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Fliegerbombe ohne Zwischenfälle entschärft

Freitag, 22. Juli 2011 | Text: Wassily Nemitz

Geschätzte Lesezeit: eine Minute

Die Entschärfung einer an der Kartäusergasse aufgefundenen Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg ist ohne Zwischenfälle verlaufen. Der Kampfmittelräumdienst machte die Bombe gegen 13:30 Uhr unschädlich.

Heute morgen gegen 8 Uhr hatten Bauarbeiterbei Kanal-Arbeiten den Sprengkörper entdeckt. Die Arbeiten fanden auf dem Gelände des „Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region“ statt. Dort soll bis Ende 2012 ein neues Büro-Gebäude errichtet werden, für das derzeit die Zuleitungen gebaut werden.

Auf einem Hof war dazu mit einem Klein-Bagger Erdreich ausgehoben werden.

 

Nach der Alarmierung des Kampfmittelräumdienstes sichtete dieser zunächst die Situation und die Lage der Bombe. Dabei stellte sich heraus, dass der Zünder –anders als gewöhnlich- hinten an dem Sprengkörper befestigt war. Die 125 Kg-Bombe war nach Angaben der Sprengschutz-Experten mit etwa 70 Kilogramm Sprengstoff gefüllt.

 

Aufgrund der damit verbundenen, schwierigeren Bergung, mussten in einem Umkreis von 200 Metern die Anwohner ihre Häuser verlassen. Das nahe gelegene Krankenhaus der Augustinerinnen („Severinsklösterchen“) war von der Räumung nicht betroffen, eine Evakuierung wurde dort lediglich vorbereitet.

Die Ulrichgasse wurde zwischen Ulrepforte und Josephstraße in beiden Richtungen gesperrt, Autofahrer mussten Umleitungen und Staus in Kauf nehmen.

 

Für die Anwohner wurde in einem nahe gelegenen Berufskolleg eine Notunterkunft eingerichtet.

 

Nachdem die Bombe zunächst vollständig geborgen und anschließend entschärft wurde, konnten die Anwohner gegen 14 Uhr in ihre Häuser zurückkehren.

Die Bombe wird nun fachgerecht durch den Kampfmittelräumdienst entsorgt.

 

Für einen der beiden Chefhausmeister beim Evangelischen Kirchenverband, Norbert Glinschert, ist es nicht nachvollziehbar, warum ein Gelände nicht bereits vor der Durchführung von Bauarbeiten nach Kampfmitteln aus dem zweiten Weltkrieg durchsucht wird. Auch grundsätzlich hat er ein ungutes Gefühl, dass nicht regelmäßig alle Gelände nach Blindgängern durchsucht würden: „Es gibt doch längst moderne Geräte, mit denen man das machen kann!“, wundert er sich.

Ein Kollege wohne bereits seit 22 Jahren auf dem Gelände – unmittelbar neben der Fundstelle. Im Nachhinein sei dieser darüber sehr beunruhigt, berichtet Glinschert.

 

Einen positiven Effekt hatte die Entschärfung indes für die Mitarbeiter des Kirchenverbandes: Sie konnten bereits morgens ihren Arbeitstag beenden – und, so sie denn welche haben, schon früher mit den Sommerferien starten.

Text: Wassily Nemitz

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