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Sport

Der FC macht, was er will – der 29. Spieltag

Montag, 11. April 2011 | Text: Roger Lenhard | Bild: Ernesto Solis

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

 

Nicht nur die wohltuende Nachtkühle wurde am Wochenende durch die Sonnenstrahlen aus den Zimmern gestupst. Auch man selbst wurde angestupst, aus den Betten zu hüpfen, um den Tag zu genießen. Aufstehen und rausgehen war die fröhliche Devise. Im Müßiggang ohne Hektik wurden die Einkäufe auf der Severinstraße beiläufig, fast wie von selbst, erledigt. Brot, Butter, Milch. Zwischendurch einen leckeren Kaffee und die Tageszeitung. Käse, Wurst und Gemüse. Auf einer Parkbank tief durchatmen. Wie grün alles geworden ist unter dem klaren Blau des Himmels. Der Gedanke an die Bundesliga wirkt fast störend.

Doch auf die Schönheit des Tages nimmt der Ligabetrieb keine Rücksicht. Pünktlich wurde Samstag und Sonntag angepfiffen, womit das Unheil aus Kölner Sicht seinen Anfang nahm. Im rheinischen Derby hatten die Kölner nach der 0-4 Heimpleite nicht nur einiges gut zu machen, sondern hätten auch die Restzweifel an einen drohenden Abstieg beseitigen können. Nichts von beidem gelang, stattdessen ein 5-1 Debakel  gegen verhasste Gladbacher. Bilanz in Worten in der laufenden Saison: Null zu sechs Punkte und eins zu neun Tore.
 

Als der glühende FC-Fan Willi mir um halb eins nachts am Tresen schwer gezeichnet gegenüberstand, murmelte er: „Es gibt schlimme Tage als Fußballfan und dies war einer der schlimmsten“. Schloss, bevor er ging, noch eine auf einem Bierdeckel mit Unterschrift beglaubigte Wette über 20,- Euro ab, dass Gladbach im Mai Insolvenz anmelden werde. Manchmal ist die Vereinsliebe nur noch eine Form von Wahnsinn. Besser wäre es wohl für die Kölner Fußballseele gewesen, an diesem verflixten Sonntag die Fenster abzudunkeln und mit über dem Kopf gezogenen Plumeau (deutsch Plümo – Anm. der Redaktion) den Tag einfach zu verschlafen. Was schwer wiegt, ist die Tatsache, dass Köln fast in Bestbesetzung antrat, z.B. ohne Pezzoni, den Sündenbock beim 2 : 6 in Hamburg. Der Trainer Schaefer wird sich auch die Frage gefallen lassen müssen, warum er das eigentlich gut funktionierende System umstellte und den starken Podolski der vergangenen Wochen nicht hinter der Spitze Novakovic spielen ließ, sondern auf die linke Außenbahn versetzte.

Hannover siegte verdient gegen Mainz ebenso wie Kaiserslautern in Stuttgart. Die anderen Partien waren enge Angelegenheiten und hart umkämpft. Die Leverkusener drehten das Spiel zu Hause gegen die gebeutelten Paulianer und verkürzten den Abstand auf Dortmund auf fünf Zähler. Die von Angst befreiten Schalker belohnten sich mit einem 1-0 gegen mauernde Wolfsburger. Endlich wird in Gelsenkirchen wieder Fußball gespielt. Freiburg gewann nach Rückstand trotz Unterzahl gegen Hoffenheim. Sie bleiben in Kontakt  zum international relevanten Platz Nummer fünf ebenso wie die Nürnberger, die einen Punkt gegen die Münchener holten. Es gab zwei Foulspiele im Strafraum, die Elfmeter und rote Karten zur Folge hatten, weil der foulende Spieler auch letzter Mann war. Das ist regelkonform, aber zu hart. Ein Elfmeter reicht als Konsequenz.
 

Für das nächste Wochenende wünsche ich mir wieder einen blauen Himmel (oder blau-weiß) und dem FC drei wichtige Punkte zum Klassenerhalt.

Glück auf.

 

PS: Ganz am Anfang hatte ich die Idee passend zum Kommentar des Bundesligageschehens einen Song auszuwählen, der musikalisch die Ereignisse des Spieltages beschreibt. Diese Idee entpuppte sich aber schnell als zu zwanghaft. Einen Song zu der wohltuenden Alltäglichkeit in der Südstadt an diesem warm-wohligen Frühlingswochenende habe ich aber: „That´s Entertainment“ von The Jam, live gespielt von Paul Weller und Noel Gallagher. Wem fällt auch ein Frühlingslieblingslied ein?

 

Text: Roger Lenhard

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