomas Steffens“ wird um 14 Uhr und um 20 Uhr eröffnet. Der Belgier Kirschvink lebt seit nunmehr 15 Jahren in Deutschland. Inspiriert wird er oft von den „Kritzelzeichnungen“ seiner Tochter, die er dann großformatig und farbintensiv malt. In der Ausstellung im Kunsthaus Rhenania zeigt er die Entwicklung seiner Arbeitsserie „nachada“ von 2008 bis heute. Der Hamburger Künstler Thomas Steffens spielt mit verschiedenen Ausdrucksformen: Malerei, kinetische Objekte, Video-Arbeiten, Performance, Land-Art-Installationen. Für’s Rhenania lassen wir uns überraschen: Es steht noch nicht fest, was er ausstellen wird! Die Ausstellung wird bis zum 28. Mai zu sehen sein.

Dies ist eine kleine Auswahl an Terminen! Noch viele, viele weitere Aktivitäten findet Ihr wie immer in unserem umfangreichen Terminkalender! Viel Spaß bei der Qual der Wahl! Wir sehen und hören uns nächste Woche in alter Frische! Bis dahin, Eure Asl?.

Meine Lieben, die Inhalte dieses Newsletters werden vom gesamten Team von „Meine Südstadt“ mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter kann jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Inhalte übernehmen.

Text: Aslı Güleryüz

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