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Lunch Time

Geld macht ganz schön Theater – Die Wochenend-Freuden 08. – 10. Mai 2015

Donnerstag, 7. Mai 2015 | Text: Stefan Rahmann

Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten

„Alltag und Ekstase“ / Foto: Meyer Originals

„Alltag und Ekstase“ / Foto: Meyer Originals

Arbeiten hab ich nicht mehr nötig. Ich mach das nur noch wegen Geld. Ob es andere gibt, die genauso arm dran sind, erfährt man beim Sommerblutfestival, das am Samstagabend um 19 Uhr in der Comedia Theater startet. Bis zum 25. Mai erwartet uns ein multipolares und innovatives Kulturprogramm mit Theater, Tanz, Musik, bildender Kunst, Film und Literatur. Wir treffen Lebenskünstler und Müßiggänger, die behaupten, ohne Geld glücklicher leben zu können. Es geht um Obdachlose und die Angst vor sozialer Ausgrenzung, wenn man im Konsumwettrennen nicht mithalten kann. Und auch Geizhälse kommen zu Wort, denen ihr Geld zum Fluch geworden ist. Da jonn mer hin. Aber es gibt noch ein weiteres Highlight am Wochenende. „Ich hab Ehrfurcht vor schneeweißen Haaren, sie verschönern der Mutter Gesicht…“ Am Sonntag ist Muttertag. Da nehmen wir uns alle für dieses Jahr mal was mehr vor als den üblichen Anruf. Wir gehen zusammen was essen. Wo, lest Ihr weiter unten.

Neu entdeckt

„Besiegt und frei“ lautet der Titel einer Filmdokumentation über das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren. Das trifft es wohl perfekt. Gerade einmal 40.000 Menschen lebten damals in den Trümmern der Stadt. Unter dem Motto „Erinnern für Heute und Morgen“ wird in am Freitagabend in St. Michael am Brüsseler Platz ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Im Anschluss findet ab 19.15 Uhr eine Gedenkfeier im Hiroshima-Nagasaki-Park statt.

 

Habt Ihr in diesem Jahr noch was vor? Wollt Ihr darüber hinaus zwischendurch einfach mal abtauchen und auftanken, Euch eine wirkliche Auszeit gönnen? Dann geht zum Workshop „Wunderbare Auszeit“, der  regelmäßig bis Ende des Jahres stattfindet! Am Samstag ab 11 Uhr im Studio im Innenhof von Kartäuserwall 18. Kosten: 55 Euro

Grundlage schaffen

Das besondere Frühstück zum Muttertag inklusive Kaffeezeremonie findet Ihr im Ost-Afrikanischen Restaurant Hdmona. Bei der traditionellen Kaffeezeremonie werden noch grüne Kaffeebohnen in einer Feuerschale frisch geröstet, anschließend gemahlen und in einer speziellen Kaffeekanne aus Ton (Jebena) zusammen mit Wasser aufgekocht. Jeden Samstag um 17:00 Uhr und jeden Sonntag 10:00 Uhr zum original eritreisches Frühstück gibt es die Kaffeezeremonie. Eburonenstraße 1, Reservierung 0221 27848949.

Schwarzfederhuhn von einem Biohof im Elsass,  leckere Artischocke zum Dippen aus der Bretagne und Kotelett vom Ibericoschwein aus Spanien und Spargel vom Niederrhein und anderes Gemüse aus der Region gibt es im Mainzer Hof. Darüber hinaus bietet die Küche noch frische Maischolle.
„Für ein so junges Restaurant läuft es in Service und Küche sehr rund. Hoffentlich entscheidet sich das Team gegen ein Auf-Nummer-sicher-Gehen mit erstarrender Klassik und für einen eigenen Stil. Die Kompetenz ist da!“ So urteilte Carsten Henn, Gastro-Kritiker des Kölner Stadt-Anzeigers, kürzlich über das Restaurant Thormann. Von der Kompetenz kann man sich überzeugen. Zum Beispiel bei Fjord-Forelle an Kapernbutter an Spargel und Zitronenrisotto.
Von der Kompetenz der Mannschaft des Capricorn i Aries kann man sich jetzt auch ein bewegtes Bild machen. Auf der Homepage ist seit neuestem ein Film über die Brasserie zu sehen.

 

Pänz, Pänz, Pänz
Zähmt Drachen, braut Zaubertränke und redet mit den sprechenden Büchern – die magische Bibliothek ist ein Ort für alle jungen und alten Zauberer. Gruppen ab 4 Leuten erleben hier echte und interaktive Abenteuer. Ihr werdet nicht mit anderen Menschen zusammengeworfen, daher ist Terminvereinbarung nötig. Am Sonntag ab 15 Uhr in der Team-X Agentur. Eintritt kostet für Erwachsene 24,95, für Kinder bis 14 Jahren 14,95. (Foto rechts)

Der Förderverein der GGS Zwirnerstraße e.V.  lädt ein zu seinem beliebten Familienflohmarkt im Trude-Herr-Park gegenüber vom Bürgerhaus Stollwerck. Los geht es am Samstag um 11 Uhr. Getrödelt wird bis 17 Uhr.

 

Theater, Theater und mehr
Premiere im Theater am Sachsenring: „Dracula“ erobert die Bühne. Wie immer hat der Graf kein Spiegelbild und reagiert beim Anblick von Blut vergleichsweise seltsam. Und er schläft tagsüber in einer mit Erde gefüllten Kiste. Kann der Vampir bezwungen werden? Die Ereignisse überschlagen sich. Aber wohin? Antworten am Freitag ab 20 Uhr. Der Eintritt kostet 18 Euro.

Zur kirchenkabarettistischen „Weiterbildung in krisenhaften Zeiten“ für Orgel, Akkordeon und zwei Frauenstimmen laden Südstadt-Kantor Thomas Frerichs, Pfarrerin Dorothee Schaper alias Ester Schmitz und Katharina Schneider am Samstagabejd in die Kartäuserkirche ein. Der Eintritt ist frei, spenden sind aber Gott sei Dank erlaubt.

Eine Handvoll Menschen, allesamt Mitglieder einer modernen Patchwork-Familie, im Dauerclinch um Selbstfindung und Selbstoptimierung. Janne, fast vierzig, stürzt sich in immer neue Projekte. Seine Ex-Frau Katja, die sich an der Erziehung der gemeinsamen Tochter aufreibt, träumt von richtigen Männern. Jannes Mutter Sigrun zimmert ein selbstdrehendes Öko-Haus, während sein Vater Günther, ein Ethnologe, sein Heil in exotischen Ritualen sucht. „Alltag & Ekstase“ heißt das Stück zum sich selbst Wiedererkennen am Sonntag ab 20 Uhr im Freien Werkstatt Theater. Eintritt: 18 Euro.

Maestro, Musik
Rummelpunk und andere Jahrmarktmusik erwartet alle Schiffschaukelbremser und Leute, die zum Mitreisen gesucht werden, mit den „Two Northmen“ am Freitag ab 22 Uhr in der Lotta. Der Eintritt ist frei
„El Cimarrón“ nannte man einen auf Kuba entlaufenen Sklaven. Ein Rezitat für vier Musiker nach dem Libretto von Hans Magnus Enzensberger und der Musik von Hans Werner Henze trägt den gleichen Titel. Erzählt wird die Geschichte von Estéban Montejo, der als Kind die Grausamkeiten der  Sklaverei erfuhr und nach seiner Flucht in den Wäldern überlebte. Das Rezitat wird am Samstag ab 16 Uhr in der Lagerstätte für mobile Hochwasserschutzelemente, Heinrich-Lübke-Ufer, gezeigt, einem wirklich spektakulären Aufführungsort. Der Eintritt kostet 15 Euro.
Die Marius Tilly Band spielt am Samstag ab 21 Uhr in der Torburg. „Lässig groovt der Blues mit rockigem Touch“, urteilte ein Kritiker über die Musik der drei Jungs, die schon ihre zweite CD herausgebracht haben. Der Eintritt ist kostenlos..

Das Tanzbein schwingen
Zum ersten Mal treffen die Partyreihen ATTAQUE SURPRISE und TEMPTATION CLUB aufeinander und loten die ganze Bandbreite düster-atmosphärischer Klangdimensionen aus! Von New Wave und Post Punk bis hin zu Shoegaze und Indie reicht das musikalische Spektrum, mit dem die DJs Reptile, Decoder und Action!Mike durch die Traumwelt auf dem nebelverhangenen Tsunami-Floor führen werden. Der Nebel wabert am Freitag ab 23 Uhr im Tsunami Club. Eintritt: 5 Euro.
Im Mongogo bezaubern am Freitag ab 22 Uhr wieder die DJs Beat Petite und Princess Tomato mit ihrer Love Potion No.9! Diesmal mit männlicher Verstärkung: DJs Elviz, Face B, Holly und Stefano werden sich zu den beiden Damen hinter die Plattenteller gesellen und von Psych, Garage, Beat, RnB, Freakbeat, Mod Revival über Boogie, Early Ska und Rocksteady nur das Feinste für die Ohren liefern! Eintritt frei.

Die schönen Künste
Seit zwei Jahren lebt sie nun in der Südstadt, hat hier viele Freunde und liebt die Linsensuppe im Osman Bey am Chlodwigplatz. Sie realisiert aber immer noch Projekte in Berlin, der Hauptstadt der Performance. So ist auch der Monat Mai der „Month of Performance Art“ in Berlin. Sie nimmt ihn zum Anlass, ihr nun zum dritten Mal stattfindendes Festival für drei Tage auch in Köln, im Kunsthaus Rhenania gastieren zu lassen. Am ersten Tag, am Sonntag, den 10. Mai, gibt es verschiedene Interaktionen im öffentlichen Raum. Wo genau, erfahrt Ihr auf der Website. Montag, 11. Mai, 19-22 Uhr, Artists talk im Kunsthaus Rhenania.

„Straßengold“ zeigt Inez Leonhardt von Freitag bis Sonntag in der Galerie Smend. Die Ausstellung wird um 19 Uhr eröffnet. Besucht werden kann sie auch am Samstag von 11 Uhr bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 12 Uhr bis 17 Uhr. Mainzer Straße 37, 50678 Köln.

Die Inhalte dieses Newsletters werden vom gesamten Team von „Meine Südstadt“ mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Der Anbieter kann jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte übernehmen.

PS: Noch viel mehr Termine des Wochenendes findet Ihr übrigens in unserem Terminkalender

Text: Stefan Rahmann

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