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Kultur

Feierlaune in der Südstadt – Die Wochenend-Freuden 19. – 21. April 2013

Donnerstag, 18. April 2013 | Text: Aslı Güleryüz | Bild: Tamara Soliz

Geschätzte Lesezeit: 6 Minuten

Am letzten Sonntag war es schon ganz deutlich zu spüren: Wir kommen in Feierlaune! Die Feiern verlagern wir entsprechend der wesentlich besseren Temperaturen nun nach draußen. So war am Sonntag jedes Fleckchen des Volksgarten mit gut gelaunten Gruppen besiedelt. Jeder schnappte sich seinen tragbaren Grill und marschierte in Richtung Grün.
In Feierlaune ist auch das Kajtek – es feiert seinen 8. Geburtstag! Im Ferkulum beherbergt bietet das Kajtek neben polnischen Leckereien auch jede Menge Vodka an. Anlässlich des Geburtstags haben sie sich musikalische Unterstützung von Schau Pau (www.schau-pau.de) eingeladen. Es wird ein Blues-Livekonzert geben und selbstverständlich wird jede Menge Vodka fließen. Los geht’s am Samstag um 20 Uhr.
 
Neue Entdeckung?
Meine lieben Wochenend-Falter, ich habe kürzlich eine Entdeckung gemacht, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Ist Euch aufgefallen, dass sich auf der Ecke Vorgebirgsstraße/Loreleystraße etwas verändert hat? Früher hieß die Lokalität „Bei mir“, dann stand sie leer und nun ist dort die „Sirène du Sud“ eingezogen. Nach einem Spaziergang im Volksgarten, wollten eine Freundin und ich noch etwas essen gehen. Und das nächste Lokal ist die „Sirène“, die Loreley quasi. Welch’ Überraschung beim Eintreten. Sehr geschmackvoll und gemütlich ist das Lokal umgestaltet worden. Edle Tapeten in silber-grünem Blumenmuster neben rustikalen Holztischen. Kerzen auf den Tischen, ein schwungvolles Geländer lädt dazu ein, die Empore zu betreten. Zu essen gibt es sozusagen französische Tapas. Auf eine Einteilung in Vor- und Hauptspeise wurde verzichtet. Mit zwei Speisen solltet Ihr auskommen. Knusprig ist das Pulpo mit Feigen-Tomaten-Kompott. Die Portion Tintenfisch empfand ich auch großzügig. Raffiniert die die Wildschwein-Bratwurst begleitet von Kartoffel-Apfel-Pürée. Einen Besuch wert. Mehr Infos findet Ihr hier.

Stärkung – Grundlage schaffen
Die Temperaturen sind noch nicht ganz auf marokkanischem Niveau. Das hält das Team vom Mainzer Hof aber nicht ab, zur „Marokkanischen Woche“ einzuladen. Bis Sonntag stehen marokkanische Speisen im kulinarischen Mittelpunkt: Lamm-Tajine mit Kichererbsen mit Koriander, Artischocken und Cous Cous oder Garnelen-Tajine mit Cous Cous und frischem Fenchel, Paprika und orientalischen Gewürzen. Serviert wird dazu ein köstlicher, frischer Pfefferminztee.
Judith & Martin Kraeber laden wieder hinter die Kulissen ein. Am Sonntag heißt es beim Kochkurs im Capricorn i Aries „Fisch, Fleisch und Geflügel im Ganzen zubereitet“. Um 11 Uhr geht es mit Kaffee und frischen Croissants los. Anschließend werden in der Küche Geheimnisse verraten. Kochkurs, alle Getränke, Menü & Wein kosten 85 Euro. Eine Teilnahme könnt Ihr telefonisch reservieren unter 3975710.

„der müllartist“ im Bürgerhaus Stollwerck./ Foto: Frank Domahs

 

Pänz, Pänz, Pänz
Borstel & Wuschel träumen vom Mond. So gerne würden die beiden Bärchen ihn besuchen! Sie bauen eine Müll-Rakete und starten endlich durch in den Weltraum. „Die Reise zum Mond“ wird durch eine Überraschung überschattet. Was passiert hinter der Milchstraße? Das Puppenspiel wird für Kinder ab 3 Jahren empfohlen und dauert 30 Minuten. Los geht’s am Samstag um 16 Uhr, der Eintritt kostet Kleine 4 Euro und Große 5.
Auch im Bürgerhaus Stollwerck wird Müll weiterverwertet: „der müllartist“ hat Plastiktüten, einen rostigen Schlauchwagen, ein halbiertes Schaukelpferd und einen Kittel zusammengetragen. Er will von weggeworfenen Dingen erzählen, wird aber permanent abgelenkt. Es entsteht ein dadaistisches Spiel über Hab und Gut. Empfohlen wird es für Kinder zwischen 3 – 10 Jahren und dauert ca. 45 Minuten. Das Stück wird am Sonntag um 15 Uhr aufgeführt. Kleine zahlen 7 Euro, Große 9. Mehr Infos gibt es telefonisch unter 0177 – 9256318.

?Theater, Theater und mehr
Ich bin dankbar, dass das Theater am Sachsenring regelmäßig Stücke in englischer Sprache aufführt. Das bringt ein bisschen internationales Flair in unsere sonst sehr deutsche Umgebung. Schlimm finde ich ja auch, dass Fernsehfilme synchronisiert werden. In vielen Ländern werden sie einfach mit Untertiteln versehen. So könnte man sein Schulenglisch mal wieder pflegen. Da das in Deutschland aber anders geregelt ist, pilgern wir ins TAS! Am Freitag & Samstag wird dort die englischsprachige Komödie „Wonderful, wonderful sexy of theatre“ aufgeführt. Tony Dunham und Richard Reeves erarbeiten die 10.000 Jahre alte Theatergeschichte in 100 Minuten auf. Wow! Sie beschäftigen sich mit substantiellen Fragen wie: Haben Neandertaler das Theater erfunden? Wer hat sich das ‚Ticket’ ausgedacht? War Jesus einfach ein brillanter Schauspieler? Warum gibt es so viele Schauspielschulen? Und warum sind die Theater so leer? Mit trockenem Humor werden diese Fragen am Freitag & Samstag ab 20 Uhr beantwortet. Tickets & mehr Infos gibt es telefonisch unter 315015.
Ich wünsche mir ja immer mehr Glamour für unser Leben. Nun gibt es jemanden, der ihn kurz in die Südstadt bringt: Sven Ratzke. Das klingt jetzt nicht auf Anhieb glamourös, aber die New York Times schätzt ihn so ein & nennt ihn ein „Must-See“! Und was macht der junge Mann? Musiktheater zwischen „verruchtem Glamour, Entertainment, Performance und böser Ironie“. Er spielt, tanzt & singt – und das rund um den Globus. Berlin, Amsterdam, NY, Zürich, Edingburgh und auf den Brettern des Comedia Theaters. Ratzke singt leidenschaftlich, kreiert verrückte Improvisationen & Geschichten, z.B. Almóvar, Falco, Patti Smith und ein Liebesduett zwischen Merkel & Sarkozy. Unterstützt wird Ratzke am Flügel von Charly Zastrau, einem gefragten holländischen Jazz-Pianisten. Sehr empfehlenswerte Veranstaltung. Am Freitag in der Comedia um 20:30 Uhr, Tickets kosten zwischen 13 und 18 Euro.

Maestro, Musik!
Liebe Musikfreunde, an diesem Wochenende geht es wieder hoch her in unserem Veedel! Musiker von Weit & Nah kommen angereist, um Euch zu unterhalten. Die Wahl wird Euch schwer fallen. Los geht’s am Freitag im Leone am Rhein mit einem Konzert der Nachwuchs-Rock-Band Lendgold. Im Oktober 2012 haben sie den Bandcontest „Köln Rockt!“ gewonnen. Sänger & Gitarrist Johannes Knechtges, Bassist Sebastian Jochheim und Schlagzeuger Vincenz Deckstein verfassen kontroverse Texte und rockige Melancholie. Hier könnt Ihr mal reinhören. Um 20 Uhr geht es los, der Eintritt ist frei & mehr Infos gibt’s telefonisch unter 94640989.
Das nächste Konzert führt uns am Samstag auf hohe See. Der Frauen-Schanty-Chor „Die Brausen“ aus der Südstadt spielt in der Südstadt. Mit Minimalausstattung schaffen sie Maximalwirkung! Ihre Kostüme sind die perfekte Umsetzung der Matrosentracht für Frauen. Weitere Infos könnt Ihr dem Artikel von meiner Kollegin Kathrin Rindfleisch „Eine Liebe für die See“ entnehmen. Das Konzert findet statt in der Alteburg am Samstag. Einlass ist um 19 Uhr. Eintrittskarten fjür 13 Euro könnt Ihr kaufen in der Caffé Bar, bei Bett & Decke und im Haar-em.
Nicht ganz von der hohen See sondern aus dem hohen Norden kommt am Samstag Besuch in das Alte Pfandhaus. Wie sexy kann eine Posaune sein? Die Schwedin Karin Hammar macht es vor! Sie könnte eigentlich die ganze Welt ihr Zuhause nennen – so schwindelig wird mir beim Durchlesen der ganzen Länder, in denen sie schon gearbeitet hat. Mit namhaften Jazz-Bands hat sie auch gespielt – mit der WDR Big Band selbstverständlich auch. Wichtige Preise hat sie erhalten, CDs aufgenommen. Am Samstag könnt Ihr Euch von ihrem Können überzeugen: Um 20 Uhr geht’s los, Karten kosten zwischen 11 und 22 Euro. Mehr Infos telefonisch unter 924241. Wer sich vorab einen Eindruck von Karin verschaffen möchte, der klicke hier.
Auf ein weiteres Konzert am Samstag möchte ich Euch aufmerksam machen, meine lieben Weekender. In der Lutherkirche werden wir nach Afrika entführt. Der Sänger & Songwriter Samson Kidane stammt aus Eritrea und spielt das National-Instrument seines Landes: Die Krar. Man kann dieses Zupfinstrument mit der antiken europäischen Leier und der westafrikanischen Harfe Kora vergleichen. Aber antik klingt seine Musik keinesfalls. Er ist Zuhause im HipHop, Reggae & Rock. Der Kölner Musiker lässt traditionelle ostafrikanische & arabische Klänge in seine Musik fließen und kombiniert sie mit den modernen Musikstilen. Ab 19 Uhr ist Einlass und Ihr könnt bis zu Beginn des Konzerts afrikanische Köstlichkeiten essen. Um 20 Uhr beginnt das Konzert und ab 21:30 Uhr steigt die After Show Party mit DJ King C. Red. Eintritt 5 / 8 Euro. Hier könnt Ihr Samson Kidane & seine Band hören.
Einen hab’ ich noch. Eine junge Frauenpower-Band tritt am Sonntag um 20 Uhr im Theater der Keller auf: Chain. 3 Frauen mit ganz unterschiedlichen Stimmen haben sich zusammengetan und stellen etwas Beeindruckendes auf die Beine. Lasst Euch überraschen am Sonntag im Keller um 20 Uhr. Mehr Infos gibt’s virtuell info@theater-der-keller.de oder telefonisch 2722099-0.

Die schönen Künste
Es findet zwar nicht in unserem Veedel statt & Ihr habt es vielleicht auch schon wahr genommen, doch ich schreibe kurz ein paar Zeilen dazu. Die 47. Art Cologne hat eröffnet! Über 200 Galeristen aus 25 Ländern stellen aus. Was neu ist, ist die verkürzte Messe. Statt 5 sind es nun 4 Tage. Und am Montag ist nun auch geöffnet. Neu ist auch, dass es mehr Videos zu sehen gibt. Im Rahmen der Art Cologne findet eine Sonderschau der Kunsthochschule für Medien, „my eyes hurt“, statt: es wurden zwei Blackboxes eingerichtet, wo Videos und Filme von jungen Künstlern gezeigt werden. Übrigens haben Studenten von deutschen Kunsthochschulen und –akademien erhalten freien Eintritt gegen Vorlage eines gültigen Studentenausweises am Montag, 22. April.

Dies ist ein musikalisch geprägtes Wochenende, meine lieben Wochenend-Falter! Ich hoffe, Ihr könnt etwas Inspirierendes herauspicken. Wir hören uns nächstes Wochenende. Erholt Euch bis dahin, Eure Asl?

 

PS: Noch viel mehr Termine des Wochenendes findet Ihr übrigens in unserem Terminkalender

Meine Lieben, die Inhalte dieses Newsletters werden vom gesamten Team von „Meine Südstadt“ mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter kann jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte übernehmen.

 

Text: Aslı Güleryüz

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