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Gesellschaft

„Es gibt nichts Gutes außer: man tut es!“

Donnerstag, 20. Dezember 2012 | Text: Jasmin Klein | Bild: Barbara Siewer

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Das Lebensmotto von Erich Kästner stand Pate bei den Überlegungen zur diesjährigen Weihnachtsfeier für die Redaktion. Wir hatten uns dafür entschieden, alle Südstädter zu bewirten, auf dem Severinskirchplatz Bratwürste zu grillen und glühenden Punsch auszuschenken. Der Erlös sollte komplett dem Johanneshaus zugute kommen, der Einrichtung für wohnungslose Männer in der Annostraße 11. In den letzten Wochen hatten wir darüber mehrfach berichtet, unter „Wohnungslos in der Südstadt – Endstation Johanneshaus?“ und „Retter in der Not – das Johanneshaus“.
Die feierfreudigen veedelsbewohner kamen auf den Kirchplatz geströmt, haben kräftig gegessen, getrunken und gespendet, so dass wir am Ende dieses eiskalten, aber sonnigen Samstags unglaubliche 1.710 Euro eingenommen haben, wir berichteten im „Benefizgrillen war ein Riesenerfolg“.
Vielen Dank noch einmal allen, die das Benefizgrillen unterstützt haben!

 

 

Aufgerundet auf 2.012 Euro, brachte am Mittwoch ein Teil der Redaktion das ergrillte Geld im Johanneshaus vorbei. Im Speisesaal setzten wir uns bei Kaffee und Weihnachtsplätzchen mit den Leitern Albert Becker und Thore Klahr sowie  Pädagogin Neeske Jankowski zusammen und übergaben stolz das Geld in bar, zur großen Freude der Mitarbeiter, die mit soviel Geld nicht gerechnet hatten. Gibt es denn konkrete Pläne, was mit den unerwarteten 2.012 Euro passieren soll?
Albert Becker hat da schon eine Idee: „Gerade in der Reso-Abteilung haben wir viele, junge Männer, die sich gerne mehr bewegen möchten. Von dem Geld soll der Grundstock für eine Muckibude gelegt werden.“
Eine wunderbare Idee, wie alle finden. Fitness ist der Grundstock für einen gesunden Körper, unterstützt Disziplin, Selbstvertrauen und das Immunsystem. Das können nicht nur junge Männer auf dem Weg zurück in ein eigenständiges Leben gebrauchen – auch so manchem von uns würde mehr Bewegung sehr gut bekommen! Wir wünschen dem Johanneshaus und seinen Bewohnern viel und nachhaltig Freude mit der Spende!

Während sich nicht nur die Südstädter Kinder auf weiße Weihnachten freuen, laufen die Hilfen für Wohnungslose in Köln schon längst auf vollen Touren. Drei kalte Monate stehen noch an, in denen dafür Sorge getragen werden muss, dass niemand auf Kölns Straßen und in Geschäftseingängen erfriert.
Was kann man als verantwortungsvoller Mensch tun, wenn man wohnungslose Menschen bemerkt, die bei Minustemperaturen im Freien schlafen?
Ganz einfach: Man wählt eine Telefonnummer, meldet, wo die Person liegt, und es wird sich umgehend gekümmert. Diese Telefonnummer sollte sich jeder sofort in sein Telefon speichern: 0221-441026
Die Nummer ist 24 Stunden besetzt. Von dort aus werden die Hilfen koordiniert.

Auch Männer und Frauen mit Hunden können untergebracht werden. Niemand wird wegen eines Tieres abgewiesen und auf die Straße geschickt.
Die klassische Winterhilfe hat in dieser Saison ihren Platz im Eifelwall 7 , beim Sozialdienst katholischer Männer. Um die fünfzig Menschen finden dort Platz. Haltet die Augen auf und merkt Euch die Telefonnummer! Bringt Eure aussortierte Männerkleidung jederzeit im Johanneshaus, Annostraße 11, vorbei. Die Pforte ist 24 Stunden besetzt.

Wer lieber Geld spendet:
Johannesbund gGmbH
Postbank Köln
BLZ 370 100 50
Konto-Nr. 105 242 501
Stichwort: Meine Südstadt

Mehr Infos über Kölner Hilfen unter http://bit.ly/Szthx3
 

Text: Jasmin Klein

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