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Sport

Gute Nerven und Geschick im richtigen Moment

Montag, 23. Januar 2012 | Text: Nora Koldehoff | Bild: Dirk Gebhardt

Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten

Mit einem leisen ‚Pling‘ landet die kleine weiße Kugel im Glas, und im Hintergrund führt jemand einen kleinen Siegestanz auf. In einem Youtube-Video zeigt Klaus auf diese Weise, was man mit etwas Übung mit jenen golfenden Polyamidkerlen so alles anstellen kann, die beim Microgolf die eigentliche Hauptrolle spielen. Am Samstag aber ging es nicht um einen Best-of-Zusammenschnitt – in der Südstadt war das Geschick der Spieler live gefragt. In dem Räumen des Bauspielplatzes Friedenspark wurden erstmalig die Kölner Stadtmeisterschaften im Microgolf ausgerichtet.

Beim Microgolf schlägt man, anders als beim Minigolf, die Bälle nicht selbst. Man steuert stattdessen, ähnlich dem Tipp-Kick-Prinzip, eine Golfer-Miniaturausgabe. Dafür wird dem kleinen Plastikgolfer ein gezahnter Plastikstreifen – der ‚Slider‘ – in den Rücken geschoben, wo er im Inneren wiederum in ein Zahnrad greift, das die Arme zum Schwingen bringt. Dabei gibt es verschiedene Justiermöglichkeiten: von links nach rechts, von rechts nach links, auf Zug oder auf Schub – je nachdem, wie man glaubt, den Spieler am besten steuern zu können. Wer es noch nie versucht hat, benötigt einige Versuche, um den richtigen Dreh zu finden. Es gibt allerdings – auch das hat der Samstagnachmitag gezeigt – Naturtalente. Meine Söhne zum Beispiel.

2004 von einem vierköpfigen Designerteam, durch Tipp-Kick und Miniskateboards angeregt, als ursprüngliche Stammtischidee erdacht, entwickelte sich das Spiel aus einem Sektkorkenmodell zum ausgefeilten Gestaltungsthema. Über ihre „rutan GmbH“ vermarkten die Erfinder als weltweit einzige Hersteller des Spiels ihre Idee unter dem Produktnamen ‚Pit Green‘. Inzwischen haben die eine stetig wachsende Fangemeinschaft um sich geschart. So führt die ‚Pit Green League‘ in jedem Jahr – bislang am rutan-Stand auf der Kölner Möbelmesse – die Microgolf-Weltmeisterschaften aus. In diesem Jahr soll der Austragungsort – und damit auch das Datum – auf die Games.com verlegt werden.

Was am Wochenende in der Südstadt stattfand, geht auf die Initiative einiger Kölner Spielbegeisterte zurück, die den Sport auf lokaler Ebene populärer zu machen. In Hamburg hat die Microgolf-Community bereits im vorigen Jahr Stadtmeisterschaften ausgetragen – nun sollten sie auch am Rhein stattfinden. Federführend treiben Mario Wiesner und der amtierende Weltmeister Martin Meyer dieses Projekt mit einem sechsköpfigen Team voran.

Am Samstag um elf begannen die Junioren, sich warmzuspielen. Als sie meinten, genug geübt zu haben, wandten sie sich auch unaufgeregt anderen Dingen zu, bis um 12 Uhr dann das eigentliche U16-Turnier startete. Gar nicht so verkehrt, denn letztlich ist Übung das eine, gute Nerven und Geschick im richtigen Moment aber das andere. In zwei Gruppen spielten sich die Baui-Pänz durch den Raum
Jeder von ihnen musste vier Bahnen spielen, die quer durch die große Halle des Jugendzentrums führten. Wer dafür am Ende die wenigsten Schläge benötigt hatte, bekam die meisten Punkte.
Am Ende nahmen alle angetretenen Kinder eine Urkunde und die drei Bestplatzierten auch einen Pokal mit nach Hause. Den ersten Platz erstritt der kleinste Teilnehmer. Er wurde damit jüngster Microgolf-Stadtmeister weltweit.

Währenddessen trudelten auch immer mehr erwachsene Spieler ein, eine Gruppe Spielinteressierter war gar eigens aus Hamburg angereist. Bauspielplatz Friedenspark traf so auf Haus der Jugend Hamburg, denn dort werden die Spiele und Stadtmeisterschaften im Norden ausgetragen. Die Großen spielten zwei Bahnen mehr als die Kurzen, bei einer musste der Ball erst einen Mauerabsatz hinaufgeschlagen werden, bei der anderen ging es quer duch die große Halle und um die Ecke.

 

 

Der Stadtmeistertitel blieb aber trotz nordischer Mannschaftsstärke in Köln.

List if Fame:
U16
1. David Koldehoff
2. Luca Fritzsching
3. Farah Alsleben
4. Johannes Koldehoff
5. Felix Wegerdt
6. Niklas Brauer
7. Zoe Keller Soliz
8. Andrea Burkhardt

Ü16
1. Müller, René F.
2. Reinhardt, Alexander
3. Iwasjuta, Chris
4. Lüdtke, Sven-Ole
5. Meyer, Martin
6. Thorausch, David
7. Neske, Benjamin
8. Heider, Matthias
9. Borkowsky, Patrick
10. Jöhnk, Bärbel
11. Wiesner, Mario
12. Stoltefaut, Jennifer
13. Holzhauer, Daniel
14. Schulz, Joachim
15. Porten, Sebastian
16. Kunkel, Jenny
17. Greff, Patricia

Text: Nora Koldehoff

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