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Sport

„Es war einmal eine wunderschöne Frau“ oder: Winter-Horror am 17. Spieltag

Sonntag, 18. Dezember 2011 | Text: Frank Diederichs | Bild: Design Work

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Als ich sie das erste Mal aus der Ferne sah, war mir sofort klar, dass ich sie kennen lernen muss. Sie war schlichtweg umwerfend. Sie hatte unglaublichen Witz und Charme, sie war geist- und erfolgreich und zudem unbeschreiblich schön. Wie sie sich bewegte. Wie sie redete. Wie sie lachte. Kurz: Mir blieb die Luft weg.
Ich wollte einfach nur noch mit ihr sein, die Tage und vor allem die Nächte mit ihr verbringen. Und dann kam es, wie es in Märchen kommen musste: Wir lernten uns kennen und erlebten eine Zeit, die nicht zu beschreiben ist: unsagbar, unglaublich, unbeschreiblich schön. Doch nach Jahren war der Zauber vorbei. Wenn ich sie jetzt sehe, denke ich mir: Wo ist nur diese Frau geblieben, für die ich alles gegeben hätte?! Wo ist die, mit der ich eine so wundervolle Zeit verbrachte?! Ist diese zickige, launische, abgerockte Frau neben mir wirklich die selbe Frau, die mich vor Jahren verzauberte?!

Ganz sicher geht es jedem FDP-Wähler so. Da geht man einen Bund mit Karl-Hermann Flach und Gerhart Baum ein und wacht Jahre später neben Patrick Döring und Philipp Rösler auf. Wie soll man da noch einen hoch kriegen?! Allerdings kann man bei diesem Personal wenigstens herzhaft lachen, was jedem FC-Fan verwehrt bleibt, der sich ebenfalls in dieser Geschichte wiederfinden muss. Nicht umsonst bekommt man – oft auch ungefragt – die Geschichten von damals aus den 70er Jahren (!!!) erzählt. Wer schwärmt von der Gegenwart?! Keiner. Wer von der jüngeren Vergangenheit? Nur Jecken. Zwar wurde die Braut immer wieder geschminkt und hübsch gemacht, mal trug sie einen blauen Pullover, mal kokste sie, was das Zeug hielt, es gab sie mal mit schöner Haarpracht und mal mit Glatze (so wie jetzt), es kam ein Prinz vorbei, der alle in ein neues Märchenland führen sollte, aber am Ende stand und steht dann doch immer nur Ernüchterung.

Das Spiel bei den Bayern ist schnell beschrieben: Die Münchener hatten immer den Ball, Köln nie. Bayern wollte die Partie ja spannend machen und spielte deshalb eine Stunde nur mit 10 Mann, aber sie hätten auch mit 9 Frauen und mir im Tor spielen können und gewonnen. Selten habe ich (beim Fußball!!!) eine so erbärmliche (Nicht-)Leistung gesehen… Höchstens Werder kann da alle zwei Wochen mithalten – immer dann, wenn sie auswärts spielen. Also kann ich mich alle zwei Wochen ganz gut in die FC-Seele einfühlen… ein bisschen – und ich muss sagen: Das ist schlimm. Horror. Ich kann wenigstens alle zwei Wochen, wenn Werder Zuhause spielt, an die gute alte Zeit denken, die noch gar nicht sooooo lange her ist.

Außerdem denke ich darüber nach, hier nicht mehr zu schreiben, weil ich immer dann dran bin, wenn Werder verliert. Immer muss ich mich mit dieser zickigen, launischen, abgerockten Frau beschäftigen. Na ja, vielleicht besinne ich mich ja… Ich wünsche allen FC-Fans und anderen Leidensgenossen wunderschöne Weihnachtstage, einen famosen Rutsch ins Neue Jahr und …

… eine gute, bessere, schöne Woche.
 

Text: Frank Diederichs

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