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Gesellschaft Glaube

Er war mir immer relativ nah… – Interview mit Detlef Korczak

Donnerstag, 28. Februar 2013 | Text: Jasmin Klein | Bild: Tamara Soliz

Geschätzte Lesezeit: 22 Minuten

Herr Korczak, was machen Sie beruflich?
Seit fünfzehn Jahren arbeite ich als psychologischer Berater. Vorher war ich in der freien Wirtschaft in einer wichtigen Position, die mich aber nicht erfüllt hat. Nach einem Herzinfarkt musste ich mich entscheiden: Will ich frühzeitig sterben oder versuche ich, den Weg zu finden, der besser für mich ist? Seitdem erfülle ich in der Praxisgemeinschaft mit meiner Frau den Teil des psychologischen Beraters. Zu uns kommen Menschen, die von Ärzten und Therapeuten genug haben und einen Ansprechpartner für eine Lebenssituation wie Umzug oder Trennung brauchen.
Der andere Teil der Praxis ist unsere Schule, wir bilden in Hypnose und Familienaufstellung und auch Heilpraktiker aus.

Der erste Teil klingt wie die Rolle, die man auch dem Pfarrer zuspricht.
Ja, wenn ein Pfarrer das so erfüllen kann. Manche können das sicherlich, andere meilenweit davon entfernt, weil sie gar nicht mehr die Anbindung zu den Menschen haben, sondern in ihrem eigenen Kreis sind und versuchen, den Menschen etwas nahezubringen, was die schon nicht mehr verstehen können, weil es nicht mehr auf deren Ebene ist. Wenn ich in einen Gottesdienst gehe, dann erwarte ich von meinem Pfarrer, dass der mir etwas mitgibt, das mein Leben ein kleines Fünkchen leichter macht, oder dass ich einen Anstoß kriege oder eine Veränderung anstrebe. Das findet man nicht mehr allzu oft. Herr Mörtter ist da sicherlich eine Ausnahme, weil er sich in den letzten 15 Jahren intensiv um seine Gemeinde kümmert, sich in vielen Randthemen bewegt und auch Bewegung schafft. Das ist gut. Aber auch mit ihm habe ich die Diskussion gehabt: „Warum ward Ihr nicht mutig genug, mit mir zu sprechen?“ Es hat ja zwei Jahre gedauert, bis auch die Kirche mit mir sprechen konnte.

Was ist Ihnen passiert?
Ich bin mit 10 oder 11 in die Lutherkirche zum Katjumänen- und Konfirmandenunterricht gekommen. Damals war der Täter im Presbyterium (gewählte Mitglieder der Gemeinde, Anm. der Red.) und hatte einen sehr guten Kontakt zum damaligen Pfarrer. Ich muss dem Täter wohl augenscheinlich gefallen haben, denn er kam auf mich zu und fragte mich, ob ich Lust habe, in der Lutherkirche eine Bücherei aufzubauen. Man hätte gebrauchte Bücher gesammelt, und jetzt suchten sie Leute, die die Bücher katalogisieren usw. Das fand ich toll und habe angefangen, alles zu sortieren. Er war mir immer relativ nah und hat mich angefasst, das fand ich aber nicht weiter außergewöhnlich. Dann ergab es sich, dass er mir zweimal die Woche bei sich zu Hause Nachhilfestunden in Latein und Mathe gab. Aus heutiger Sicht merkwürdig: wir mussten nichts zahlen. Er lebte mit seiner 30 Jahre älteren Ehefrau und deren 90jährigen Mutter zusammen. Er war Diplompsychologe mit Doktortitel und damals einer, der die Mündel bekam: alle Kinder, die irgendwo untergebracht werden sollten, zogen erst mal bei ihm ein und wohnten mit ihm, bis sie in andere Familien oder Heime weitervermittelt wurden. Die sind alle von ihm missbraucht worden.
Er hat mir zwei Geschichten von sich erzählt. Die erste war, dass er zu Hitlers Zeiten im Dischhaus in der Todeszelle gesessen und Kreuze für alle Opfer gemalt hatte. Er wäre auch brutal misshandelt worden und hat mir zum Beweis seine Narben am Körper gezeigt. Sein Vater habe ihn aus der Todeszelle gerettet, der war wohl ein Obernazi.
Die zweite Geschichte war, dass er mit seiner ersten Frau zwei Kinder bekommen hätte, und seine Frau wäre mit den Kindern im  Auto verunglückt und alle drei verbrannt. Das erzählte er mir, einem 11jährigen Kind, und ich hatte sofort Mitleid mit ihm, für mich war er ‚der Arme’. Damit hat er mich stark gebunden. Ich weiß nicht, ob die Geschichten stimmen. Er war wohl mal im Dischhaus. Ob er je verheiratet war und Kinder hatte – ich weiß es nicht.
Er hat schnell herausgefunden, was ich mochte; ich liebte Geschichte, und er erzählte mir von den Römern. Dann meinte er, er müsse mich auf die Sexualität mit Frauen vorbereiten, griff mir einfach so in den Schritt, fummelte rum, holte die Stoppuhr und wollte, dass ich es so lange wie möglich aushalte. Darüber führte er Buch. Das waren die Anfänge. Es geschah noch eine ganze Menge mehr, 2-3 Jahre lang.

Ich habe meinen Eltern nichts gesagt: Meine Mutter fand es gut, dass er da war und mir Unterricht gab. Er bezahlte sie, indem er ihr Geschenke machte, und wir hatten nicht viel Geld. Die psychologische Seite kam noch dazu: ‚Wenn Du etwas verrätst, passiert Deiner Mutter was.’ Er hat alle psychologischen Register gezogen. Und er versuchte, mir immer wieder klarzumachen, das sei alles nur zum Üben, damit die Frauen später nicht sagen, ich sei eine Flasche. Mit vielen anderen machte er das auch. Eine Presbyterin sagte zu meiner Mutter: ‚Guck da mal hin, ich glaube, Deinem Sohn passiert da was.’ Da sagte die: ‚Das ist alles in Ordnung.’ Meine Mutter wusste das, bekam ja Geld zugesteckt. Die Methodik hat soviel Druck auf mich ausgeübt, dass ich nicht mehr wusste, was ich tun sollte. Mein Deutschlehrer war auch pädophil, und die beiden hatten sich überlegt, wer von beiden der Bessere für mich ist. Der Deutschlehrer hat das schon mit einem Mitschüler von mir getan, und als das ans Tageslicht kam, erhängte der Deutschlehrer sich.

Ich war ein höchst auffälliges Kind und flog von der Schule. Keiner hat sich gefragt, was mit mir los ist. Der Täter hat dann dafür gesorgt, dass ich in eine andere Schule komme und einen Abschluss machen kann.
Er hat immer so interveniert, dass es schwierig war, da rauszukommen. Die Folge war, dass ich schnell eine Freundin haben wollte, um auszuprobieren, was er mit mir geübt hat. Ich hatte aber nur Freundinnen, die das nicht wollten. Dann wurde ich ihm zu alt, und er hat er sich neue geholt. Das wusste die Kirche, obwohl sie es abgestritten hat, und das wusste auch der Pfarrer, der ihm trotzdem einen Job in einem Kinderheim in Riehl vermittelt hat. Dort war er jahrelang Leiter und hat Missbrauch begangen. Später hat man ihm die Leitung in Michaelshoven übertragen, dort hat er es dann auch mit behinderten Menschen getan. Er ist nie strafrechtlich verfolgt worden. Das Tragische ist, jetzt, nachdem die Kirche bereit war, zu schauen, ob ich nicht lüge, hat man festgestellt, dass es damals eine Sozialarbeiterin in der Kirche gab, die zum Kirchenvorstand ging und meldete, das dort zwischen ihm und den Kindern eine homoerotische Atmosphäre besteht, und ob man da nicht mal genauer hinschauen sollte. Diese Information gibt es heute noch als Notiz, aber es wurde nicht weiter beachtet, denn er war in der Kirchenhierarchie weiter aufgestiegen, er war ein Star.

Man darf auch die Schuldgefühle missbrauchter Kinder nicht unterschätzen. Die glauben oft, sie seien schuld.
An dem Thema Schuld habe ich Jahrzehnte lang gearbeitet. Ich habe mir immer wieder die Frage gestellt: Warum hast Du nichts gemacht? Warum hast Du nichts gesagt? Wieso hattest Du nicht die Macht, etwas entgegen zu setzen? Mir ist dann bewusst geworden, in welcher Entwicklungsphase ich damals war, von 11 bis 15, das ist ja der Rahmen der kompletten Pubertät. Und unabhängig davon, ob da etwas passiert oder nicht: ich war in einem Wandel und plötzlich in einer neuen Lebenssituation. Und da passiert was, und ich hatte gar kein Gespür dafür, zu beurteilen, ob das richtig oder falsch ist. Die eigene Sexualität erwacht. Da ist ein Mensch, der ist nett und bezahlt mir Taschengeld, was ich zu Hause nicht bekam. Jetzt konnte ich mir plötzlich alles kaufen, was ich mir vorher nicht kaufen konnte. Die Eltern zu Hause waren plötzlich nett. Es gab keinen Ärger mehr für schlechte Noten, denn da kam der anmarschiert und hat meiner Mutter erklärt, warum es keine bessere Note gab. Einmal hatte ich mal bei einem Halbjahreszeugnis acht Fünfen, da war ich bei ihm in Nachhilfe, und da habe ich sogar noch die Versetzung geschafft. Im Nachhinein denke ich, es wäre für mich besser  gewesen, sitzen zu bleiben. Als Kind habe ich das damals nicht gesehen, ich wollte ja in der Klasse und mit den Freunden zusammen bleiben. Also habe ich angefangen zu lernen, und das ist das, was ich ihm heute noch nachsagen kann: Er hatte eine Art, mir Dinge beizubringen, von denen ich heute noch profitiere. Ich habe in mir sehr viel Wissen angehäuft, und er hat Dinge geweckt, die mir einfach Spaß gemacht haben und die meine Eltern nicht in mir hätten wecken können, weil sie sich auf einer anderen Ebene befunden haben. Aber ich hätte auch gerne darauf verzichtet, wenn mein Weg anders gelaufen wäre.

Wann war Ihnen klar, dass das nicht in Ordnung ist, was mit Ihnen da geschieht?
Bewusst war mir das irgendwie von Anfang an, aber ich wusste nicht, wie ich das verändern kann. Deshalb hatte ich solch eine Hoffnung in die Schule, dass da einer kommt, die Sache in die Hand nimmt und mich fragt, was mit mir los ist und mir sagt, dass ich sicher bin und mir niemand etwas tun kann. Höchstwahrscheinlich habe ich auf diesen Menschen gewartet, aber der ist nie gekommen. Und als ich dann mit meiner Frau zusammen war, habe ich gedacht, irgendwann mal wirst du ihr es sagen müssen. Ich hatte Angst, sie würde abhauen, wenn ich es ihr gleich sage.

Vor 15 Jahren, da hat er noch gelebt, habe ich versucht, in der Kirche an den Superintendenten zu kommen. Ich habe es nie geschafft, ich wurde immer  abgeblockt. Keiner hat mich gehört, keiner hat mich hören wollen. Dann habe ich versucht, ihn zu erreichen. Da war eine Krankenschwester, die ihn gepflegt hat. In Porz. Ich habe gesagt, was war, da drohte sie mir mit einer Anzeige, wenn ich nochmal eine Verleumdung über diesen wunderbaren, wertvollen Menschen, mit dem sie jeden Tag lateinisch spricht, äußere.

Man hat mir das damals in der Kirche nicht so ganz geglaubt. Der Pfarrer, der das damals gemacht hat, lebt auch noch. Der sagt natürlich, das stimme alles nicht, und der Mann sei ein toller Typ gewesen, und es gäbe nichts zu bereuen, und das blöde Schwein,  also ich, solle endlich Ruhe geben. Ich sagte zu Herrn Domning (Pfarrer Rolf Domning, Superintendent Köln-Mitte, Anm. d. Red.): “Ich will von dem Mann nichts, er soll nur mal nachdenken und sich vielleicht mal entschuldigen.“ Aber da kommt gar nichts.

Ich habe die Kirche gebeten, dass ich vor Ableben meine Unterlagen wieder haben möchte. Er hatte da einen ganzen Schenk voll. In dem Schrank gab es für jeden Missbrauchten ein Buch. Und in jedem davon stand das drin, was er gemacht hat, das hat er alles selbst notiert. Mir wurde aber gesagt, ich dürfe diese Wohnung nie betreten. Und angeblich wurde diese Wohnung ausgeräumt und die Unterlagen vernichtet. Er hatte einen Neffen hier in Köln. Als der am Telefon meinen Namen hörte, schrie eine Frau im Hintergrund: ‚Häng sofort auf!’
Ich habe ihm dann einen Brief geschrieben: nichts, keine Reaktion, bis auf eine Strafandrohung. Auch der ist mittlerweile verstorben. Der Bruder des Mannes starb, aber es gab Kinder, die ich kannte. Die habe ich damals kennengelernt, als ich mit ihm auf der Beerdigung seines Vaters war. Da gab es eine nette Tochter seines Bruders, mit der habe ich Kontakt aufgenommen, die wohnte in Berlin. Ich wollte einfach nur mit ihr reden. Auch von ihr bekam ich einen Brief vom Anwalt. Ich gab auf. Und dann kam das mit dem STERN.

Sie gingen 2010 erstmalig an die Öffentlichkeit. Wie kam es dazu?
Es gab eine Serie im STERN, in der es darum ging, dass Missbrauch nicht nur in der Katholischen Kirche, sondern auch woanders stattgefunden hat. Ich habe dort angerufen: „Wenn Sie Interesse haben, mal etwas von einem Menschen zu hören, der aus einer anderen Ecke kommt, dann können Sie gerne mit mir ein Interview führen.“ Das haben sie getan, und gleichzeitig lief auf RTL diese Sendung, in der drei Menschen, die missbraucht wurden, Stellung bezogen haben. Ein Mann und eine Frau aus der Katholischen Kirche, und ich für den Anteil der Evangelischen Kirche. In der Sendung sollte erreicht werden, dass sich die andere Seite mit dem Thema befasst und sich Gedanken darüber macht: ‚Was können wir denn mit diesen Menschen tun, wenn sie es nach so vielen Jahren endlich geschafft haben, nach außen zu treten?‘
Zunächst geschah nichts, dann bekam ich eine Flut von Briefen und führte Gespräche mit Herrn Domning und Frau Blümel (Geschäftsführerin und Sprecherin des Diakonischen Werkes des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region, Anm. d. Red.). Das war die erste Frau, die das verstanden und die Initiative ergriffen hat, indem sie ein Rundschreiben an alle Kindergärten anfertigte, in dem steht, worauf man bei männlichen Erziehern achten soll, damit man nicht wieder in die Situation kommt, Missbrauch zu haben.

Damit wurde die Kirche munter und sagte, ‚wir müssen da hin gucken, wo das heute noch passieren könnte.’ Kindergärten und Schulen sind die Institutionen, in denen es am ehesten zu Missbrauch kommen kann, danach kommen die ganzen Vereine, in denen sich Menschen verstecken, die eine andere sexuelle Ausrichtung haben und diese unter Erwachsenen nicht leben können, und das war der erste Anstoß.
Dann hatte ich mit Herrn Domning ein zweites Gespräch, und es gab eine zweite Sendung bei RTL, um die ersten Erfahrungen, die wir mit Umgang Kirche gesammelt haben, zu besprechen. Für uns drei war klar: Es passiert nicht viel im Umgang Kirche. Dann habe ich mit dem Runden Tisch (www.rundertisch-kindesmissbrauch.de) Kontakt aufgenommen. Die sagten dann, sie brauchen keinen Missbrauchten, sie kriegen das alleine hin. Ich habe Frau Leutheusser-Schnarrenberger (Bundesjustizministerin, Anm. d. Red.), Frau Schavan (damalige Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anm. d. Red.), den Präses Schneider (2003-2013 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Anm. d. Red.) und den ehemaligen Bischof Huber angeschrieben in der Hoffnung, dass etwas passiert. Aber es passierte nichts.

Keine Reaktion?
Doch, eine Reaktion kam. Nach vier Monaten ein Brief von der Sekretärin von Herrn Schneider, in dem sie mitteilte, dass sie meinen Brief in den falschen Ordner getan haben und der Präses ihn noch nicht bekommen habe, aber nun reagieren werde. Nach weiteren drei Monaten kam ein Brief, er habe nun den Brief und werde ihn prüfen und überlegen, was zu tun sei. Weitere vier Monate später kamen all meine Unterlagen zurück, ich solle das Ganze doch an die Rheinische Landeskirche schicken, weil Schneider gar nicht dafür zuständig sei. Daraufhin habe ich das Gespräch mit Herrn Domning und Frau Blümel gesucht, die mir sagten, ich solle mich an Frau Paul von der Rheinischen Landeskirche wenden. Vor vier Monaten bekam ich einen Brief von Frau Paul (es waren seit dem ersten Brief 2,5 Jahre vergangen), sie hätten nun alle Unterlagen zurück an Präses Schneider geschickt.
Ich habe mich gefragt, was mir das Ganze sagen will. Ich schrieb Frau Paul einen netten Brief, sie merkte aber schon, dass meine Geduld zu Ende ist. Herr Schneider hat das deswegen gemacht, weil er wusste, er hört bald auf (zum 1. März 2013 ist er nicht mehr im Amt, Anm. der Red.), und er wollte das Problem nicht lösen. Das wird jetzt auf den Nachfolger gedrückt. Ob der dazu Lust hat, weiß ich nicht.

In der Zwischenzeit habe ich die Lutherkirche und deren Presbyterium angeschrieben und gefragt: „Warum traut Ihr Euch nicht, mit mir zu sprechen? Was bin ich für ein Aussätziger, dass nicht einmal die Kirche auf mich zukommt?“ Man weiß von mir ja seit fast drei Jahren. Da haben sie sich Mut gefasst. Ich war bei deren Presbyteriumssitzung, habe ein wenig darüber erzählt, und es wurde beschlossen, das in das übergeordnete Presbyterium der Kirche Köln zu geben. Ich war dann in der Christuskirche und habe vor allen Presbyterien der Stadt Köln gesprochen. Die haben gesagt, sie würden das unterstützen. Und haben jetzt wohl unterstützend einen Brief an die Rheinische Landeskirche geschrieben, dass die mal ein bisschen Druck machen soll. Das ist der Stand der Dinge. Jetzt warte ich ab, was weiter geschieht. Ob da noch was geschieht, weiß ich nicht.

Das heißt, die Evangelische Kirche hat nichts in der Hinsicht gemacht, Aufklärung?
Nein, natürlich nicht. Daran hatten sie kein Interesse. Es war ja ruhig. Die Evangelische Kirche stand selten in der Zeitung, und als dann der Runde Tisch zu tagen begann und beschloss, es soll eine Erstattung geben, hieß es plötzlich: Wir gucken mal, was die Katholische Kirche macht und schließen uns an.
Durch das, was ich in Bewegung gebracht habe, haben sich immerhin 60 Menschen aus NRW gemeldet, die mit der Thematik Missbrauch zu tun hatten, die sind jetzt bei der Rheinischen Landeskirche angekommen. 2-3 Menschen kenne ich. Der eine hat schon fünf Suizidversuche hinter sich, der ist physisch gar nicht mehr ansprechbar. Zwei andere können über dieses Thema nur mit ärztlicher Unterstützung sprechen. Es gibt anscheinend keinen Menschen, der sich so damit beschäftigt hat wie ich, dass er darüber überhaupt reden kann. Darum habe ich zu Herrn Mörtter gesagt: „Tut doch was! Ladet mich zum Gottesdienst ein.“
Da kam aber nichts. Als das Presbyterium aktiv wurde, wurde auch Herr Mörtter aktiv.

Mir geht es darum, den Leuten zu zeigen, was Missbrauch hinterlässt. Wenn man Missbrauch erlebt, dann bleibt das ein begleitendes Gefühl bis zum Lebensende. Es ist die Frage: wie kann ich damit umgehen? Wann fange ich an, zu lernen, zu begreifen, warum es war? Wenn ich ganz viel Glück habe – und zu den Menschen gehöre ich anscheinend – dann werde ich plötzlich feststellen, dass aus Missbrauch Stärke erwachsen kann. Das ist aber ein Prozess, der dauert. Bei mir hat er fast 40 Jahre gedauert, und er dauert weiter an.

Die meisten Menschen tun so, als sei das eine Jugendsünde, ‚mach dir nichts draus, war mal gewesen, guck nach vorne’. Es gibt auch heute noch Tage, an denen die Bilder einfach da sind. Heute kann ich damit umgehen, jahrelang konnte ich es nicht. Ich habe bewusst versucht, etwas zu verändern, und es ist mir in einem guten Maße gelungen, freier und leichter damit umzugehen. Zwei Therapien, die ich in der Hoffnung besucht habe, dass sich etwas verändert, haben mich nicht wirklich weitergebracht. Der Therapeut war mit diesem Thema deutlich überfordert und hat sich eher an sein Wissen aus dem Lehrbuch gehalten als sich wirklich auf den Menschen mit seinen vielfältigen Problemen einzulassen und ihn auf der Gefühlsebene zu erreichen, damit er die Chance einer Veränderung wahrnehmen kann. So konnte das nicht funktionieren.

Meiner Frau habe ich erst nach 15 Jahre Ehe gesagt, dass ich sexuell missbraucht wurde. Sie hat immer gesagt: ‚Irgendwas ist mit Dir. Du wirkst manchmal so komisch, so eingeschränkt. Irgendwas stimmt mit Dir nicht.’ Das sind die Dinge, die viele nicht verstehen. Es ist auch gerade für einen Mann schambesetzt. Aber ein Mann kann genauso missbraucht werden wie eine Frau. Diesen Blick auf die Frau kann ich sehr gut verstehen, aber man soll die andere Seite auch sehen: es gibt Jungen und Männer, die missbraucht werden. Die Findung der Sexualität ist für einen Jungen, wenn er von einem Mann missbraucht worden ist, sehr schwierig, denn er weiß gar nicht, wohin er gehört, weil er den anderen Teil noch nicht kennt.

Wir haben am Anfang hier in der Praxis auch Missbrauchsgruppen begleitet.  Das sind Menschen, die körperlich, seelisch oder sexuell missbraucht worden sind. Das waren teilweise machtvolle, neidische Menschen, die wieder missbraucht haben. Wenn man die Statistiken sieht, wird der Missbrauch zu 80% weitergegeben. Das ist eine Tragik in sich. Wir haben viele Menschen hier, wo der eine Partner den anderen schlägt. Die sitzen hier und sprechen über Trennung. Und ich frage dann manchmal: ‚Was ist denn der wahre Grund, warum das nicht geht?’ – ‚Ich weiß ja nicht, was ich kriege.’ – ‚Stell Dir vor, du kriegst einen, der Dir Tee kocht, der Dich stützt und Dich umsorgt.’ Alle haben gesagt: ‚Das könnten wir überhaupt nicht aushalten.’ Diese Menschen sind so geprägt, dass das das kleinere Übel ist; ‚ich ertrage lieber Schläge, als mich damit auseinander zu setzen, dass es mir vielleicht gut gehen könnte.’
Und dann fängt die Seele an zu schmerzen und wird krank, und dann sitzen sie hier. Die können nicht einfach einen Prinzen kriegen, der sie auf Händen trägt. Das schaffen die nicht. Dass man es schafft, mit einem weniger geschädigten Menschen umzugehen, das fällt denen schwer, aber sich hinzugeben, das ist ein Riesenschritt.

Hat sich der Täter oder Kirche irgendwann mal bei Ihnen entschuldigt?
Nein. Herr Domning und Frau Blümel haben sich im ersten Gespräch für die Kirche entschuldigt. Ich konnte das annehmen. Die beiden sind in der Sache weit von den Ereignissen entfernt, die können sich relativ leicht entschuldigen. Frau Blümel hatte sogar Tränen in den Augen.

Die Kirche glaubt mir mittlerweile, und sie haben auch alle Unterlagen. Sie haben interne Nachforschungen betrieben. Vor 2,5 Jahren, als es zum ersten Mal im TV war, ca. drei Monate danach hatte ich ein Gespräch, da hat man festgestellt, dass man 4-5 Kindern gefunden hat, wo es auch so war. Einen lud man ein. Der wollte sich schon mehrfach töten, dem hat man wohl auch Therapiestunden übernommen, ich will nichts Falsches behaupten, der ist aber in Dauertherapie.

Wie lange hat es gedauert, bis Sie sich jemandem anvertraut haben?
Ich war 34, 35. Ich habe auch lange überlegt, ob ich ein Buch schreiben soll. Aber ich tue es nicht. Weil dann bestimmte Dinge, die heute in mir in Ruhe sind, wieder losgehen. Ich sehe immer noch Bilder, und ich fühle diese Situationen, und damit geht es mir nicht unbedingt gut. Heute ist das nach einer Stunde wieder vorbei. Früher waren das drei Monate Depression.
Heute kann ich damit umgehen, aber wenn Sie mich vor fünf Jahren gefragt hätten, hätte ich Ihnen nicht einmal ein Drittel erzählt, vielleicht 20%.

Es muss einen Grund geben, warum mir das passiert ist. Und weil es keinen klaren Grund gibt, kann es nur eine Aufgabe für mich in diesem Leben sein, daraus etwas Positives zu gewinnen. Ich verfüge über eine überaus große Stärke und kann die Dinge ganz klar und mit dem nötigen Abstand sehen. Aber das hat 30 Jahre gedauert, bis ich gemerkt habe, dass ich auch Stärke habe. Ich war immer der Meinung, ich sei vollkommen schwach und habe versucht, mich im Beruf auszuleben, indem ich Manager wurde und mir dort meine Energie holte. Ist doch logisch: Wer in Ohnmacht war, will irgendwann Macht haben. Gottseidank gibt es ja immer noch den Unterschied zwischen positiver und negativer Macht. Ich hatte mich auch damals schon für die positive Macht entschieden. Das ist aber auch nicht bei jedem der Fall. Viele Missbrauchte leben bewusst den anderen Teil der Macht, indem sie nach wie vor unterdrücken.

In dieser Aufarbeitungszeit in den letzten drei, vier Jahren, wo ich diese ganzen Briefe geschrieben und mich damit auseinander gesetzt habe, habe ich so manches Mal gedacht: Warum wird es einem so schwer gemacht, bis irgendwann mal einer kommt und sagt: ‚Herr Korczak, das ist so, das können wir verstehen.’? Und die einzige Variante, die es heute noch gibt, wäre eine finanzielle Entschädigung. Ich stelle ja keine finanzielle Forderung.
Es geht mir nur symbolisch darum, dass die Kirche mir klar macht, dass sie einen Teil der Last mitträgt und ich es endlich abschließen kann. Ich habe keine Lust, mich immer wieder erneut damit auseinander zu setzen, ich will es abschließen.

Meine Schwiegertochter ist Erzieherin. Sie rief mich an: „Wir haben einen Brief gekriegt, wir müssen jetzt aufpassen und das tun und das tun..“?Wenn ich nur das erreicht hast, ist das für mich schon ein Riesengeschenk.

Da saßen wir in diesem Gesamtpresbyterium, 40/ 50 Mann, und da sagte dieser Vorsitzende: „Alle, die mit Kindern arbeiten, müssen jetzt ein erweitertes Führungszeugnis haben. Wer hat das denn schon?“, fragte er in die Runde. Alle, die da saßen, haben ja mit Kinder- und Jugendarbeit zu tun. Wenn sie im Presbyterium sind, werden sie mindestens im Kindergottesdienst mit Kindern in Kontakt kommen. Drei der Presbyter hatten das erweiterte Führungszeugnis. Der Vorsitzende selbst war gerade dabei, es zu beantragen. Aber wahrscheinlich auch nur deswegen, weil er mit mir dieses Gespräch führen musste. Und dann sagte er zu mir: „Und?“ – „Fragen Sie die Kollegen, warum es so schwer ist, ein erweitertes Führungszeugnis zu bekommen. Wovor habt Ihr denn Angst?“ Alle hörten mir aufmerksam zu. Und ich weiß, dass es später größere Diskussionen gegeben hat, weil ein Teil der Presbyter in der Tat nicht bereit war, mein Anliegen zu unterstützen. Sie wollten diesen Brief an die Rheinische Landeskirche nicht schicken, weil das wie ein Schuldeingeständnis aussähe.

Was stand in diesem Brief?

?Ich weiß es nicht so genau. Ich habe meinen Brief an die Landeskirche geschickt, mit der Bitte und dem Wunsch, das zu sehen und eine Entschädigungszahlung zu tätigen. Weil ich glaube, dass das die einzige Möglichkeit ist, das in einen Gleichklang zu bringen. Jetzt weiß ich von einer vorhergegangenen Sitzung, dass die Evangelische Kirche das schon getan hat. Es gibt zwei, drei Fälle, da hat die Evangelische Kirche Frauen einen bestimmten Betrag bezahlt, die in irgendwelchen Kinderheimen damals geschlagen und vielleicht auch vergewaltigt worden sind. Das hat man mir auf dieser ersten Presbyterversammlung der Lutherkirche erzählt.
Dort sagte auch einer: „Ihr Fall ist ja gar nicht zu vergleichen mit den Fällen, Ihr Fall ist ja noch viel schlimmer.“
Ich sagte: „Das können Sie nicht beurteilen, denn jede Seele empfindet anders. Es kann sein, wenn eine Frau nur berührt worden ist, dass das für die genau solche Folgen haben kann wie das, was mir passiert ist. Das weiß man nicht. Das ist bei jedem Menschen anders. Deshalb käme ich nie auf die Idee, das in eine Werteskala zu bringen. Dann lasst es lieber ganz und macht eine Pauschalgeschichte.“
Dafür wollten sie sich einsetzen. Das war auch der Grund, warum ich sie gebeten habe, als Gesamtpresbyterium Köln einen Brief an die Landeskirche zu schreiben, um der Landeskirche zu bestätigen: Das, was der Mensch da in seinen Briefen schreibt,
entspricht der Wahrheit. Laut Herrn Mörtter hat man diesen Brief noch vor Weihnachten abgeschickt. Und der Vorsitzende Bonhoeffer, mit dem ich mehrfach telefoniert habe, hat mir auch bestätigt, dass man das getan hat. Also warte ich jetzt ab. Frau Paul von der Evangelischen Landeskirche hat mir gesagt, Anfang des Jahres würde man in eine Entscheidungsfindung kommen. Das heißt natürlich im Klartext, dass es noch zwei Jahre dauern wird. Bevor die Landeskirche was zahlt, wird noch viel passieren müssen.

Gibt es deutschlandweit eine Gemeinschaft der Opfer der Evangelischen Kirche??

Von der Katholischen Kirche gibt es das, von der Evangelischen Kirche gibt es das nicht, aus welchem Grund auch immer.

Würden Sie so etwas initiieren wollen?

?Nein. Wenn ich das tun würde, könnte ich meine Arbeit in der Praxis einstellen, denn ich würde mich mit jedem einzelnen Fall beschäftigen wollen und müssen, sonst würde ich die Arbeit nicht gut machen. Und wenn ich das dann alles lese, würde ich die ganze Institution ein gutes Stück mehr anzweifeln, als ich es tue. Die neue Generation von Pfarrern und Pfarrerinnen sind anders gestrickt. Aber es gibt auch in der Evangelischen Kirche noch genug alte Knochen, und wenn ich die nur sehe, wird es mir schon übel; was die tun und reden, und wie uneinsichtig die sind, wie fern die sich von diesen alltäglichen Themen bewegen.
Ich habe zu Herrn Mörtter gesagt: „Es ist schön, dass Du in Deiner Kirche das erste homosexuelle Paar getraut hast, dass Du Kirchenasyl eingeräumt hast und Dich im Moment gerade mit den Prostituierten beschäftigst. Aber hier gibt es ein Kernthema. Missbrauch ist Kernthema, und das zieht sich weiter durch die Kirche, und es betrifft Menschen, die noch nicht selbst entscheiden können. Hier geht es um Kinder. Und Ihr als Kirche müsst das Bestmögliche tun, damit es bei Euch nicht passiert.“
Das war der Grund, warum er auf die Idee mit dem Talk-Gottesdienst gekommen ist.

Kirche hat die Aufgabe, viele Menschen zu erreichen, um den spirituellen Gedanken zu entfachen, damit der Mensch ein Gefühl für eine übergeordnete Kraft bekommt. Deshalb geht man in die Kirche. Man muss die grundsätzlichen Lebensformen wahren, und Erziehung ist ein Teil von Kirche. Die Kirche ist in der Diakonie der Leiter der Kindergärten und muss schauen, was da passiert.
Ich habe mal mit Leuten von Zartbitter gesprochen, die sagen, das Wichtigste ist, einem Kind beizubringen, NEIN sagen zu können, ohne dass ihm etwas passiert. Das muss schon im Elternhaus anfangen. Das ist der erste Schritt, wenn man dafür sorgen willst, dass es keine Übergriffe gibt. Wenn Dich ein Mensch anfasst und Du das nicht willst, dann kannst Du NEIN sagen. Und wenn der das trotzdem tut, dann schreist und schlägst Du und sagst allen Menschen in Deinem Umfeld, dass es so ist. Weil Du keine Angst haben musst, dass Deine Eltern Dir nicht glauben und nicht hinter Dir stehen. Und wenn man es schafft, den Kindern das rechtzeitig beizubringen, dass sie ein gutes Gefühl für das NEIN bekommen, geht der Schritt viel leichter, dass Kinder komische Gefühle wahrnehmen und auch mitteilen. Dann müssen sich die Eltern damit auseinandersetzen, wenn Kinder etwas merkwürdig finden. Dann wird es ein Gespräch mit der Leiterin geben, dann merkt man, was vielleicht nicht stimmt und kann es ändern.

Im Presbyterium stellte mir jemand die Frage: Glauben Sie, dass sich Pädophile in der Evangelischen Kirche wohlfühlen??Für einen Pädophilen ist es ein Geschenk Gottes, wenn der in Ruhe eine Kindergruppe leiten kann. Jeder Pädophile wird sich eine Flasche Sekt aufmachen, wenn der so einen Job kriegt. Das ist ein guter Nährboden für einen Pädophilen.
Woraus könnte denn Pädophilie erwachsen sein? Das sehe ich als wichtigen Schnittpunkt. Ich würde in die Familiengeschichte reingehen und fragen, was dem Pädophilen als Kind passiert ist. Was war da, welche Abläufe gab es, wieso begibt der sich plötzlich auf diese Ebene, dass er es nur mit Schwächeren kann?
Dafür wird es in der Familie  einen Grund geben. Es könnte für den Pädophilen eine gute Lösung geben, wenn er erkennen könnte, wo der Auslöser war, dass er in diese Richtung gebracht wurde, denn er wurde nicht als Pädophiler geboren.

Oftmals werden Missbrauchte ja zu Missbrauchern.
Das ist der entscheidende Punkt. Wenn wir erkennen, dass es eine Hintergrundinformation gibt. Damit kann man den Menschen in eine neue Richtung bringen. Ob er schafft, ist eine andere Frage. Aber er kann lernen, die Schuldfrage und das schlechte Gewissen abzugeben und lernen, sich mit erwachsenen Menschen zu beschäftigen.
Ein Pädophiler würde ein Kind niemals schlagen oder zu etwas zwingen. Er gibt dem Kind so viel Liebe, bis das Kind denkt, das gehört dazu. Wenn der Pädophile das bei einer Frau tun würde, wäre das eine sensationelle Wendung. Wenn er die Frau liebt und mit ihr den Weg geht. Es ist ja nicht unmöglich. Es gibt eine Lösung. Aber nur, wenn alles ineinander übergeht, wenn jeder seinen Teil tut. Ob er pädophil ist, missbraucht, gleichgeschlechtlich liebt: jeder kann sich neu orientieren und muss offen sein für Menschen, aber er muss erkennen, wie er tickt, das hat alles nichts mit Gewalt und Übergriffen zu tun.
Dann hat er die Möglichkeit, auch ein neues Frauenbild zu kreieren.

Für mich ist es manchmal heute noch schwierig, wenn mich ein Arzt abhört und berührt. Da muss ich mich sehr entspannen, tief atmen, damit ich keinen Schweißausbruch bekomme, und ich bin jetzt 60. Und wenn jemand behauptet, dass sich dieses Thema von alleine löst, dann kann ich nur warnen: Dieses Thema kann nur dann in das Leben integriert werden, wenn ich mich innerlich damit auseinandergesetzt habe und bereit bin, mich ihm immer wieder zu stellen. Nur so kann ich ein Gefühl der inneren Freiheit erzielen.

Herr Korczak, wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Offenheit und wünschen Ihnen alles Gute.
 

Text: Jasmin Klein

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